Ideologie und militanter Protest der umstrittenen Klimaretter

Screenshot firepitart.com

Immer weniger Staaten auf der Erde sind bereit die umstrittenen Ideologie des menschengemachten Klimawandels zu akzeptieren.

>>Kronen Zeitung<<

“Schon wieder ein Thema, bei dem Kremlchef Wladimir Putin und US- Präsident Donald Trump einer Meinung sind: “Der Klimawandel ist nicht durch Menschen verursacht”, erklärte der russische Präsident beim Arktisforum in der Stadt Archangelsk. Der Klimawandel habe in den 30er- Jahren des 19. Jahrhunderts eingesetzt, als es noch gar keine industriellen Abgase gab, berief sich Putin auf russische Forschungsergebnisse.”

Es handelt sich hierbei um die Staatschefs – von zwei der größten Flächenstaaten der Erde, die sehr wohl an verschiedenen Stellen unterschiedliche politische Positionen vertreten mögen – aber genau in diesem wissenschaftlichen Punkt: Sind sie einer Meinung. Auf anderen Seite befinden sich die schrumpfende Glaubensgemeinschaft der selbsternannten Klimaretter oder Klimaschützer – die sich anscheinend auf einen ideologischen Kreuzzug befinden.

>>KLIMARETTER.INFO<<

“Dabei ist die 2020er Marke nur ein Zwischenziel. Bis Mitte des Jahrhunderts müssen die Emissionen praktisch ganz auf Null sinken. Das heißt, die Energiewende darf nicht nur nicht abgebremst werden, sie braucht sogar einen Turbo. … Der Verkehr hingegen hat seit 1990 noch überhaupt nichts zur CO2-Einsparung geleistet, und im Wärmesektor ist der Fortschritt viel zu langsam. Hinzu kommt das generelle Problem, dass zu wenig für die sparsame, effiziente Energienutzung getan wird.”

Was unter dem sogenannten “Turbo” zu verstehen ist – zeigen die zunehmend radikalisierten Gruppen von Umweltfanatikern mit ihren militanten Aktionen: Die eine Schneise des Vandalismus hinterlassen.

>>Nordbayerischer Kurier<<

“Im Braunkohlerevier in der Lausitz wollen Umweltaktivisten mit ihrer Gleisblockade die Abschaltung des Kraftwerks Schwarze Pumpe erzwingen. «Wenn man ein Kraftwerk nicht mehr mit Kohle versorgen kann, bedeutet das in letzter Konsequenz die Abschaltung», sagte ein Sprecher des Betreibers Vattenfall am Sonntagmittag. «Danach kann man es nicht in ein paar Minuten wieder anfahren. Das braucht bis zu einen Tag.»  Braunkohlegegner des Protestbündnisses «Ende Gelände» halten seit Samstag Gleise besetzt, über die das Kraftwerk versorgt wird. Die Proteste sind Teil einer weltweiten Aktionsreihe, die sich gegen die Nutzung fossiler Rohstoffe wie Kohle und Öl richtet.  Schwarze Pumpe versorgt die nahen Städte Spremberg in Brandenburg und Hoyerswerda in Sachsen mit Fernwärme, wie der Konzernsprecher sagte. In beiden Städten gebe es Krankenhäuser, die Warmwasser und Heizwärme vom Kraftwerk bezögen.  Nach einer kurzzeitigen Besetzung des Geländes am Kraftwerk Schwarze Pumpe am Samstag hatte die Polizei rund 120 Menschen vorläufig festgenommen. Am Freitag hatte die Protestaktion in der Nähe von Cottbus begonnen, tags darauf begannen die Gleisblockaden.”

 

>>Tagesspiegel<<

“Nach einer am Dienstagabend verbreiteten Erklärung des schwedischen Staatsunternehmens sind im Zuge der Klimaschutzaktion offenbar weit schwerere Straftaten begangen worden als bislang bekannt.  Konkret sind laut Vattenfall eine Bombenattrappe versteckt, Signalanlagen und mehrfach Gleise manipuliert worden, sodass am Dienstag „eine Lok beim Rangieren kurzzeitig entgleist“ sei. Manipulationen seien auch am Gleis auf einer Brücke über die Bundesstraße 97 festgestellt worden, hieß es. „Ein Entgleisen hätte hier den Absturz eines Zuges auf die B 97 zur Folge haben können.“ Die Protestierenden hätten die „Kontrolle über radikale Kohlegegner verloren“, erklärte Hartmuth Zeiß, Vorstandschef von Vattenfall Europe Mining. Er sprach von „massiven kriminellen Gewalttaten“, bei denen die Gefährdung von Menschen billigend in Kauf genommen worden sei. Der Konzern hat Strafanzeigen gestellt.”

 

>>derStandard.at<<

“Vermummte Umweltaktivisten setzten Knallkörper ein, die Polizei Schreckgranaten. Auf der Place de la République setzte die Polizei zudem Tränengas ein, um die Demonstranten zu vertreiben. Zuvor hatten bis zu 10.000 Menschen eine friedliche Menschenkette gebildet, um sich für ein ambitiöses Klimaabkommen bei der COP 21 einzusetzen.”

Screenshot welt.de

>>Welt<<

“Der erste Anruf in der Einsatzleitzentrale der Feuerwehr ging gegen 3.30 Uhr ein. Eine Anwohnerin meldete einen brennenden Mercedes in der Gleimstraße im Berliner Szeneviertel Prenzlauer Berg. Der Wagen war vor einer Kindertagesstätte abgestellt. Eine halbe Stunde später mussten die Brandbekämpfer erneut ausrücken. Wenige Straßenzüge entfernt stand ein weiterer Mercedes in Flammen, durch auslaufendes Benzin griff das Feuer auf andere Fahrzeuge und die Rollläden der angrenzenden Wohnhäuser über. … Schon seit Jahren brennen in Berlin regelmäßig Nobelkarossen. Aber nun hat die Gewalt eine neue Qualität erreicht. Die Brandstifter nehmen Kollateralschäden, das können Verletzte oder gar Tote sein, billigend in Kauf. Jetzt müsse auch dem Letzten klar sein, “dass es sich bei den Tätern um rücksichtslose Kriminelle handelt”, sagt Dieter Glietsch, oberster Ordnungshüter der Hauptstadt. … Militante Klimaschützer führen einen symbolischen Kampf gegen Umweltverschmutzung durch Autos mit hohem Spritverbrauch.”

Es bleibt in diesem Sinne zu hoffen: Dass dieser sogenannte “symbolischen Kampf gegen Umweltverschmutzung” nicht noch weiter eskaliert.

 

 

 

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