Die lange Geschichte der Fernkampfgeschütze

Screenshot scoopnest.com

Die Entwicklung von Fernkampfgeschütz mit enormer Reichweite setzte im Zuge des Ersten Weltkrieges ein und findet mit den neuen elektromagnetischen Kanonen unserer Tage ihre konsequente Fortsetzung.

>>Wikipedia<<

“Unter dem Namen Paris-Geschütz wurde im Ersten Weltkrieg ein deutsches Fernkampfgeschütz der Firma Krupp vom Kaliber 21 cm bekannt. Es hatte eine außergewöhnliche Reichweite von etwa 130 Kilometern. Zwischen dem 23. März 1918 und dem 8. August 1918 feuerten drei bzw. zwei Paris-Geschütze etwa 800 Granaten auf Paris ab. … Die Reichweite von circa 130 km beruhte auf einer ballistischen Besonderheit. Mit einem hohen Abgangswinkel von bis zu 55°, einer sehr starken Treibladung und dem überlangen Rohr konnte die Gipfelhöhe in den oberen Teil der Stratosphäre in etwa 38 bis 40 km Höhe gelegt werden. Dadurch flog das Geschoss lange durch sehr dünne Luftschichten, so dass die Flugbahn weitgehend der eines Schusses im luftleeren Raum glich. Alle anderen im Ersten Weltkrieg verwendeten Ferngeschütze erzielten eine Reichweite von „nur“ etwa 40 km.”

 

>> Mossad: Missionen des israelischen Geheimdienstes von Michael Bar-Zohar & Nissim Mischal (Buch) <<

“Seit er im Alter von 23 Jahren als bis dato jüngster Absolvent seinen Doktor an einer kanadischen Universität gemacht hatte, galt er als Genie. Er träumte davon, Superkanonen zu entwickeln, die in der Lage wären, Geschosse auf Ziele in mehreren Hundert Meilen Entfernung abzufeuern, ja sogar Satelliten ins All zu schießen. Unter Verwendung des Manuskripts verfasste er ein Buch über das Kaiser-Wilhelm-Geschütz (Paris-Geschütz, Anmerkung der Redaktion) und die Möglichkeiten, die es den Wissenschaftlern der Zukunft eröffnete. Doch mit dem Buch war es nicht getan. Bull (Gerald Bull, Anmerkung der Redaktion) gewann die US- und die kanadische Regierung sowie seine Universität für die Finanzierung und testete auf einem Versuchsgelände auf Barbados seine eigene Riesenkanone – mit dem längsten Geschützrohr, das jemals gebaut wurde. Es war 36 Meter lang und hatte ein Kaliber von 424 Millimetern. Hunderte von Arbeitern, Technikern und Ingenieuren, darunter viele Einheimische, wirkten am Bau und an den Tests der furchteinflößenden Feuerwaffe mit. Bulls Geschütz übertraf alle Erwartungen. Es katapultierte schwere Sprengladungen auf Rekordhöhen. Der Wissenschaftler behauptete, wenn er seine Kanone mit Feststoffraketen bestücken würde anstatt mit Granaten, könnte er eine 200-Pfund-Rakete viertausend Kilometer weit oder 250 Kilometer hoch schießen. Dennoch entschlossen sich die Regierungen der USA und Kanadas aus diversen Gründen, dem Projekt die Mittel zu streichen. 1968 musste Bull Barbados verlassen. Seine Enttäuschung war grenzenlos. Voller Hass attackierte er die »Bürokraten«, die sein Projekt vereitelt hätten. … Bull bot Saddam an, ihm die größte und längste Superkanone der Welt zu bauen. Mit diesem Geschütz, versprach er dem Diktator, wäre Saddam in der Lage, Satelliten ins All zu schießen und Sprengköpfe über eine Entfernung von mehr als tausend Kilometern abzufeuern. Saddam war sofort klar, dass er mit solch einer Waffe die dicht bevölkerten Regionen Israels erreichen konnte, und so nahm er Bulls Angebot mit Freuden an. Bull taufte das Unternehmen »Projekt Babylon« und begann umgehend mit den Entwurfsplanungen. Das Geschützrohr sollte eine Länge von 150 Metern, ein Gewicht von 1200 Tonnen und ein Kaliber von einem Meter haben!

 

>>Focus<<

“Mit bis zu 9000 Kilometern pro Stunde schießt das Projektil aus dem Lauf der gigantischen Waffe. In einem neuen Video zeigt die US-Marine einen Schusstest ihres ersten industriell gefertigten Prototypen einer sogenannten Railgun – eine riesige, elektromagnetisch betriebene Kanone. Nach Angaben der US-Navy entsteht die extreme Beschleunigung bei diesem Waffentyp nicht durch eine chemische Reaktion sondern durch elektrische Strömungen. Diese erzeugen ein Magnetfeld, das einen Schlitten mit Waffe oder ein Projektil vorantreibt – eine Distanz von bis zu 180 Kilometern sollen die Geschosse so überwinden können.”

Vergleichbar wie Bulls-Geschütze wären diese Waffen auch in der Lage kleine Satelliten in den erdnahen Orbit zu bringen.

 

 

 

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