Die neue Seidenstraße bahnt sich ihren Weg

Screenshot german.china.org.cn

Die historische Seidenstraße soll als Vorbild dienen, um eine alte Handelsroute via Osten neu zu beleben. Auf diese Weise sollen Europa und Asien wirtschaftlich näher zusammenrücken und die unternehmerischen Aktivitäten neu beleben.

>>Handelsblatt<<

„In der Antike war die Seidenstraße zwischen China und Europa die wichtigste Handelsverbindung. … Die Seidenstraße war die wichtigste Handelsverbindung zwischen China und Europa in der Antike und dem frühen Mittelalter. China kündigte 2013 an, sie neu zu beleben und damit die Wirtschaft kräftig ankurbeln zu wollen. Für umgerechnet 113 Milliarden Euro soll die Infrastruktur für neue Handelsrouten nach Europa, Asien und Afrika geschaffen werden. … Es gehe mehr um Zusammenarbeit, die für alle Seiten wirtschaftlichen Erfolg verspreche.“

 

>>Manager Magazin<<

„Gigantische neue Trassen sollen China mit der Welt verbinden. … Im chinesischen Chongqing zum Beispiel beginnt eine mehr als 11.000 Kilometer lange Bahnverbindung, die bis zum deutschen Logistikzentrum Duisburg führt. Auch im ostchinesischen Hunchun wird rund um die Uhr an Anschlussstrecken gebaut. In Zentralasien fahren die Züge schon. … Ein eurasischer Landgürtel (Belt) und ein maritimes Straßennetz (Road) sollen Europa und Asien noch enger verbinden: Die „Belt and Road Initiative“ (BRI) umfasst bereits fast 70 Länder.“

 

>>Capital<<

„Will die chinesische Regierung wirklich alles verwirklichen, was ihr vorschwebt, wird nach Ansicht der Asian Development Bank (ADB) bis 2030 allerdings ein Investitionsvolumen von über 26 Billionen Dollar (24 Billionen Euro) nötig sein. … Eine gigantische Summe – deren Großteil die Chinesen tatsächlich übernehmen wollen. Die Regierung in Peking hat bereits einen staatseigenen Seidenstraßen-Fonds aufgelegt, der in den zentralasiatischen Ländern den Straßen- und Schienenbau möglich macht. Dieser Fonds soll unter anderem die Gründung von Unternehmen vereinfachen. Außer der Asian Development Bank treten auch die von China initiierte Asiatische Infrastrukturinvestment Bank sowie die New Development Bank der Brics-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) als Finanziers auf, ebenso die staatseigenen chinesischen Banken.“

 

>>Beijing Rundschau<<

„Während der Abschlussveranstaltung des Forums sagte Xi, dass „das Streben der Menschen nach einem besseren Leben die Entwicklung der Menschheit in der Geschichte immer wieder beflügelt“ habe. Die Seidenstraße bringe Menschen aller möglichen Länder entlang der Handelsrouten zusammen — in dem Bemühen um eine gemeinsame Entwicklung und gemeinsamen Nutzen. Das Ziel sei eine klassische Win-win-Situation. Xu Haoliang, stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen und Leiter des regionalen Büros der Vereinten Nationen für Asien und den Pazifik, sagte, dass die Seidenstraßen-Initiative das genaue Gegenteil von einer nach innen gerichteten Mentalität fördere. Sie könnte „… tatsächlich die Art der internationalen Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert nachhaltig verändern“, so Xu.“

Auf diese Weise könnte Europa den wirtschaftlichen Anschluss an die übrige Welt wider erlangen.

 

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