Abschuss des Wolfes: “Die Zeit des Redens ist jetzt vorbei”

Screenshot pinterest.com

Der Wolf ist nicht nur ein Ärgernis für Nutztierhalter und richtet dort hohe wirtschaftliche Schäden an, sondern kommt den Menschen bisweilen immer näher. Dabei geht die Scheu vor den urbanen Raum und den Menschen immer weiter verloren.

>>Lausitzer Rundschau<<

“Der Video-Beweis der Jäger aber zeigt: Die beiden Wölfe bei Lohsa lassen jede Scheu vermissen. Eines der Tiere schnappt sich sogar einen Schutzhelm der Förster und eilt damit davon. Die Handy-Aufzeichnung hat zweifelsfrei Unterhaltungswert, macht aber auch den Ernst der Lage klar: Vom Wolf geht Gefahr für den Menschen aus. Den Beweis sieht Prof. Wolfgang Reichert, der Vorsitzende des Jagdverbandes Hoyerswerda, längst erbracht. Die am Donnerstag zudem durch einen Gerichtsmediziner bestätigte Tatsache, dass eine Frau in Griechenland von einem Wolf getötet wurde, überrascht ihn nicht. Auch Dorfbewohner um die Königsbrücker Heide, in der ein Wolfsrudel nachgewiesen lebt, haben es dieser Tage wieder mit der Angst zu tun bekommen. Zumindest ein einzelner Wolf, vermutet wird ein Rüde, kommt den Wohnsiedlungen im südbrandenburgischen Frauendorf, Kroppen und Jannowitz sogar zu belebten Tageszeiten sehr nah. In der Gegend ergreifen Wölfe auch angesichts sich nähernder Fahrzeuge schon längst nicht mehr – wie erwartet werden sollte – die Flucht. Die Population der Wölfe ist in der Lausitz deutlich stärker, als offiziell zugegeben wird. Das stellt Wolfgang Reichert fest. Und er behauptet: Die Befürchtung, dass sich das Raubtier ohne natürliche Feinde der Kulturlandschaft stark anpasst und der Nachwuchs nicht naturgemäß nach Lehrbuch abwandert, ist längst Realität. „Der Wolf wird als Teil des heimischen Wildes auch von uns akzeptiert“, versichert Wolfgang Reichert. Nur der einseitige Naturschutz sei das Problem. Werde der Bestand nicht reduziert, sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis Menschen auch in der Lausitz Opfer würden. Dass das offizielle Wolfsmanagement die Realität sachlich korrekt wiedergibt, bezweifelt der Jagdverband-Vorsitzende. Die Weidmänner sichteten weit mehr der Raubtiere, als die Statistik ausweise. Und der Informationsaustausch zum Wolfsbüro sei schon deshalb gestört und daher auch teilweise unterbrochen, weil kritische Beobachtungen einfach nicht gefragt seien. Der Blick der Naturschützer auf das Tier sei völlig verklärt. Das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ in Rietschen erklärt „das ungewöhnliche Interesse“ der Wolfswelpen des Milkeler Rudels „an Menschen“ mit der natürlichen Neugier des Wolfsnachwuchses und „weniger vorsichtiger“ Reaktion als der erwachsener Wölfe. Das Verhalten lasse vermuten, dass sich die Tiere in den letzten Wochen an anwesende Menschen gewöhnt hätten oder sogar positive Erfahrungen mit ihnen machten. Experten würden nun Ursachen klären, um „dem unerwünschten Verhalten der Wölfe entgegenzuwirken“. Bürger sollten Abstand nehmen.”

 

>>Welt<<

“Die Augenzeugenberichte lesen sich wie Schauermärchen der Gebrüder Grimm: Schilhav Ben David erzählte der israelischen Tageszeitung „Ha’aretz“, wie ihr kleines Töchterchen beim Campen nur wenige Schritte vor dem Zelt von einem Wolf „umgeschmissen wurde. Er stellte sich dann auf das Kind und beschnüffelte es“, so die Mutter. „Ich rannte auf sie zu und entriss sie ihm, da sah ich Blut und Löcher von seinen Reißzähnen in ihrem Rücken. Er wollte sie wegziehen.“ Ben David ist nicht die Einzige, die solche Geschichten erzählt. Eine Familie berichtet, dass ihr kleines Mädchen auf dem Bauch ihres Vaters lag, als plötzlich ein Wolf aus der Dunkelheit angeschossen kam und das Kind biss. Eine von Israels beliebtesten Naturschutzgebieten, die Oase Ein Gedi beim Toten Meer, war diese Woche mehrere Tage geschlossen, nachdem ein Wolf eine erwachsene Touristin angegriffen und ihre Hose zerrissen hatte.”

 

>>Bild<<

“Nachdem eine britische Touristin von Wölfen in Griechenland zerfleischt wurde, fordert Bundesagrarminister Christian Schmidt (60, CSU) jetzt Konsequenzen! Schmidt zu BILD: „Die Zeit des Redens ist jetzt vorbei: Wir müssen die Bestände auch durch Abschüsse so regulieren, dass für Mensch und Nutztierhaltung keine Gefahr vom Wolf ausgeht.“  … „Der Wolf ist kein Kuscheltier. Der Wolf ist das größte in Deutschland lebende Landraubtier und hat bei uns keine natürlichen Feinde“, sagte der CSU-Politiker zu BILD.”

In Griechenland wurde bereits eine Touristin von einen Wolf getötet und auch in anderen Ländern sind genug Fälle von Übergriffen belegt.

Screenshot pnp.de

 

 

 

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