Bombardier: Schienenverkehrstechnologie aus der Lausitz

Screenshot insider-goerlitz.de

Das kanadische Unternehmen >>Bombardier Transportation<< mit seinem Werken in Görlitz und Bautzen ist eines der wichtigsten Arbeitgeber in der Lausitz und beschäftigt in Summe mehrere Tausend Menschen – womit sich demzufolge noch mehr Arbeitsplätze in unmittelbarer Abhängigkeit befinden.

>>ONLINE-INSIDER<<

“Bombardier Transportation ist weltweiter Marktführer in der Schienenverkehrstechnologie und verfügt über das breiteste Produktportfolio der Branche. … Das Werk Sachsen, mit den Standorten in Bautzen und Görlitz, wird zu einem Kompetenzzentrum für Schienenfahrzeuge in Deutschland entwickelt. Beide Standorte kooperieren eng miteinander und arbeiten als operative Einheit zusammen. Görlitz konzentriert sich auf den Rohbau sowie dazugehörige Komponenten, während sich Bautzen auf den Innenausbau von Schienenfahrzeugen spezialisiert. Beide Standorte verfügen über mehr als 165 Jahre Erfahrung im Schienenfahrzeugbau.”

 

>>Sächsische Zeitung<<

“Die Stimmung unter den 1 950 Görlitzer Waggonbauern stand am Montag noch ganz im Zeichen der großen Demonstration vom Wochenende. Mehr Menschen als gedacht waren dem Aufruf der IG Metall gefolgt. Es ist gut gelaufen, hieß es im Betriebsrat des Görlitzer Werkes.  Diesen Schwung wollen die Waggonbauer nun für die nicht einfachen Gespräche mit der Bombardier-Führung aus Berlin nutzen. Obwohl der Termin schon länger feststand, hätte das Drehbuch nicht besser geschrieben werden können. Ausgerechnet in Görlitz tagte am Dienstag nun der Gesamtbetriebsrat von Bombardier Deutschland, am Tag darauf beginnen ebenfalls in Görlitz die Gespräche zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu den geplanten Umstrukturierungen, der sogenannte Dialogprozess.”

 

>>RP Digital<<

“Das berichtet das “Handelsblatt” vorab aus seiner Montagausgabe unter Berufung auf Industriekreise. Am Montag ist ein Treffen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sowie den Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (SPD) und Stanislaw Tillich (CDU), mit der Unternehmensführung geplant. In den nächsten Wochen und Monaten würden die “Kompetenzen der Standorte in Deutschland überprüft, neu definiert und die Stärken gebündelt”, zitiert das “Handelsblatt” aus internen Papieren des Unternehmens. “Dazu gehört auch die Prüfungen von Schließungen von Standorten, insbesondere Görlitz und Bautzen.”

Die Deutsche Bahn ist noch immer ein Unternehmen in Staatsbesitz, womit sich ausreichend Aufträge realisieren ließen und außerdem stehen umfangreiche staatliche Förderprogramme für Firmen bereit: Demzufolge hätte die Politik genug Möglichkeiten als Option – um das Werk und die dazugehörigen Arbeitsplätze zu retten. Darüber hinaus ist es überaus bemerkenswert: Das sich eine breite gesellschaftliche Zusammenschluss gebildet hat – welcher sich für dem Standort in Görlitz und Bautzen einsetzt.

Screenshot igmetall-bbs.de

 

 

 

 

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