Die unkonventionelle Waffenentwicklung

Screenshot us.blastingnews.com

Die untergegangene DDR-Regierung verfügte einst über geheime Strahlenwaffen. So utopisch dieser Satz auch klingen mag, er entspricht durchaus der Richtigkeit. Jedoch die genannten Waffen stellen sich bei genauer Betrachtung: Als äußerst primitive und gleichzeitig heimtückische Vorgehensweise – um „unerwünschte“ Menschen verschwinden zu lassen – heraus. Die sogenannte „Strahlenwaffe“ war ein umgebauter Röntgenapparat mit dem Bürger absichtlich bestrahlt wurden, wodurch die Betroffenen langfristig an Krebs – insbesondere Blutkrebs – erkrankten und letztendlich starben.

>>Focus<<

„Zwei russische Hobbybastler haben eine Mikrowelle zu einer gefährlichen Strahlenkanone umgebaut. Die gefährliche „Waffe“ kann nicht nur LEDs zum Leuchten bringen sondern sogar ganze Gegenstände in die Luft sprengen.“

Zahlreiche Bauanleitungen zu solchen oder vergleichbaren Waffen kursieren im Netz, wobei es sich äußerst schwierig gestaltet, hierbei einen Überblick zu behalten.

>>Spiegel<<

„In Havanna auf Kuba werden angeblich mehr als 20 US-Diplomaten über Monate gezielt angegriffen – und das auf offenbar ausgesprochen hinterlistige Weise. … Ihre Diplomaten, die noch während der Amtszeit von Barack Obama wieder Beziehungen mit dem kommunistischen Inselstaat vereinbarten, könnten mit Schallwaffen angegriffen worden sein, glaubt man. Nun wurden mehr als die Hälfte des Botschaftspersonals von der Insel abgezogen. Der Schallwaffen-These scheinen die Ermittler schon seit Ende 2016 nachzugehen. … Das Gerät, das zunächst beschönigend als Kommunikationsmittel beworben wurde, wurde deshalb kürzlich von einem amerikanischen Richter als Waffe eingestuft. LRAD-Systeme haben zahlreiche Anwendungsbereiche: Derzeit werden sie auch auf Schiffen zur Abwehr von somalischen Piraten eingesetzt. … Doch Ultraschall kann durchaus auch unangenehme Folgen haben. Bekannt ist etwa das „Mosquito“-System: Hier sendet ein kleiner Kasten einen Piepton aus, der verhindern soll, dass sich Jugendliche an öffentlichen Plätzen treffen und es dort zu Lärmbelästigungen oder Vandalismus kommt. Das System nutzt den Effekt, dass mit dem Alter bestimmte Frequenzbereiche nicht mehr wahrgenommen werden – Menschen ab etwa 25 Jahren fühlen sich also nicht mehr belästigt. Doch für Jüngere wirkt der Ton äußerst nervig. Allerdings verwies der Akustikexperte Holger Schulze gegenüber der ARD darauf, dass bei Tests auch Ältere Beschwerden bekamen, die die Frequenzen eigentlich nicht mehr wahrnehmen.“

Das „mit dem Alter bestimmte Frequenzbereiche nicht mehr wahrgenommen werden“ über diese These lässt sich vortrefflich streiten. Auch diverse Methoden um Marder von Autos fern zu halten, basieren teilweise auf Ultraschall – welcher vermeintlich für Menschen unhörbar sein sollen. Tatsächlich sind diese Geräte sehr wohl wahrnehmbar.

>>Welt<<

„Wer kämpfen soll, muss sehen. Soldaten, die geblendet sind, können dagegen keinesfalls angreifen und sich höchstens unkoordiniert verteidigen. Grelles Licht ist daher eine wirksame Waffe, wenn es richtig eingesetzt wird. Dieses einfache Prinzip erkannte der in Großbritannien eingebürgerte griechische Ingenieur Marcel Mitzakis schon 1936. Einige Monate später machte er dem britischen Kriegsministerium den Vorschlag, eine „Lichtkanone“ zu entwickeln. Sie sollte einen doppelten Zweck haben: einerseits bei nächtlichen Angriffen auf gegnerische Stellungen die Ziele genau markieren, andererseits feindliche Soldaten verunsichern und durch die Blendwirkung am Kämpfen hindern. „

Das Alltagsgegenstände zu Waffen umgebaut werden, ist kein Phänomen der Neuzeit: Schon die mittelalterliche Hellebarde entstand aus landwirtschaftlichen Geräten wie Mistgabeln oder Sicheln.

 

 

 

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