Das Anschlussproblem in der Lausitz

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Die Behandlung der Infrastruktur in der Lausitz erfolgt seit der Wiedervereinigung eher stiefmütterlich und nur ganz wenige Strecken wurden seit dem neu gebaut beziehungsweise modernisiert.

>>Lausitzer Rundschau<<

„Mehr als 25 Jahre nach Baubeginn kann die Autobahn von Dresden nach Prag durchgängig befahren werden. Beide Städte rückten jetzt noch enger zusammen, sagte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) bei Radejcin in Tschechien am Samstag anlässlich der Freigabe des letzten Teilstücks. Sie sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem starken gemeinsamen Wirtschaftsraum im Herzen Europas. „Nun muss ein weiterer großer Schritt folgen – der Neubau der Eisenbahnstrecke von Dresden nach Prag.“ Hier seien sich Tschechien und Sachsen einig, dass sie gebraucht werde, betonte Tillich.“

Die Entwicklungen im Straßenbau legen die klare Benachteiligung der Lausitz offen. Der überwiegende Teil der Strecken und Verkehrsknoten umgehen die Lausitz, womit Verkehrsströme gezielt vorbei gelenkt werden und damit die wirtschaftliche Entwicklung hemmen.

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„Doch nicht alle Pläne wurden Realität. Inzwischen wird manch ursprünglich geplante Strecke sogar schmerzlich vermisst.  Beispiel A 18. Sie sollte von Cottbus über Görlitz bis Zittau verlaufen, die Niederlausitz mit Niederschlesien und dem Oberland verbinden. 1992 meldete Sachsen die Trasse sogar beim Bund an. Der prüfte lange, entschied aber: „kein Bedarf“. „Aus heutiger Sicht ein Fehler“, sagt Thomas Baum (52) Verkehrsexperte und SPD-Landtagsabgeordneter aus Bad Muskau. Seine Region leidet unter der miesen Verkehrsanbindung. … Baum schlägt deshalb vor, die ausgebaute B 178n (dreispurig) ab Weißenberg nach Norden hin bis Cottbus zu verlängern. „Mindestens das sollte zu schaffen sein“, so Baum. … Die A 16 sollte mal von Leipzig über Torgau und Weißwasser bis nach Polen führen. Statt einer Autobahn soll die B 87 nun lediglich bis Torgau ausgebaut werden – dreispurig.“

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>>Frankfurter Allgemeine Zeitung<<

„Deutschlands Exportstärke steht seit längerem international in der Kritik. Da die Bundesrepublik wesentlich mehr Güter und Waren ausführt als importiert, fürchten Ökonomen wirtschaftliche Ungleichgewichte. Sie fordern mehr staatliche Ausgaben.“

 

>>n-tv<<

„Lagarde hatte erst vergangene Woche mehr Investitionsanreize zur Verringerung des deutschen Überschusses verlangt, … „Ein übermäßiger Überschuss muss aber ausgeglichen werden“, hatte sie in Berlin betont und mehr Investitionen…“

Investitionen in die Infrastruktur sind auch wichtig um die Binnennachfrage zu stärken und können somit direkt Arbeitsplätze schaffen.

Screenshot lr-online.de

 

 

 

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