Insta360 Pro: Die 360-Grad-Kamera

Screenshot insta360.com

Die chinesische >>lnsta360 Pro<< ist eine Kamera, um professionelle 360 Grad-Aufzeichnungen in hoher Auflösung mit Ton zu machen. Auch Hobby-Filmemacher können damit professionelle Aufnahmen drehen.

>>c’t<<

„Die 360-Grad-Kamera lnsta360 Pro erreicht eine Auflösung von über 40 Megapixel und filmt in 3D. … Möglich machen die hohe Auflösung sechs Kameras, die horizontal als Ring angeordnet sind. Zusätzlich gibt es vier Mikrofone, die Surround-Sound einfangen. Die Aufnahmen der Kameras können bis zu einer Auflösung von 4K direkt im Gerät zusammengestitcht und beispielsweise live gestreamt werden. Höhere Auflösungen oder Frameraten (in 4K sind bis zu 100 fps möglich) müssen am PC gestitcht werden. Dass sich die Insta360 im Grenzbereich des derzeit Machbaren bewegt, merkt man schon bei der Inbetriebnahme: 40 Im Test scheiterten schon Full-HD-Aufnahmen aufSD-Karte. Nur eine per USB 3.0 angebundene SSD schaffte die Videoaufzeichnung – womöglich ein FirmwareBug. Die App verbindet sich problemlos über einen WLAN-Hotspot, den die Kamera selbst aufspannt. In der App lässt sich eine „Live“-Vorschau aktivieren, die allerdings um 3 bis 5 Sekunden verzögert ist. Außerdem kann man hier alle Einstellungen der Kamera vornehmen. Das geht zwar auch am Gerät selbst, ist aber trotz eingebautem Display fummeliger als in der App. Eine unangenehme Überraschung ist der deutlich_ hörbare Lüfter. Wenigstens rechnet die Kamera dessen Störgeräusche aus den Aufnahmen heraus. Das Stitching erfolgt über die mitgelieferte Software Insta360 Stitcher. Für mehr Kontrolle beim Stitching kann man die Programme Kolor Autopano Video Pro oder VideoStitch verwenden. Ähnlich wie bei der Vuze-Kamera ist ein Meter Mindestabstand von der Kamera sinnvoll, dann sind kaum Stoßkanten sichtbar- vorausgesetzt man gönnt sich mindestens mittlere, besser hohe Qualität bei den Stitching-Einstellungen. Das bedeutet, dass ein Core i5 4460 mit vier Kernen zwischen 0,5 und 1 Bild in der Sekunde schafft. Beim Ausgabeformat kann man Auflösung, Codec (H.264 und H.265) sowie die Bitrate einstellen. Besitzer einer kompatiblen Grafikkarte stehen beschleunigtes De- und Encoding zur Verfügung. Letzteres beschränkt sich aber auch bei einer Geforce GTX1080 auf4K x 4K, obwohl die PascalGPUs laut Nvidia auch H.265 bis 8K unterstützen. Auch das Abspielen ist nicht ganz trivial: Viele Player unterstützen nm 4K-Auflösung. Wer die Aufnahmen in einem VRHeadset bewundern möchte, kann zum Beispiel den Whirligig Player verwenden. Hardwareseitig braucht man mindestens eine Geforce 960 mit 4 GByte Speicher. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Wer bei der Bitrate nicht gegeizt hat, bekommt sehr detailreiche Bilder mit guter Farbwiedergabe und ohne Kompressionsartefakte. Dafür muss man mit mindestens 130 MBit/s (entspricht 1 GByte pro Minute) rechnen. Für 6K in 3D empfiehlt der Insta360 Stitcher sogar 200 MBit/s. Die Insta360 kommt auch mit großen Helligkeitsunterschieden zurecht, ganz anders als beispielsweise die Gear 360.“

360 Grad-Aufzeichnungen werden in der Regel für virtuelle Rundgänge benötigt.

 

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