Lausitz: “Bombardier muss bleiben”

Screenshot cbc.ca

Zwei konkurrierende Schienenfahrzeughersteller wollen sich zusammenschließen und ein neues Unternehmen gründen.

>>manager magazin<<

“Der Elektrokonzern Siemens Börsen-Chart zeigen und der kanadische Bombardier -Konzern sprechen Kreisen zufolge über eine Fusion ihrer beiden Bahnsparten. Ein gemeinsames Unternehmen könnte mit mehr als 10 Milliarden Euro bewertet werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen.  Geplant sei ein Gemeinschaftsunternehmen, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gespräche seien weit fortgeschritten, doch seien unter anderem technische Fragen zu klären: So wollten beide Partner die Gemeinschaftsfirma voll in die eigene Bilanz einbeziehen.”

 

>>Handelsblatt<<

“Die europäischen Zug- und Signaltechnik-Hersteller fürchten die neue Konkurrenz der chinesischen CRRC, die im Ausland auf einem aggressiven Expansionskurs ist. Sie war vor einem Jahr mit staatlicher Unterstützung aus zwei Unternehmen geschmiedet und käme selbst nach einer Fusion der Sparten von Siemens und Bombardier auf mehr als doppelt so viel Umsatz wie das deutsch-kanadische Gemeinschaftsunternehmen.  „In Europa könnten aus drei führenden Zug-Ausrüstern bald zwei werden“, schrieb Kepler-Cheuvreux-Analyst William Mackie. „Siemens und Bombardier wären mit rund 13 Milliarden Euro Umsatz und einem operativen Gewinn (Ebit) von 1,1 Milliarden Euro die stärkste Kombination.“ Der dritte Anbieter ist die französische Alstom.”

 

>>Spiegel<<

“Denn die Machthaber in Peking verfolgen das erklärte Ziel, bis 2050 in sämtlichen Schlüsselbranchen die technologische Weltmarktführung übernehmen zu wollen – die Übernahme von High-Tech-Firmen dient diesem Zweck. Zudem werden deutsche Unternehmen, die in China ihre Produkte verkaufen wollen, routinemäßig zur Offenlegung ihrer Technologie gezwungen. Und nach wie vor machen vor allem deutsche Mittelständler in China die Erfahrung, dass ihre Produkte sofort kopiert werden, ohne dass die Behörden einschreiten.”

Das Konzept mit dem sogenannten “offenen Märkten” befindet sich offensichtlich in Selbstauflösung. Vor einigen Jahrzehnten konnte noch mit dem viel geringeren Löhnen und der vergleichsweise schlechter Qualität in China argumentiert werden. Diese Gründe überzeugen heutzutage kaum noch jemanden. Die wahren Ursachen der ökonomischen Verschiebung liegen vielmehr in der Steuer- und Abgabenlast – sowie die falsche Konzeptionierung des Bankensektors begründet: Wodurch Produkte – nicht nur Schienenfahrzeuge – schlicht nicht mehr international Wettbewerbsfähig sind. Hinzu kommt die Tatsache: Das einheimische Verkehrsunternehmen lieber mit überfüllten Zügen fahren – anstatt neues rollendes Material zu beschaffen.

Screenshot radiolausitz.de

 

Screenshot handelsblatt.com

 

Screenshot lausitznews.de

 

 

 

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