EXACTO: Selbstlenkende Munition für Scharfschützengewehre

Screenshot newsnish.com

Die >>Darpa<< (Defense Advanced Research Projects Agency) ist eine Behörde des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten entwickelt mit dem Unternehmen Lockheed Martin das >>EXACTO<< (Akronym aus den Wörtern EXtreme A Curacy Tasked Ordnance) ein Scharfschützengewehr mit intelligenten Kugeln.

>>Gollem<<

„Das Projekt mit dem Namen Extreme Accuracy Tasked Ordnance (Exacto) hat nun ein weiteres wichtiges Ziel erreicht: Bei Tests mit Scharfschützen und ungeübten Nutzern konnte die Munition zeigen, wie treffgenau sie bei sich bewegenden Zielen ist. Experten gelang es dabei sogar, aktiv ausweichende Ziele zu treffen. Dies war der erste Test unter Realbedingungen.“

 

>>Wired<<

“Mit vollem Namen heißen die neuartigen Projektile „Extreme Accuracy Tasked Ordnance“ oder kurz EXACTO-Geschosse. Ähnlich wie im oben erwähnten Film können sie in der Luft manövrieren und so bewegliche Ziele treffen, auf die der Schütze anfangs gar nicht gezielt hat. … Mithilfe eines optischen Echtzeit-Lenksystems findet die Kugel immer ihr Ziel und kompensiert dabei Wetter, Wind und Bewegungsgeschwindigkeit des angepeilten Objekts. DARPA schreibt, die Munition sei vor allem für ausgebildete Sniper in Gebieten mit schwierigen Witterungslagen wie etwa Afghanistan gedacht.”

Das Problem bei konventioneller Munition ist, dass von einer abgefeuerte Kugel keine Kurskorrekturren nachträglich mehr möglich sind, was einerseits ein Vorteil ist, weil solche Munition unempfindlich auf Gegenmaßnahmen wie Täuschkörper oder Störsender sind. Aber anderseits die effektive Reichweite erheblich einschränken. Es kursieren diverse Angaben wobei es möglich gewesen sein soll Treffer aus drei Kilometer Entfernung zu machen, aber schon aus kürzerer Distanz müssen Umwelt- und Wetterbedingungen, sowie die Fähigkeiten des Schützen verhältnismäßig ideal sein – was alles zusammen wenig praxistauglich ist. Zu der Reichweite von intelligenten Kugeln wurden keine Angaben veröffentlicht, allerdings gibt dazu ein russisches Pendant, da wird eine Reichweite von etwa zehn Kilometern angeben. Grundsätzlich halten wir es für möglich, aber bei dem zur Zeit lückenhaften Daten können wir abschließend keine Bewertung abgeben.

 

 

 

 

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