Islam, Krieg und Asyl: Die ungehörten Ansichten

Screenshot cnn.com

Kaum ein Thema hat die letzten Jahre viele Bürger mehr bewegt, wie die Frage rund die Problematik um das Asylthematik. Dieses umfangreiche Feld lässt sich logischer Weise kaum mit einem kurzen Artikel abdecken – deswegen kommen hier nur zwei Sichtweisen von Menschen zu Wort die ansonsten nur kaum oder wenig Gehör finden.

>>Stern<<

“Der 16-Jährige wohnt nicht in einem der Flüchtlingsheime, sondern bei Leyla Bilge. Die 34-jährige Finanzberaterin setzt sich seit Jahren für Flüchtlinge ein. Sie sagt: “Ich finde, es ist unsere Pflicht, Menschen in Not zu helfen. Ich bin selbst Flüchtling, bin mit meinen Eltern gekommen. Ich bin Kurdin aus der Türkei. Wir haben damals selbst Asyl beantragt in den 80er-Jahren und waren sehr froh, dass uns die Deutschen großzügig und mit offenen Armen empfangen haben.” Dass Leyla Bilge den Jungen kennt, ist kein Zufall: Die 34-Jährige war noch vor sechs Wochen in der zerstörten Stadt Kobane in Syrien unterwegs, um vor Ort zu helfen. Neben unzähligen Menschen, die durch den IS ihre Angehörigen verloren haben, lernte sie auch Ahmads Familie kennen. Als der 16-Jährige Wochen später in Deutschland eintraf, nahm seine Familie wieder Kontakt zu Leyla Bilge auf und bat sie darum, Ahmad aufzunehmen. Sie stimmte sofort zu.”

 

>>EXPRESS<<

“Während sie in den kurdischen Flüchtlingslagern fast wie eine Heilige empfangen wird, muss Leyla Bilge, Mutter eines 15-jährigen Sohns, in Deutschland um ihr Wohlergehen fürchten. „Auf meiner Facebook-Seite tauchten zahlreiche Kommentare auf, in denen ich bedroht wurde“, berichtet die 33-Jährige.  Beängstigend: Die Droher wussten sogar, wo die selbstständige Finanzberaterin im Düsseldorfer Umland wohnt. „Ich lasse mich trotzdem nicht einschüchtern, mache weiter für die Menschen“.  Die Zustände in den Flüchtlingslagern werden nämlich zusehends schlechter. Der Winter bringt im Nordirak oft bitterkalte Temperaturen mit sich. Dazu kommen Regen oder Schnee. Die Flüchtlingszelte stehen ohne jede Isolierung auf dem kalten, aufgeweichten Boden.  „Ein Heizlüfter für 15 Euro kann dort Leben retten“, verdeutlicht Leyla. Heizlüfter, Medikamente, warme Kleidung – den Flüchtlingen fehlt es derzeit an allem. Damit die Arbeit professioneller vonstattengehen kann, hat Leyla Bilge mittlerweile einen Verein gegründet.”

 

>>Leyla e.V <<

“Seit 2011 ist Leyla Bilge gegen sexuellen Missbrauch von Kinder aktiv. Sie gründete bei Facebook eine Gruppe, wo sich Betroffene austauschen können. Auch begleitete sie Missbrauchsopfer zur Polizei, Gerichtsverhandlungen oder zu Psychologen.

Sie unterstützt seit 2013 den Verein Gye Nyame Kids in Ghana mit Sach und Geldspenden.

Seit 2014 reist sie in Krisen und Kriegsgebieten um Menschen in Not zu Helfen.

2014 Reise in den Osten der Türkei wo das türkische Militär gewütet hat.

2014 Irak wo der IS Genozid an den Jesiden und christen ausübte

2015 Syrien um eine Schule für Waisenkinder mit zu errichten

2016 Irak um den vergessenen Kindern im Sindschar Gebirge Süssigkeiten und Spielsachen zukommen zu lassen

Jedes Jahr gehen die Mitglieder von Leyla e.V an Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag in die Städte um Weihnachtsgeschenke an Obdachlose und Hilfsbedürftige zukommen zu lassen”

 

>>Mohamed:  Eine Abrechnung von Hamed Abdel-Samad (Buch) <<

“Ist ihnen das zu unsittlich, haben sie immer noch die Möglichkeit, eine junge Frau aus ärmeren Verhältnissen zu kaufen und mit nach Hause zu nehmen. Hat man genug von ihnen, kann man sie problemlos zurückschicken. Alles offiziell. Alles islamkonform. Und hier fragt man sich, welchen moralischen Mehrwert die Gebote des Islam in Bezug auf Sexualität haben. Vergegenwärtigt man sich die Realität in der islamischen Welt, so regieren Doppelmoral und Zynismus im Umgang mit Sexualität. Nirgendwo gibt es so viele Operationen zur Rekonstruktion des Hymens, des Jungfernhäutchens, wie im islamischen Raum. Jeder weiß davon, nur wahrhaben will man es nicht. In den Ländern, in denen Sexualität am stärksten tabuisiert ist, wie in Saudi-Arabien, Afghanistan, im Iran und in Ägypten, erreicht die sexuelle Belästigung von Frauen auf offener Straße inzwischen unerträgliche Dimensionen. Aber es ändert sich nichts, denn man folgt einer Moralvorstellung des Propheten, der die Ge- und Verbote nicht selbst erfunden, sondern angeblich direkt von Gott empfangen hat. Da Gott nicht an Zeit und Raum gebunden ist, müssen seine Gebote bis in alle Ewigkeit gelten. Der Prophet beschreibt die Gemeinschaft der Muslime im Koran mit folgenden Worten: »Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen entstand«, Sure 3:110. Denn diese Gemeinde gebietet das Gute und verbietet das Verwerfliche. Also müssen auch heutige Muslime sich an jener ersten Gemeinde orientieren, damit auch sie Teil der auserwählten Gemeinschaft werden. Die Religionspolizei in islamischen Staaten oder Gruppen wie Boko Haram oder der IS legitimieren ihr Vorgehen mit dem obengenannten Vers. Unerträgliche Bevormundung und menschenverachtende Körperstrafen sind die Folge dessen, dass man moralischen Vorstellungen des Propheten nacheifert, an die dieser sich selbst oft genug nicht hielt.”

 

 

 

 

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