Die Fähigkeiten eines Luftüberlegenheitsjägers

Screenshot home.bt.com

Das Kampfflugzeug Eurofighter macht in der Regel negative Schlagzeilen, die Argumentation dreht sich dabei meistens um die hohen Kosten manchmal – wie in Österreich – in Verbindung mit Korruption – dabei hat das Muster weitaus mehr Probleme.

>>Zeit<<

“In Deutschland sorgten auch die Eurofighter selbst für Schlagzeilen, unter anderem wegen Mängeln bei den Schleudersitzen oder fehlerhafter Nietenbohrungen. Die Produktion verzögerte sich um Jahre, die Kosten explodierten. Das Kampfflugzeug wurde gemeinsam von Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien entwickelt. Der Flieger sollte das Rückgrat der europäischen Luftwaffen für die kommenden Jahrzehnte werden.”

 

>>n-tv<<

“Die Bundeswehr kämpft weiterhin mit erheblichen Materialmängeln. … Von insgesamt 123 “Eurofighter”-Flugzeugen standen dem Bericht zufolge wegen Instandhaltungsmaßnahmen nur knapp zwei Drittel zur Verfügung. Von diesen verfügbaren Jets waren wiederum nur 52 Prozent einsatzbereit. Vor einem Jahr lag diese Quote noch bei 55 Prozent.”

Die Ursachen für die geringe Einsatzbereitschaft sind zum Teil auf die hohen Instandhaltungskosten zurückzuführen.

>>Zeit<<

“Der Bundesrechnungshof überprüfte die Zahlen des Eurofighters 2013. Er kam zu zwei interessanten Urteilen: Erstens sind die Lebenswegkosten des Jets doppelt so hoch wie ursprünglich veranschlagt. Zweitens bemängeln die Prüfer, dass das Verteidigungsministerium “keinen Überblick über die Kosten hat”, denn dort würden sie gar nicht mehr berechnet. Das hat einen Grund. Aus dem Ministerium ist hinter vorgehaltener Hand zu hören, dass die Lebenswegkosten des Eurofighters wohl sogar jenseits der 100 Milliarden Euro liegen. Doch niemand wolle sie offiziell errechnen, denn diese Zahl sei politisch zu heikel.”

Es ist umstritten, ob der Eurofighter in der derzeitigen Konfiguration wirklich ein leistungsstarker Abfangjäger ist: Denn zur Zeit stehen keine Langstreckenraketen zur Verfügung.

 

Screenshot luftwaffe.de

>>Wikipedia<<

“Im Zuge der Wiedervereinigung kam die Bundesrepublik in den Besitz der MiG-29A der Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee samt Flugkörpern des Typs R-73. Dabei stellte sich heraus, dass die R-73 wesentlich leistungsfähiger war, als im Westen bislang angenommen wurde. Ihrem damaligen westlichen Gegenstück, der AIM-9L/M, war sie in sämtlichen Parametern weit überlegen. Besonders herausstechend waren hierbei die große Reichweite und Manövrierfähigkeit sowie die Fähigkeit, auch Ziele bis zu 45° abseits der Flugachse (engl. off-boresight) zu erfassen und zu bekämpfen”

 

>>Spiegel<<

“Der erste Luftkampf für eine F-14 war das freilich nicht: Als einziger Exportkunde hatte Iran 79 “Tomcats” gekauft – noch vor der islamischen Revolution von 1979. Im Krieg mit dem Irak von 1980 bis 1988 schossen die iranischen F-14 zahlreiche Flugzeuge der Luftwaffe Saddam Husseins ab. Noch heute soll das Teheraner Mullah-Regime trotz des US-Embargos, das unter anderem die Lieferung von Ersatzteilen erschwert, über eine Reihe einsatzfähiger F-14 verfügen.”

Einer der Hauptgründe für die 152 Abschüsse war die langstrecken Luft-Luft-Rakete die >>AIM-54 Phoenix<< – welche in der Lage war feindliche Flugzeuge aus über 185 Kilometern Entfernung abzuschießen. Dieser taktische Vorteil kann nur schwer oder in dem meisten Fällen gar nicht ausgeglichen werden. Weswegen es für einen echten Luftüberlegenheitsjäger unerlässlich ist, das es mit solchen Waffen inklusive dem entsprechenden Feuerleitsystem ausgestattet ist.

>>bundeswehr-journal<<

“Das Rüstungsprojekt „Meteor“ ist und bleibt wohl noch für längere Zeit das technologisch anspruchsvollste und industriepolitisch wichtigste Vorhaben der europäischen Raketenbranche. Der Luft-Luft-Lenkflugkörper gehört zur nächsten Generation der sogenannten BVRAAM-Systeme (Beyond Visual Range Air-to-Air Missiles) und soll Kampfflugzeuge mit revolutionär neuen Fähigkeiten für den Luftkampf ausstatten. Zudem ist Meteor ein Stück Emanzipation von den USA: denn gelingt der große wehrtechnische Wurf, dann löst diese europäische Entwicklung wohl die amerikanische AIM-120 AMRAAM (Advanced Medium Range Air-to-Air Missile) ab. … Die Luft-Luft-Rakete für große Entfernungen Meteor ist ein Gemeinschaftsprodukt von Inmize Sistemas S.L. (Spanien), MBDA (Großbritannien/Frankreich/Italien) und Saab Bofors Dynamics (Schweden). … it dem radargelenkten Raketensystem sollen der Eurofighter, der französische Dassault-Rafale sowie Schwedens Saab Gripen ausgerüstet werden.”

 

>>MBDA-Systems<<

“Meteor has been developed by a group of European partners led by MBDA to meet the needs of six European nations: the UK, Germany, Italy, France, Spain and Sweden. The weapon system will equip Eurofighter Typhoon, Rafale and Gripen. It is also compatible with other advanced fighter aircraft and will be integrated to the F-35 Lightning II Joint Strike Fighter.”

Dabei ist zu bedenken, dass es sich hierbei um ein verhältnismäßig neues Waffensystem handelt, wo kaum Praxisergebnisse vorliegen, weshalb über das echte Potential im weitesten Sinne nur spekulatiert werden kann.

Screenshot mbda-systems.com

 

Screenshot warisboring.com

 

 

 

 

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