Die Energiewende kostet 550 Milliarden Euro und sorgt für instabile Netze

Screenshot leag.de

Konventionelle Kraftwerke sind unersetzlich und nach den Atomausstieg ruht auf den Schultern der Kohle hierzulande die gesamte Energiesicherheit: Die erneuerbaren Energien können diese Aufgabe nicht übernehmen. Diese stellen eine Art unausgereiftes Luxusprojekt der amtierenden Bundesregierung da und verursachen eine ständig steigende Stromrechnung.

>>Bundesregierung<<

“Gleichzeitig ist aber auch jeder bei der Energie”revolution” gefordert. Denn nötig sind nicht nur Investitionen in Anlagen für erneuerbare Energien, in moderne Stromnetze, Speicher und Produktionstechniken. Auch müssen unsere Häuser so saniert werden, dass sie weniger Heizungsenergie brauchen und die Wärme besser nutzen. Investitionen bis zu 550 Milliarden Euro sind bis zur Mitte des Jahrhunderts für die Energiewende erforderlich.”

 

>>Stern<<

“Der Ausbau der erneuerbaren Energie setzt das deutsche Stromnetz immer stärker unter Druck. Der große Netzbetreiber Tennet musste 2017 wegen unzureichender Leitungskapazitäten fast eine Milliarde Euro für sogenannte Noteingriffe ins Netz zahlen. Das teilte Tennet mit, dessen Netzgebiet in der Mitte Deutschlands von Schleswig-Holstein bis zum Süden Bayerns reicht. Noteingriffe werden nötig, wenn Stromleitungen fehlen, um vor allem Windstrom von Norden nach Süden zu bringen. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, sieht Milliardenkosten auf die Verbraucher zukommen.”

 

>>Frankfurter Rundschau<<

“Auch der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, sieht Milliardenkosten auf die Verbraucher zukommen: „Die Stabilisierung der Netze ist komplexer geworden und kostet uns alle viel Geld. Diese Kosten sinken erst durch die großen Stromleitungen“, sagte Homann. … Noteingriffe werden nötig, wenn Stromleitungen fehlen, um vor allem Windstrom von Norden nach Süden zu bringen. Im stürmischen Herbst und Winter müssen im Norden dann immer wieder Gas- und Kohlekraftwerke heruntergefahren oder Windparks gegen Kostenerstattung abgeschaltet werden, weil sonst mehr Strom produziert würde als die Netze aufnehmen können. Damit im Süden dennoch nicht die Lichter ausgehen, müssen dort zugleich konventionelle Reservekraftwerke hochgefahren werden. Oft kommt die Netzreserve auch aus Österreich. Auch dafür müssen die Netzbetreiber Entschädigung zahlen.”

 

>>Spiegel<<

“Denn während einer Dunkelflaute bricht die Ökostromproduktion regelrecht ein, zudem passiert das meist im Winter, wenn der Strombedarf der Republik besonders hoch ist. Andere Kraftwerke, vor allem Gaskraftwerke, müssen einspringen, Schwankungen in den Netzen ausgeglichen werden. Die “Welt” weist nun darauf hin, dass es im Januar gleich mehrere Dunkelflauten gab, meist verursacht durch für die Jahreszeit typische Hochdruckgebiete, die gleichzeitig für Windstille und Nebel sorgen. Der Bericht stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten, die die deutsche Ökostromproduktion und den deutschen Energieverbrauch stundengenau abbilden. Ein typischer Dunkelflautentag war demnach der 24. Januar.”

Es existiert bis heute keine bekannte Technologie, um nennenswerte Strommengen zu speichern, die im Falle einer Dunkelflaute abgerufen werden können: Selbst Speicherkraftwerke können nur für wenige Stunden – aber keinesfalls Tage – Strom liefern: Die erneuerbaren Energien sind deswegen nicht Grundlastfähig. Demzufolge muss der gesamte konventionelle Kraftwerkspark ständig vorgehalten werden. Die Kosten dafür trägt – genauso wie für den Netzausbau – fast ausschließlich der Bürger.

 

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