Klimaforschung: „Manipulationen im Wissenschaftsbetrieb“

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Klimamodelle sind umfangreiche Computerprogramme, die dazu verwendet werden, die künftige Entwicklung des Klimas auf Basis bestimmter Annahmen zu berechnen. Diese Annahmen werden zu Emissions- und Konzentrationsszenarien zusammengefasst. Im Ergebnis entstehen Klimaprojektionen. Sie bilden die Grundlage für die Bewertung von Risiken und Chancen künftiger Klimaänderungen sowie für die Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen.“ So die Angaben des Umweltbundesamtes.

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„Klimamodelle sind umfangreiche Computerprogramme, die dazu verwendet werden, die künftige Entwicklung des Klimas auf Basis bestimmter Annahmen zu berechnen. Diese Annahmen werden zu Emissions- und Konzentrationsszenarien zusammengefasst. Im Ergebnis entstehen Klimaprojektionen. Sie bilden die Grundlage für die Bewertung von Risiken und Chancen künftiger Klimaänderungen sowie für die Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen. … Dass die Wissenschaft nicht frei von Betrug ist, lehrt die Vergangenheit und findet sich in der Forschung ein ums andere Mal: Die gefälschten Studien des Südkoreanischen Stammzellforscher Hwang Woo Suk in den Jahren 2004 und 2005 sind dafür das wohl bekannteste Beispiel. Hwang ließ sich für den vermeintlichen Durchbruch beim therapeutischen Klonen feiern. Ein anderes Beispiel spektakulärer Manipulation lieferte der Anästhesist Scott Reuben, dessen Studien zur Schmerztherapie teilweise frei erfunden waren. Reuben arbeitete eng mit Pharmakonzernen zusammen. Es ist an der Zeit, die Reißleine zu ziehen und Manipulationen im Wissenschaftsbetrieb systematisch zu bekämpfen. Denn dort, wo die Bewilligung von Forschungsgelder an gewünschte Ergebnisse geknüpft wird, wo ungeliebte Erkenntnisse unter den Tisch fallen, weil sie der Karriere schaden könnten und wo sich freie Wirtschaft und Wissenschaft zu stark vermischen, hat sich ein gefährlicher Nährboden gebildet, auf dem Sabotage und Fälschung gedeihen können. Für manchen Forscher mögen die Grenzen fließend sein, zwischen dem wissenschaftlichen Diskurs um die Interpretation von Daten und der bewussten Beschönigung oder Zurückhaltung von Informationen.“

 

>>Focus<<

„In den E-Mails unterhalten sich prominente Klimaforscher darüber, wie sie mit Kritikern umgehen, wie Datensätze so verändert werden, dass sie zur offiziellen Theorie passen, und wie kritische Journalisten boykottiert werden sollen. Ein Aufschrei ging daraufhin durch die angelsächsische Presse. Der Leitartikel in der „Washington Times“ stellte unter der Überschrift „Die Vertuschung der globalen Abkühlung“ fest: „Die Klimagate-Enthüllungen haben einen beispiellosen koordinierten Versuch von Akademikern aufgedeckt, Forschungsergebnisse für politische Zwecke zu verzerren.“ Der Starblogger James Delingpole vom britischen „Daily Telegraph“ jubelte: „This is our Berlin Wall Moment!“ Er meinte damit die Mauer des Schweigens, die kritische Beobachter umgab. „Vor Climategate wurden wir Skeptiker als Freaks verspottet – fast so schlimm wie Holocaust-Leugner … Plötzlich sind wir die Norm“, freut er sich. Siegessicher fügt Delingpole hinzu: „Niemand kann uns jetzt mehr stoppen.“ Wenn er sich da mal nicht täuscht. In Kontinentaleuropa und vor allem in einem der wichtigsten Länder zur Durchsetzung von CO2-Zielen, Deutschland, wird das Thema unter den Teppich gekehrt. Deutsche Wissenschaftler vom regierungsnahen Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wie Stephan Rahmstorff, der in den E-Mails mehrfach auftaucht, nehmen Schlüsselrollen im Weltklimarat ein. Außer der „Welt“ widmet sich hierzulande kein überregionales Blatt ausführlicher dem Skandal. Lediglich von einem Hackerangriff und einigen unglücklichen Formulierungen, die aber nichts beweisen würden, ist hie und da die Rede. Die Brisanz des Falles leitet sich schon allein aus der enormen Bedeutung des britischen Instituts ab. Climate Research Unit (auch bekannt als Hadley CRU) ist eines von weltweit nur vier Instituten, die dem „Weltklimarat“ IPCC „offizielle“ Temperaturdaten liefern. … Als MMs werden in der Wissenschaftsgemeinde der klimaskeptische Ökonomie-Professor Ross McKitrick sowie Steve McIntyre bezeichnet. Letzterer hält einen Bachelor in Mathematik und studierte in Oxford Politik, Wirtschaft und Philosophie. Obwohl sie keine Klimaforscher sind, gelang es ihnen, die berühmte Hockey-Stick-Kurve von Michael Mann als Fälschung zu entlarven. Zu Jones Leidwesen hatte es sich bis 2009 zu den beiden herumgesprochen, dass es einen Freedom of Information Act gibt. Steve McIntyre stellte im Juli 2009 einen Antrag, die Daten der CRU freizugeben. Am 18. November erhielt er einen Brief mit Datum vom 13. November, dass der Antrag abgelehnt sei. Pikant: Am 17. November gelangten die Daten mit der verräterischen Bezeichnung FOIA.zip ins Internet. FOIA steht also offensichtlich für Freedom of Information Act. Es liegt nahe, dass die Daten vom Institut selber zusammengestellt wurden, falls der Antrag genehmigt würde. Das ist auch deshalb plausibel, weil Hacker vermutlich Wochen gebraucht hätten, die Daten zusammenzustellen. … Verräterische Details offenbaren auch die E-Mails und Anmerkungen der Programmierer, die mit den Daten arbeiten sollten. Sie hatten keine politische Agenda, sondern kämpften einfach mit dem Problem, die Daten anpassen zu müssen. Die über tausend E-Mails, die im Web unter „Hadley CRU“ oder „FOIA.zip“ zu finden sind, enthalten noch zahlreiche Hinweise auf Vertuschungen und Manipulationen.“

Es stehen reichlich Fördergelder für die Erforschung des Klimawandels bereit: Es ist natürlich das exakte Gegenteil, einer freien Wissenschaft. Die Folge: Viele wissenschaftliche Institute müssen sehen, wie sie finanziell über die Runden kommen und betreiben nur solche Art von Forschungen, wofür sie am meisten und leichtesten Geld bekommen. Fraglos, von einer unabhängig-freien Wissenschaft zu sprechen: Das dürfte – unter finanziellen Gesichtspunkten – sich eher um ein modernes Ammenmärchen handeln. Diese sogenannten Klimamodelle beruhen ausschließlich auf Computermodellen: Mathematische Algorithmen rechnen eine sogenannte Klimazukunft aus. Wie präzise diese Vorhersagen sind, kann jeder selbst beim Wetterbericht beobachten. Diese Systeme sind dafür vollkommen ungeeignet. Kurzfristige Wettervorhersagen kann jeder mit etwas Erfahrung und unter Zuhilfenahme von aktuellen Satellitenfotos in Verbindung mit atmosphärischen Luftdruck, sowie Temperatur selbst machen. Eine Wetterprognose für die nächsten sieben Tage, ist eigentlich nur wahlloses raten. Ähnlich unpräzise sind die Rechenmodelle von Computerprogrammen. Die Herangehensweise der Wissenschaftler, welche einen menschengemachten Klimawandel festgestellt haben wollen, ist in diesen speziellen Fall schon sehr dreist. Diese Daten wurden solange bearbeitet, verändert und herausgenommen bis der mathematische Algorithmus das gewünschte Ergebnis produziert hat. Nach einer wissenschaftlichen Objektivität, wird man vergeblich suchen.

 

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