Die vertuschte Christenverfolgung

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Kaum eine andere Glaubensgruppe steht unter stärkeren Verfolgungsdruck als das Christentum. Dagegen kam man in einer Studie des >>Pew-Research-Center<< zu der höchst umstrittenen Feststellung: Das Christen mehrheitlich in christlichen Ländern Schikanierungen ausgesetzt sind (sinngemäß). Aber diese Schlussfolgerung steht sehr wackligen Beinen.

Screenshot assets.pewresearch org

Schon ein oberflächlicher Blick auf deren eigenwillig gestalteten Verfolgungsindex verrät: Das hier einiges nicht stimmen kann. Viele muslimische Staaten – darunter Kriegsgebiete wie Jemen und Libyen – finden sich auf einer Stufe mit christlich-befriedeten Ländern wieder. Nun ja, eine Studie ist immer nur so gut, wie die Daten auf denen sie beruht. In den USA ist beispielsweise die Religionsfreiheit in der Verfassung verankert und genießt dort – historisch bedingt – einen viel höhere Stellenwert als mitunter hier. Die Folge: Viele vermeintlich religiöse Gemeinschaften sind in Wahrheit nur bedingt religiös, weil man offenkundig wenig Interesse an den Seelenheil, sondern vielmehr an den damit verbundenen steuerlichen Vergünstigungen hegt. Was wiederum eine “Verfolgung” ganz anderer Art – durch die Steuerbehörden nach sich zieht. Auf einer ganz anderen Ebene betrachtet: Haben Geheimdienste die Religiosität in ihre eignen Zwecke implementiert. Besonders finanziell gut ausgestattete christliche Gruppen erwecken grundsätzlich Verdacht und die Missionstätigkeit wird von manchen Offizier der Spionageabwehr äußerst misstrauisch beäugt – was bisweilen sogar zum Verbot führen kann. In den ganzen Zusammenhang ist tragisch: Das echte Christenverfolgung unter Verwendung einer höchst fragwürdigen Datengrundlage sogleich relativiert wird.

>>Welt<<

“In dem vom Middle East Media Research Institute übersetzten Film erzählt die Parlamentarierin unter anderem von einer Mutter, die ihr eigenes Kind gegessen habe – ohne davon zu wissen. „Eine der Frauen wurde drei Tage ohne Wasser in einer Zelle festgehalten“, so Dakhil über die Berichte einer Jesidin, die vom IS gefangen gehalten wurde. Nach dieser Zeit habe man ihr erstmals Nahrung gebracht – eine Schale Reis mit Fleisch. „Sie hat das gegessen, weil sie hungrig war.“ Als sie fertig mit dem Essen war, habe man ihr gesagt: „Wir haben deinen einjährigen Sohn gekocht, den hast du gerade gegessen.“ Dakhil sei in Tränen ausgebrochen, als sie davon berichtete.”

>>domradio.de<<

“Die Aramäer in der türkischen Stadt Mardin im Südosten des Landes und Umgebung verlören mehr als 50 Kirchen, Klöster und Grabanlagen an die türkische Religionsbehörde Diyanet. Nach Rücksprache mit der Leitung des türkischen Klosters Mor Gabriel, eines der ältesten christlichen Klöster, scheine die Übertragung von bis dato 50 kirchlichen Immobilien “nur die Spitze des Eisberg” zu sein. Die Lage sei unübersichtlich, aber das Ausmaß der Enteignungen sei alarmierend, sagte Demir. Noch wisse man nicht genau, welche und wieviele der unzähligen Kirchen der Gegend um Mardin auf der Liste der Behörde stünden. Es sei zu befürchten, dass das Jahrtausende alte aramäische Kulturerbe, Kirchen und Klöster aus frühchristlicher Zeit, veräußert oder in Moscheen umgewandelt würden. … “Ganz offensichtlich arbeitet die türkische Regierung daran, die Minderheit der Aramäer im Land nicht nur – wie schon seit Jahren – weiterhin zu drangsalieren, sondern regelrecht auszulöschen”, so Sommer. “

Volker Kauder ist ein hoher Funktionär der CDU und seine Aussage: Binnenflüchtlingen in Syrien jedwede Hilfe zu verweigern oder beziehungsweise an realitätsfremde Bedingungen zu knüpfen, dürfte die Haltung der gesamten Partei entsprechen. Eine Stellungnahme zu der “Neuinterpretation” der christlichen Nächstenliebe wollte aus der >>Christlich Demokratische Union<< trotz intensiver Nachfrage niemand abgeben.

>>Staatsrundfunk “Deutschlandfunk” <<

“Eine Politik, die spätestens beim Versuch der EU-Kommission, allen Mitgliedstaaten eine a priori festgelegte Flüchtlingsquote aufzuerlegen, endgültig zum Tragen kam. Was Polens nationalkonservative Regierung, mit Beata Szydlo an der Spitze, besonders freut:

“Wir betonen die ganze Zeit, dass man das Flüchtlingsproblem in Europa zwar lösen muss. Aber wir dürfen dabei keinerlei Illusionen verfallen. Wir müssen konkrete und wirksame Maßnahmen treffen. Daher sagen wir klipp und klar: humanitäre Hilfe und Problembewältigung außerhalb der EU Grenzen. Wir müssen die Probleme dort anpacken, wo sie entstehen und dürfen sie nicht auf jene EU-Mitgliedstaaten abwälzen, die für all das, was zurzeit in Europa passiert, keinerlei Verantwortung tragen.”

Der Staatsrundfunk “Deutschlandfunk” verunglimpft zwar die Visegrad-Gruppe als “Bremsklotz der europäischen Flüchtlingspolitik” , muss aber zeitgleich eingestehen: “…humanitäre Hilfe und Problembewältigung außerhalb der EU Grenzen. Wir müssen die Probleme dort anpacken, wo sie entstehen und dürfen sie nicht auf jene EU-Mitgliedstaaten abwälzen…” – was bedeutet: Den Flüchtlingen in Syrien oder jeweils in deren unmittelbaren Nachbarländern Vorort zu helfen.

>>Neue Osnabrücker Zeitung<<

“Leyla Bilge, Ex-Muslima und überzeugte Frauenrechtlerin, berichtete in ihrem Vortrag über die Unterdrückung der Frau im Islam, die in der Verheiratung von Kindern bereits im Alter von fünf oder sechs Jahren gipfelt. Sie selbst sei verheiratet worden, bevor sie 18 Jahre alt war, sagte sie. Die 35-jährige Mutter stemmte sich vor allem dagegen, dass diese Tradition in Deutschland toleriert wird. Damit werde das deutsche Gesetz mit Füßen getreten. Schon die Verschleierung von weiblichen Kindern sei Missbrauch. „Wir müssen das Tragen von Schleiern in den Schulen verbieten“, sagte sie. Jeder dürfe seine Tradition leben – aber bitte nicht in Deutschland. Leyla Bilge zeigte sich ebenso nicht damit einverstanden, dass Muslime ihre Religion hier frei leben können. In den Moscheen müsse deutsch gesprochen werden, damit auch jeder verstehen könne, was gepredigt wird. „Das ist allein schon zum Schutz vor der Radikalisierung von jungen Moslems nötig“, sagte sie. Bilge machte sich dafür stark, den Menschen in den Kriegsgebieten direkt vor Ort zu helfen. Man müsse einem vollbärtigen Hassan hier in Deutschland nicht das Geld hinterherwerfen, wenn man damit im Irak viele Kinder glücklich machen könne. „Die Flüchtlinge hier sind keine Kriegsopfer“, sagte Leyla Bilge. Die wahren Opfer seien die Frauen und die Kinder, die nicht das Geld für die Flucht hätten und in den Kriegsländern auf dem Sklavenmarkt verkauft und missbraucht würden. … Die AfD-Frau positionierte sich deutlich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen, die ihrer Ansicht nach zu 80 Prozent keine Flüchtlinge seien. Auch der Familiennachzug müsse komplett unterbunden werden. „Wir holen uns damit Menschen ins Land, die unsere Hilfe gar nicht benötigen, und bezahlen auch noch dafür“, sagte sie. „Wir glauben ihnen ohne jeden Identitätsnachweis das, was sie uns erzählen und die lachen sich über uns kaputt.“

Die gläubigen Muslime hierzulande fordern als Minderheit unermüdlich Toleranz für ihren Islam. Sobald sie aber die Mehrheit in einem Land stellen: Bleibt von der viel geforderten Toleranz in Regel wenig übrig und verkehrt sich fast immer ins Gegenteil. Ungeachtet dessen: Die Wiege des Christentum liegt im Nahen Osten, demnach ist die Religion in diesen Gebieten viel länger präsent als vergleichsweise hier in Europa.

 

 

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