Blockchain: Die dezentrale Zukunft

Screenshot youtube.com

Die Technologie Blockchain hat das Potential auf verschiedenen Ebenen etablierte Strukturen gewaltig umzuwälzen. Einige befinden sich noch in Entwicklung und andere seit vielen Jahren im Einsatz.

>> Blockchain Technology: Einführung für Business- und IT Manager von Daniel Burgwinkel (Buch)<<

“Das Thema Blockchain wird zurzeit intensiv sowohl von Business- als auch IT Managern diskutiert. Businessmanager sehen neue disruptive Geschäftsmodelle und die Technologie fasziniert IT-Fachleute, die über die digitale Währung Bitcoin erste Erfahrungen sammeln durften. Stand 2016 analysieren globale Banken und FintechStartups neue Anwendungsfelder wie elektronische Handelssysteme oder digitale Zahlungssysteme auf Basis dieser Technologie. Sowohl Fachpresse, wie der Economist und das Handelsblatt, als auch Trendforscher, wie das World Economic Forum, sehen in der Blockchain-Technologie einen zukunftsweisenden Trend. Auch die globalen IT-Unternehmen IBM und Microsoft haben die Bedeutung der Blockchain Technologie erkannt und neue Blockchain-Services auf ihren Cloud-Plattformen eingeführt. Mit dem Begriff Blockchain wird ein technisches Konzept bezeichnet, welches Daten nicht in einer zentralen Datenbank, sondern verteilt auf den Systemen der Nutzer mithilfe von kryptographischer Verfahren speichert. Das Wort „Blockchain“ wurde gewählt, da die Daten in einzelnen Blöcken gespeichert werden, welche dann verteilt auf den Systemen der Netzwerkteilnehmer abgelegt werden und die Reihenfolge der Blöcke anhand einer Kette dokumentiert wird.”

 

>>DiePresse.com<<

“Mit Bitcoin entstand 2008 erstmals eine elektronische Form von Bargeld, mit der sich zentrale Eigenschaften von Münzen und Banknoten ins digitale Zeitalter retten lassen: Eine direkte und sofortige Zahlung zwischen Nutzern, ohne dass sie ihre Identität offenlegen müssen. Auf breiter Front durchgesetzt hat sie sich bislang aber nicht. Die Blockchain-Technologie, auf der Bitcoin beruht, bietet aber ihrerseits enorme Möglichkeiten. Denn die Software sammelt Daten von Transaktionen, fasst sie zu Blöcken zusammen und hängt sie aneinander. Das spart Zeit und Geld, etwa bei Überweisungen, weil zentrale Schaltstellen wie Banken nicht mehr gebraucht werden. Solche vollautomatisierten Prozesse in Verbindung mit digitalen Währungen könnten auch für Notenbanken interessant sein. Immerhin erreichen die Kosten für die Bereitstellung von Bargeld in entwickelten Ländern ein bis zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Würde das Bargeld ganz abgeschafft, eröffneten sich ganz neue Perspektiven für die Geldpolitik: Um die Wirtschaft anzuschieben, könnten die Zinsen etwa unbegrenzt ins Minus gedrückt werden, weil das Geld von den Kunden ja nicht einfach abgezogen werden kann. Auf diese Weise könnten auch Währungen geschwächt werden.”

Screenshot bitspec.wordpress.com

Allerdings ist Anzumerken: Bitcoins stehen keineswegs allein auf weiter Flur da, sondern es gibt eine ganze Reihe ähnlicher Währungen. Außerdem haben schon alleine die Bitcoins für eine rege Entwicklung in Puncto Computer-Eigenbautechnik gesorgt. Denn für das Coin-Schürfen ist vor allem jede Menge Rechenleistung – insbesondere die von der Grafikkarte – erforderlich.

Screenshot winfuture-forum.de

>>ComputerBase GmbH<<

“Um die Verbreitung von Fake News schon im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 zu erschweren, hat Facebook in Deutschland Zehntausende gefälschter Konten gesperrt. Das Vorgehen ist Teil des Maßnahmenpakets, das den Wahlkampf in dem sozialen Netzwerk vor Manipulationen schützen soll.”

 

>>Bundestag<<

“Fake News (sogenannte Falschnachrichten, Anmerkung der Redaktion) in sozialen Netzwerken werden als große Gefahr für eine ausgewogene und sachliche öffentliche Meinungsbildung empfunden. Falsche Nachrichten verbreiten sich im Internet mit rasender Geschwindigkeit und erreichen binnen kürzester Zeit viele tausende Leser. Dabei kann es sehr schwierig – wenn nicht unmöglich – sein, die jeweiligen Verantwortlichen zu identifizieren und somit zur Rechenschaft zu ziehen. Der angerichtete Schaden in Form von Desinformation und Rufschädigung ist – auch im Falle einer baldigen Löschung oder Berichtigung der Nachrichthäufig irreversibel . An dieser Stelle wird eine große Diskrepanz zwischen dem derzeit geltenden presse- und medienrechtlichen Haftungssystem und der heutigen Praxis der Informationsgewinnung aus dem Internet offensichtlich. Immer mehr Menschen informieren sich weitgehend oder sogar aus- schließlich über soziale Netzwerke und Internetportale . … Unter anderem auf Facebook eingestellte Fake News sollen auch im US-Wahlkampf eine wichtige Rolle gespielt haben.”

Besonderes Augenmerk muss auf die Wörter: “empfunden” & “sollen” gerichtet werden. Was bedeutet: Die gemachten Aussagen sind reine Spekulationen und keine Behauptungen. Offensichtlich fehlen die Beweise um die gesetzlichen Maßnahmen hinreichend zu begründen. Jedoch das tieferliegende Problem besteht gleichgültig, ob nun von sozialen Netzwerken oder konventionellen Foren die Rede ist darin: Das Hausrecht liegt beim Betreiber oder Inhaber der Webseite. Und ihn allein obliegt es, welche Inhalte veröffentlicht werden oder eben gänzlich unveröffentlicht bleiben. Genau an dieser Stelle spielt die Blockchain-Technologie ihre Potential in Gänze voll aus, welche die Abhängigkeit von großen Portalen erheblich vermindern könnte und den Nutzern mehr Möglichkeiten einräumen würde. Doch das süße Gift der derzeitigen sozialen Netzwerke und vergleichbarer Anbieter ist die Bequemlichkeit: Mit wenigen Mausklicks können selbst unbedarfte Anwender einen ganz ansehnlichen Internetauftritt erstellen und dieses Manko wird sich in absehbarer Zeit kaum auflösen, höchstens vermindern.

 

 

 

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