F-35 Lightning II – Reduzierung der Wärmesignatur

Screenshot youtube.com

Das amerikanische Unternehmen >>FLIR Systems<< führend im thermische Aufnahmen veröffentlicht ein kurzes Video, welches die F-35 Lightning II eines der neusten US- Kampfflugzeuge während seines Flugs filmte. Der Video zeigt das Flugzeug nach einem simulierten Start im Vorwärtsflug zur vertikalen Landung schweben. Die extrem heißer Luft ist während des vertikalen Schweben sehr gut zu erkennen, aber es zeigt gleichzeitig die auffällige niedrige thermische Kontrast der Oberfläche der F-35. Was dem Schluss nahe legt, dass der Hersteller Lockheed Martin einem großen Wert auf die Reduzierung der Wärmesignatur gelegt hat.

Allerdings stellen sich Fragen nach dem Sinn des Ganzen, denn hitzesuchende Raketen finden dennoch durch das extrem heiße Triebwerk des Flugzeugs ihr Ziel, was dem ganzen Zweck dieser Entwicklung infrage stellt.

>>af.mil (United States Air Force)<<

„The AIM-9 Sidewinder is a supersonic, heat-seeking, air-to-air missile carried by fighter aircraft.“

Screenshot af.mil

Screenshot af.mil

Ein ähnliches Bild ergibt sich auf die Reduzierung der Radarrückstrahlung. Es ist zwar richtig dass auf diesem Gebiet Fortschritte erzielt wurden, aber dieser strategische Vorteile existiert immer nur auf einem bestimmten Frequenzbereich des Radars, sobald dieses Spektrum verändert wird, sind diese Luftfahrzeuge genauso sichtbar wie herkömmliche Flugzeuge. Was auch der Grund ist: Warum das Stealth Flugzeug F-117 Nighthawk bereits abgeschossen und vermutlich deswegen auch verhältnismäßig frühzeitig außer Dienst gestellt wurde.

Screenshot nationalmuseum af mil (United States Air Force)

Screenshot nationalmuseum af mil (United States Air Force)

Screenshot theaviationist com

Screenshot theaviationist com

Von der F-35 gibt es drei verschiedene Versionen, das Video zeigt die B-Variante, welche in der Lage zu vertikalen Starts und Landung ist. Dieser Version wird im Gegensatz zu dem Varianten A und C ein gewisses Potential im Luftkampf zugewiesen, denn durch die Schubvektorsteuerung sind Flugmanöver möglich, welche andere Maschinen unmöglich vollführen können, was einem taktischen Vorteil gegenüber anderen Mustern aufweist. Zu diesem Thema lesen wir folgendes:

>>The Aviationist <<

„First air-to-air engagement took place on the morning of May1, 1982, when a pair of Sea Harriers on CAP (Combat Air Patrol) near Port Stanley, were vectored onto three slow moving aircraft that had departed the local airfield. The three aircraft turned out to be T-34s that were made aware of the Harriers’ presence and hid in low cloud. One of the SHAR managed to fire some 30mm cannon rounds in the general direction of the turboprops but the first contact ended with a no-score draw . It didn’t take long for full on dogfighting to take place against the Mirage III.“

 

>>Wikipedia<<

„Aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit und Reichweite wurde sie von der NATO zunächst als sehr schwach eingestuft. Man ging davon aus, dass sie bei einem Luftkampf den meisten westlichen Trägerflugzeugen unterlegen gewesen wäre. Erfahrungen im Falklandkrieg zeigten aber, dass die dort eingesetzten britischen Hawker Siddeley Harrier-Kampfflugzeuge der Royal Navy, welche über mit der Jak-38 vergleichbare Flugleistungen verfügten, sich gegen die als weitaus leistungsstärker eingestuften argentinischen Dassault Mirage III-Kampfflugzeuge ausgezeichnet behaupten konnten. Das war auf ihre modernen Luft-Luft-Raketen und taktische Luftkampfmanöver unter Einsatz der Hubtriebwerke im Flug, Manöver also, zu denen konventionelle Jagdflugzeuge gar nicht in der Lage waren, zurückzuführen. Zudem musste im Westen der Kampfwert der Jak-38 immer wieder nach oben korrigiert werden, als die Maschinen deutlich weiter entfernt von ihren Flugzeugträgern geortet wurden, als dies für möglich gehalten wurde. Mehrfach wurde ihre Reichweite nach oben korrigiert, da die sowjetischen Marineflieger nun auch den Anrollstart beherrschten und somit beim Start viel Treibstoff sparten.“

Zumindest die B-Version der F-35 hat trotz der vielfachen und sicherlich auch zu Recht geäußerten Kritik ein gewisses strategisches Potential. Dabei ist zu beachten, dass der Hersteller der >>Jak-38<< die russische Firma >>Jakowlew<< bei der Entwicklung der F-35 technologisch dem Amerikanern unter die Arme gegriffen hat. Was verdeutlicht, dass die amerikanisch-russischen Beziehungen in Wirklichkeit offensichtlich besser sind, als diverse Verlautbarungen dem Anschein erwecken zu versuchen.

 

 

 

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