Das Christentum in China

Screenshot europe.chinadaily.com.cn

Die Hauptlast der religiösen Verfolgung tragen weltweit überwiegend die Christen. So auch in China, aber es kommen noch weitere Faktoren hinzu.

>>CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag<<

„Laut Weltverfolgungsindex 2018 spitzt sich die Lage für Christen in vielen Weltregionen zu. Aktuell werden mehr als 200 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt. … Verfolgt werden dabei insbesondere Menschen, die ihr Menschenrecht auf freie Religionswahl mit einem Übertritt zum Christentum ausüben. Unionsfraktionschef Volker Kauder zeigt sich dementsprechend besorgt. Nicht erst dieser Bericht weise darauf hin, dass Millionen Christen weltweit ihren Glauben nicht frei bekennen und leben können. „Für uns in unserem Land fast unvorstellbar gibt es Staaten und Regionen, in denen es lebensgefährlich sein kann, sich als Christ erkennen zu geben“, sagte Kauder und fordert, dass Deutschland, Europa, die gesamte Weltgemeinschaft, sowie Politik, Kirchen und Zivilgesellschaft den wachsenden religiösen Fanatismus noch stärker als bisher ächten. … Der Unionsfraktionschef zeigt auch Verständnis dafür, dass Open Doors sich um Flüchtlinge sorgt, die zum Christentum konvertiert sind, und denen jetzt die Abschiebung droht. So sei in den Abschiebeverfahren selbstverständlich zu prüfen, ob diesen Personen in ihrem Heimatland Verfolgung droht. „Dabei muss aber auch untersucht werden, ob ein Religionsübertritt unter Umständen nur zum Schein erfolgt ist“, gab Volker Kauder zu bedenken.“

 

>>Domradio<<

„Religion müsse von der Ausrichtung her „chinesisch“ sein. Das erklärte Xi Jinping auf dem Parteitag der Kommunistischen Partei (KP) in Peking, der diese Woche zu Ende ging. … Bereits 2015 warnte Xi, das Ausland könne versuchen, über die Religionen Einfluss in China zu nehmen. Die Kommunisten fürchten seit jeher die Infiltration ihres Landes von außen und sehen Religionen als mögliches Einfallstor.“

 

>>Frankfurter Allgemeine Zeitung<<

„Alle Bittschreiben von Christen, Protestaktionen, Einsprüche haben nichts bewirkt. In diesem Jahr haben die Behörden in der chinesischen Provinz Zhejiang mehr als 1200 christliche Kirchen ihrer Kreuze beraubt. Vor den Augen bestürzter Gläubiger wurden sie von den Dächern der Kirchen gerissen. Christen fürchten, dass die Kampagne gegen die Kreuze in der Stadt Wenzhou ein Vorbote dafür sein könnte, wie die chinesischen Behörden künftig landesweit mit dem Christentum umgehen wollen.“

Das Geheimdienste – nicht nur christliche – Religionen als mögliches Einfallstor nutzen, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. Auf der anderen Seite gibt es aber durchaus Gläubige – ohne Geheimdiensthintergrund: Und die haben für die Missachtung ihres christlichen Glaubens, Symbole und Gotteshäuser wenig Verständnis. Der christliche Glaube in seinen Ursprüngen ist politisch neutral und die chinesische Regierung sollte sich um ein gutes Verhältnis bemühen.

 

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