Kriminalität: Offene Grenzen und Anstieg der Einbruchzahlen

Screenshot connecttimes.com

Eines der Kernanliegen von Staaten sollte die Sicherung der Außengrenze sein, um unbegrenzte Migration und Kriminalität bereits im Vorfeld zu verhindern. Die Mehrzahl der Bürger teilt diese Ansicht, weil sie von den Folgen einer grenzenlosen Politik am ehesten betroffen ist.

>>Welt<<

“Eine strengere Kontrolle der deutschen Grenzen ist für die große Mehrheit der Deutschen das A und O, um die Flüchtlingskrise in den Griff zu kriegen: So äußern sich im Dezember 85 Prozent der Bürger; das sind acht Prozent mehr als im Oktober. Das geht aus dem Deutschlandtrend von Infratest Dimap im Auftrag der ARD-„Tagesthemen“ und der „Welt“ hervor.”

Screenshot elv.de

>>Focus<<

” Die Zahl der angezeigten Wohnungseinbrüche in Deutschland ist zum ersten Mal seit zehn Jahren zurückgegangen. Wie der „Spiegel“ berichtet, sank die Zahl 2016 auf rund 151.000 Fälle. … Trotz des Rückgangs liegt die Zahl der Einbrüche weiter wesentlich höher als im vergangenen Jahrzehnt. 2008 wurde in Deutschland lediglich 108.284 Mal eingebrochen.”

Besonders der letzte Satz ist interessant: Zwar sind die Zahlen leicht zurück gegangen, aber verglichen mit dem Jahr 2008 immer noch auf einen außergewöhnlich hohen Stand. Über die Dunkelziffer solcher Statisten lässt sich freilich nur spekulieren, aber anonyme Umfragen lassen böses erahnen.

Screenshot conrad.de

>>Spiegel<<

” Nach Angaben der Polizei betrug die Aufklärungsquote im vorigen Jahr 15,9 Prozent. Eine maue Rate, die sich seit Jahren kaum ändert. “Wohnungseinbrüche sind Delikte, die sehr schwer aufzuklären sind”, sagt André Schulz, Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK). Es gibt viele Gelegenheiten, oft fehlen Zeugen und Spuren. Doch die offizielle Quote schönt sogar noch die Realität. Die Polizei nennt einen Einbruch bereits aufgeklärt, wenn sie einen Tatverdächtigen ermittelt hat – unabhängig davon, ob er danach überführt wird. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat 2500 Fälle aus fünf Großstädten untersucht. Gemessen an der Zahl der Verurteilten ergibt sich demnach eine Aufklärungsquote von nur 2,6 Prozent. Das heißt: Nicht einmal jeder 30. Einbruch wird aufgeklärt.”

Bei einer Aufklärungsquote von lediglich 2,6 Prozent verzichten sicherlich viele gänzlich auf eine Anzeige und wer will schon im Anschluss nach einen erfolgten Einbruch sich nochmal von der Polizei seine Wohnung durchsuchen lassen.

Screenshot sicherheitstechnik-schraplau.de

Die Folge: Zahlreiche Firmen überbieten sich gegenseitig mit Sicherheitstechnik und Gerätschaften zum Einbruchsschutz. Selbst auf unscheinbaren Portalen wie FinanceScout24 kann man sich inzwischen informieren, wie risikoreich eine Wohngegend ist.

>>Focus<<

“Der Mann gilt als erfahrener Polizist – an jenem Tag im vergangenen Sommer aber machte er gleich zwei neue, ziemlich schockierende Erfahrungen. Mehrere Einbrecher hatten K. das Haus in einem Nürnberger Vorort ausgeräumt. Als Bernd K. Stunden später am Tatort erschien, musste er nicht nur den Verlust mehrerer Computer, des Fernsehers, der Stereoanlage und des Schmucks seiner Frau verkraften. Er musste auch erkennen, wie die Kollegen von der Spurensicherung arbeiteten – nämlich überhaupt nicht. „Hat keinen Zweck. Die kriegen wir nicht“, so die Beamten. Beileidsbesuche nennen Polizisten diese Form der Opferbetreuung. Als übergroßes Problem empfinden die Beamten vor allem ausländische Einbrecherbanden. „Wir kämpfen da manchmal gegen Windmühlen“, sagt Dieter Töpfer, Leiter des Einbruchskommissariats in Düsseldorf.”

Die Mehrzahl der Einbrecher haben einen ausländischen Hintergrund, sind organisierte Banden und passiert vor ihrer jeweiligen Diebestour die Staatsgrenze.

>>Staatsfernsehen “Tagesschau” <<

” Ungarn baut an der Grenze zu Serbien einen zweiten Zaun. Damit wolle man die bereits bestehende Barriere effektiver machen, hieß es aus Budapest. Einen Zaun gibt es bereits seit 2015 – damals ließ die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban die Sperre errichten, um die Flüchtlinge, die über die Balkan-Route in die EU kamen, am Weiterkommen zu hindern. In der Folge wurden die Flüchtlingsbewegungen auf der Balkan-Route weitgehend gestoppt. Orban betrachtet die Einwanderung von Flüchtlingen als eine der größten Bedrohungen der Europäischen Union.”

Auch das Staatsfernsehen muss notgedrungen einräumen: Das befestigten Grenzen eine wirkungsvolle Einrichtung sind. Nichtsdestoweniger unterstützt die österreichische Armee Ungarn bei der Grenzsicherung.

 

 

 

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