Die Probleme von Kampfhubschrauber Tiger

Screenshot suggest-keywords.com

Der Erstflug des >>Eurocopter Tiger<< erfolgte im Jahr 1991 und die ursprüngliche Konzeption stammt noch aus dem 1980er Jahren. Trotz der beträchtlich vergangenen Zeit – sind die technischen Mängel bis heute erhalten geblieben.

>>Spiegel<<

“Ab 1. Mai kann die Bundeswehr in Mali auch den “Tiger”-Kampfhubschrauber bei mehr als 43,26 Grad Celsius einsetzen. Der Inspekteur des Heeres habe eine Ausnahmegenehmigung für den Flug der “Tiger” unter hohen Temperaturen erteilt, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.”

Aus technischer Sicht ist der Kampfhubschrauber unverändert geblieben – er darf aber jetzt, durch einem bürokratischen Erlass – sprich Ausnahmegenehmigung – fliegen.

>>Wikipedia<<

“Aus einsatztaktischer Sicht ist das Fehlen der 30-mm-Bordkanone nachteilig, kann jedoch teilweise durch den 12,7-mm-MG-Pod vom Typ FN HMP 400 kompensiert werden. Das Kaliber ist ausreichend, um Luftnahunterstützung gegen un- und leichtgepanzerte Ziele zu leisten. Abgesehen vom kleineren Kaliber der Waffe ergibt sich ein einsatztaktischer Nachteil des MG-Pods im Vergleich zur Bordkanone dadurch, dass das Maschinengewehr starr nach vorne gerichtet ist, während die Bordkanone schwenkbar ist. Dies wirkt sich in erster Linie negativ auf den Selbstschutz des Hubschraubers aus, da zur Bekämpfung einer Bedrohungsquelle das Fluggerät in deren Richtung gedreht werden muss, während eine schwenkbare Bordkanone auch auf Ziele abseits der Flugrichtung gerichtet werden kann. Planungen für eine Nachrüstung der RMK 30 bestehen von konzeptioneller Seite aus nicht, da ein solches Vorhaben mit erheblichen technischen, zeitlichen und vor allem finanziellen Risiken verbunden wäre.”

 

>>Oberpfalz Medien<<

” In der Oberpfalz stieg Anfang September ein Tiger-Kampfhubschrauber zwar auf, verlor dann aber im Flug einen Waffenträger.”

Eine weitere Schwachstelle des “Tiger” ist die nicht vorhandene Anbindung an >>Multifunctional Information Distribution System<< womit keine Ziele mittels Datenschnittstelle an andere Luftfahrzeuge – wie beispielsweise dem Eurofighter – weitergegeben werden können.

>>bundeswehr-journal<<

“Denn waren noch im Juni vergangenen Jahres von 24 ausgelieferten mehrrollenfähigen Kampfhubschraubern Tiger lediglich fünf einsatzbereit gewesen (etwa 21 Prozent), so sind es nun – rund ein Jahr später – 13 einsatzbereite Maschinen von 27 im „Verfügungsbestand“ (also etwa 48 Prozent).”

An der Stelle sei Anzumerken: Es handelt sich hierbei um ein typisches Problem der Bundeswehr und speziell weniger des Tigers. Viel technisches Gerät steht im Allgemeinen herum, weil schlicht die Ersatzteile, als auch Werkzeuge fehlen und damit die Kapazitäten der Instandhaltung insgesamt limitiert sind. Diese strukturellen Mängel sind seit Jahrzehnten bekannt und ziehen sich nahezu durch alle Bereiche der Armee. Unbeachtet dessen hat der Kampfhubschrauber “Tiger” bei der Bundeswehr kein Alleinstellungsmerkmal in der Welt, was ihn irgendeine Einzigartigkeit verleihen würde.

>>german.china.org.cn<<

“Der WZ19-E, ein fortgeschrittener Kampfhubschrauber, absolvierte am Donnerstag erfolgreich seinen Jungfernflug. Der leichtbewaffnete Helikopter ist von China selbst entwickelt worden und für den Export bestimmt.”

Hervorzuheben ist die Tatsache, dass es sich hier um eine chinesische Eigenentwicklung handelt, die in verhältnismäßig kurzer Zeit abgeschlossen war – während sich die Unzulänglichkeiten Rund um dem Tiger seit 1990er Jahren hinziehen.

 

 

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