Die europäische Zivilisation am Rande des Scheidewegs

Screenshot perisphere.de

Der Begründer der modernen Türkei >>Mustafa Kemal Atatürk<< (1881 – 1938) versuchte sein Land nach Kräften vergleichbar dem westlichen Vorbild zu modernisieren und genießt durch seine Politik bis in die Gegenwart einen hohen Stellenwert. Sein vermutlich berühmteste Zitat lautet: “Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation – die Europäische.” . Die gegenwärtige Türkei besinnt sich jedoch mehr auf die Osmanische Zeit und der muslimische Glaube ist ungebremst auf dem Vormarsch. Die Religionsfreiheit ist hierzulande zwar im Grundgesetz verankert, allerdings haben sich solche rechtlichen Ansprüche der Bürger, offensichtlich noch nicht bei dem Schulbehörden herumgesprochen.

>>Focus<<

“Sie ging mit ihrer siebten Klasse im Rahmen des Geographie-Unterrichts zum Thema „Der Orient – Machtfaktoren Wasser und Erdöl“ in die Moschee. Nicht dabei: Ein 13 Jahre alter Schüler. Er blieb zuhause, weil sich seine Eltern aus weltanschaulichen Gründen weigerten, ihren Sohn in die Moschee zu lassen.  Die Schule wertete das Fernbleiben des Jungen als “Schulschwänzen”. Vater und Mutter des Jungen sollten deshalb jeweils 150 Euro Bußgeld zahlen. Weil sie dagegen Widerspruch einlegten, prüft jetzt die Staatsanwaltschaft die Angelegenheit.”

In diesem Fall ist anzumerken, dass die Eltern im Vorfeld vergeblich versucht hatten, statt dem Moscheebesuch “Ersatzunterricht in einer Parallelklasse” stattfinden zu lassen – was die Schuldirektion beharrlich verweigerte. Zum Hohn der Eltern kommentierte das Gericht später in seiner Urteilsbegründung, das “Ersatzunterricht in einer Parallelklasse” angeblich nun doch möglich gewesen wäre – offenkundig musste man sich von Amtswegen irgendwie aus der Affäre winden, um zumindest halbwegs das Gesicht zu wahren. Zum Hintergrund: Die Schulpflicht wurde einst von totalitären Nazi-Regime am 6. Juli 1938 mit dem >>Reichsschulpflichtgesetz<< eingeführt und man mag es kaum glauben: Aber Adolf Hitler unterhielt aus “praktischen” Gründen Militäreinheiten die fast ausschließlich aus Muslimen bestanden. Das >>Oberkommando des Heeres<< war sich dieser Tatsache sehr wohl bewusst und spannten die religiösen und kulturellen Wertvorstellungen dieser Volksgruppe für seine Zwecke ein.

Das Nazireich ging zwar unter, jedoch die Schulpflicht und die muslimischen Traditionen blieben bis in die Gegenwart bestehen. Die Schulbehörde hätte sich leicht über die Wertvorstellungen des Islam und Historie der Schulpflicht im Vorfeld informieren können – an Quellen besteht mitnichten ein Mangel.

>>Leipziger Volkszeitung<<

“Wie die Polizei gestern mitteilte, müssen die Diebe den bronzenen Klangkörper, der in einem Innenhof des Gebäude-Ensembles stand, in der Zeit zwischen dem 7. und 16. September geklaut haben. Der Wert der kleinen Glocke wird mit rund 1000 Euro taxiert. Außerdem ließen die offenbar metallaffinen Einbrecher, die durch ein Fenster eindrangen, 17 Orgelpfeifen und mehrere Heizkörper mitgehen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 3000 Euro.”

 

>>Kronen Zeitung<<

“Der Mann hatte eine Spur der Verwüstung durch Gotteshäuser in Wien gezogen. Dabei richtete er enormen Sachschaden an, der bislang noch nicht beziffert werden konnte. Dem 37- Jährigen werden nach seinem Geständnis laut Polizei Delikte in der Pfarre St. Othmar am Kolonitzplatz im Bezirk Landstraße, in einer Kirche am Uhlplatz in Josefstadt, in der Lazaristenkirche in Neubau, in der Pfarrkirche Neuottakring, im Stephansdom und zuletzt am Dienstag in der Barnabitenkirche in Mariahilf angelastet. … Der Mann hatte eine Spur der Verwüstung durch Gotteshäuser in Wien gezogen. Dabei richtete er enormen Sachschaden an, der bislang noch nicht beziffert werden konnte. Dem 37- Jährigen werden nach seinem Geständnis laut Polizei Delikte in der Pfarre St. Othmar am Kolonitzplatz im Bezirk Landstraße, in einer Kirche am Uhlplatz in Josefstadt, in der Lazaristenkirche in Neubau, in der Pfarrkirche Neuottakring, im Stephansdom und zuletzt am Dienstag in der Barnabitenkirche in Mariahilf angelastet … “Er ist voll geständig, macht aber sehr verwirrende Angaben zu seinem Motiv. Der Mann hat angegeben, dass ‘Gott ihn beauftragt’ hätte”, erklärte Polizeisprecher Roman Hahslinger am Dienstagabend. Der 37- Jährige habe erklärt, der Mensch dürfe seiner Meinung nach keine Heiligenbilder anfertigen.  ”

 

>>Der Tagesspiegel<<

“Es ist still am Sonntagmorgen vor der koptischen Kirche, St. Antonius und St. Shenouda, in Lichtenberg. Vor dem rußgeschwärzten Tor, auf das am Samstag ein Brandanschlag verübt worden ist, brennen Kerzen. Drinnen haben sich etwa 80 Menschen zum Gottesdienst versammelt. Der Zusammenhalt der Gemeinde tue jetzt gut, sagen einige.”

 

>>Der Westen<<

“Dummerweise gibt es in Essen immer wieder Kirchenbesucher, die das Nehmen eindeutig bevorzugen. Vergangene Woche waren zum Beispiel ungebetene Gäste in der St. Barbara-Kirche im Ostviertel. Sie klauten einen Tresor und goldene Kelche und plünderten den Opferstock.  Kein Einzelfall bei der katholischen Gemeinde St. Gertrud in Essen-Mitte, zu der die St.Barbara-Kirche an der Elisenstraße gehört. „Auch in unseren Bezirken St. Bonifatius und St. Ignatius gab es Vorfälle, in St. Ignatius gar eine Art Serie“, sagt Pfarrer Gerd Heusch. „In Kirchen wird geklaut, was nicht niet- und nagelfest ist. Auch Regenrinnen haben Diebe schon bei uns abgebaut.“ Einer Chorsängerin der Gemeinde wurde während der Probe der Autoschlüssel aus der Jacke geklaut. Das Auto war dann auch weg.”

Die Liste dieser Vorfälle ließe sich nach belieben fortsetzen, es ist läuft immer auf mutwillige Zerstörung oder Diebstahl hinaus. In manchen Fällen existieren sogar Videoaufzeichnungen.

Screenshot news.at

Screenshot news.at

 

Screenshot suedkurier.de

Screenshot suedkurier.de

 

Screenshot ruhrnachrichten.de

Screenshot ruhrnachrichten.de

>>Süddeutsche Zeitung<<

” Ein unbekannter Täter hat in den Bergen bei Lenggries im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen drei Gipfelkreuze umgelegt. Augenzeugen beobachteten ihn: “Der hat sich aufgeführt wie ein wildes Tier.” “Der Mann muss was gegen christliche Symbole haben”, sagt der Vizechef der Bad Tölzer Polizei”

 

>>Welt<<

“Was jene Straftaten gegen Christen und Angehörige anderer Religionen betrifft, so hat die OSZE zusätzlich zu den Meldungen der deutschen Behörden auch Angaben des Vatikans zur Lage in Deutschland ausgewertet. Der Heilige Stuhl nannte dabei unter anderem vier Fälle von Friedhofs- und 19 Fälle von Kirchenschändung. Ein Übergriff richtete sich demnach gegen eine orthodoxe Kirche, dreimal wurden evangelische Gotteshäuser angegriffen, in zehn Fällen katholische Kirchen. In 16 weiteren Fällen wurden nach den Angaben des Vatikans christliche Kirchen und Einrichtungen bestohlen oder mit Graffiti-Slogans beschmiert. Hinzu kommen die Zerstörung einer christlichen Ikone und Vandalismus in mehreren Fällen.”

Jedoch die Zeiten schreiten voran: Anstatt bei Nacht und Nebel anonym irgendwelche unkoordinierten Aktionen von wilden Zerstörungen anzurichten, gestaltet sich das Auftreten und die Forderungen zunehmend sicht- und hörbar.

Angesichts dieser beunruhigenden Tatsachen bleibt die Frage unbeantwortet im Raum stehen, wohin diese Ereignisse denn führen sollen? Ein Blick in die Vergangenheit ist in solchen Fällen hilfreich.

>>Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam (Buch)<<

„Um das Jahr 814 war Alexandrien, das im 5. Jahrhundert als Leuchtturm der mediterranen Zivilisation galt, nach wiederholten Beutezügen nur noch ein verfallenes Nest inmitten seiner geplünderten Monumente.“

Die jüngsten Entwicklungen zeigen: Es steht nicht allzu gut um die Zivilisation hierzulande und ob an dieser Stelle die eisern verteidigte Schulpflicht aus Zeiten der NS-Diktatur wirklich Abhilfe leisten kann – ist höchst fraglich. Denn hohe Beamte und Spitzenpoliker mögen sich zwar öffentlichkeitswirksam für den bestehendem Schulzwang einsetzen – schicken aber ihre eigenen Sprösslinge keineswegs an eine staatliche Schule.

>>Staatsrundfunk “Deutschlandfunk” <<

“So kam im Grundgesetz der Art. 7 Absatz 4, zustande, das sogenannte “Sonderungsverbot für Privatschulen” “Es ist eine der meist vergessenen Vorschriften im Grundgesetz, könnte man beinahe sagen: Sonderungsverbot besagt, dass bei der Genehmigung von Privatschulen, die nach dem Grundgesetz grundsätzlich zulässig sind, die Sonderung der Kinder nach den Besitzverhältnissen der Eltern ausgeschlossen sein muss. Das heißt also, Privatschulen dürfen als Ersatzschulen für staatliche Schulen nur zugelassen werden, wenn sie keine soziale Selektion betreiben.”  Genau das aber tun die meisten der Privatschulen, weil die Bundesländer das Sonderungsverbot des Grundgesetzes unterlaufen. Zu diesem Schluss kommen Michael Wrase und Marcel Helbig, Rechtswissenschaftler und Bildungssoziologe am WZB, dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin. … Beiträge bei 200 Euro inklusive Nachmittagsbetreuung erst an – und gehen bis zu einer maximalen monatlichen Rate von 2.000 Euro für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Eine soziale Durchmischung findet hier jedenfalls nicht statt.”

Die bestehende Schulpflicht wird weder irgendwelche Menschen integrieren, noch zu einem Umdenken bei den hohen Funktionären führen. Denn Letztere leben schon lange in ihrer eigenen weitestgehend abgeschotteten Welt.

 

 

 

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