Lausitz: Die Gefahren von einer zunehmenden Wolfsdichte

Screenshot thevideogamegallery.com

Die Wolfspopulation nimmt ebenso, wie die Probleme mit der Gattung “Canis lupus” zu: Keine andere Tierart hat in der Lausitz einen vergleichbaren wirtschaftlichen Schaden angerichtet.

>>Leipziger Volkszeitung<<

“Nachdem in den vergangenen Jahren hunderte Schafe rund um Ralbitz-Rosenthal im Kreis Bautzen gerissen wurden, hat eine Bürgerinitiative 18.590 Unterschriften für eine Begrenzung der Wolfspopulation gesammelt. Die Bürger der Gemeinde und der umliegenden Dörfer erhoffen sich damit eine Kursänderung beim Schutz des Wolfes, sagte der Sprecher der Bürgerinitiative „Wolfsgeschädigter und besorgter Bürger“, Georg Lebsa. Die Petition soll am 10. Januar an Landtagspräsident Matthias Rössler im sächsischen Landtag übergeben werden. Sprecher Lebsa begründet die Forderung mit einer immer größer werdenden Wolfsdichte in der Region. Dadurch werde unter anderem die naturnahe Weide- und Nutztierhaltung zurückgedrängt und die Bewegungsfreiheit der Menschen in der Natur eingeschränkt. „Das europäische Gesetz zum Schutz des Wolfes als bedrohtes Tier kann für unsere Lausitzer Region nicht mehr undifferenziert angewendet werden. Wir haben schon jetzt die höchste Wolfsdichte in ganz Europa“, sagte er. Die Petition fordert deshalb auch eine Verringerung des Bestands, wie sie in Schweden, Norwegen oder Finnland praktiziert wird.”

 

>>Focus<<

“Im Kern fordern die Petenten, die Wolfspolitik im Freistaat den Gegebenheiten anzupassen. “Die Landbevölkerung fühlt sich nach 19 Jahren Wolf nicht mehr sicher in ihren eigenen Dörfern. Sie ist immer weniger bereit, Nutztiere als Wolfsfutter zu produzieren und ein sicheres Lebensgefühl aufzugeben, weil ein Großraubtier unkontrolliert unter höchsten Schutz gestellt wurde”, sagte Tilo Sauer von der Initiative. Er sprach von einem Feldversuch, der längst aus dem Ruder gelaufen sei. … Außerdem, so heißt es in der Petition weiter, sei die verharmlosende Darstellung des Wolfes in Kindergärten und Schulen künftig zu untersagen. Durch Gutachten unabhängiger Institute solle zudem geklärt werden, wie artenrein die Wölfe in der Lausitz überhaupt seien. Gefordert werden außerdem landesunabhängige, neutrale Riss-Gutachter.”

 

>>T-Online<<

“Einen Konflikt zwischen der Nutztierhaltung und dem Wolf sieht auch der Bautzener Landrat Michal Harig (CDU). “Der Wolf ist weder vom Aussterben bedroht noch dazu geeignet, unreguliert in einer Kulturlandschaft zu existieren”, sagte der Politiker. Die im Wolfsmanagementplan geforderten und geförderten Herdenschutzmaßnahmen seien insbesondere für kleine Bestände unverhältnismäßig. “Es besteht die Gefahr, dass es in wenigen Jahren keine Freilandhaltung von Nutztieren mehr gibt. Deshalb müssen die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, Artenschutz zu gewährleisten und gleichzeitig die Interessen der Nutztierhalter zu wahren”, sagte er.”

Schon heute sind Freilandhaltung von Tieren wirtschaftlich kaum noch vertretbar. Außerdem wurden keine überzeugende Belege gebracht, weshalb Wölfe eine bedrohte Tierart sein sollen.

 

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