Lausitz: Folgen der Kriminalität

Screenshot vancouver.ca

Viele aussagekräftige Berichte von Behörden sind als klassifiziert eingestuft und damit unzugänglich für die allgemeine Öffentlichkeit. Einem “geheimen” BKA Bericht zufolge sei die Kriminalität gesunken – diese Aussage mag auch stimmen: Jedoch dabei wurden lediglich willkürlich zwei Quartale eines Kalenderjahres miteinander verglichen und damit ist die Information isoliert betrachtet vollkommen bedeutungslos – wenn nicht gar irreführend.

Screenshot tagesschau.de

>>Unerkannter Autor eines Kommentars bei Spiegel-Online<<

“lächerlich jeder hier in der lausitz kennt mindestens drei bei denen eingebrochen wurde oder denen man das auto geklaut hat. die statistik ist doch gefälscht und geschönt von a-z”

 

>>Lausitzer Rundschau<<

“Auch Peter Dreißig ist Opfer der zunehmenden Grenzkriminalität. Seine Bäckerei-Filialen seien nach einer Vielzahl von Einbrüchen inzwischen videoüberwacht und mit Sicherheitsdiensten verknüpft. Doch unlängst haben Diebe auf seinem Betriebsgelände in Guben (Spree-Neiße) in großem Stil nachts Diesel gestohlen. Aus mehreren für den nächsten Tag vollgetankten Lieferfahrzeugen seien insgesamt 600 Liter Diesel abgezapft worden. “Die Diebe müssen professionell ausgerüstet gewesen sein”, schildert Dreißig, denn das Zeitfenster sei nicht größer als eine Stunde gewesen. Inzwischen hat der Bäckermeister auch im Stammsitz die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.  Dreißig erlebt damit wie Hunderte Handwerksmeister mit ihren Betrieben, “wie angeschlagen die Sicherheitslage gerade in der Grenzregion ist”. Statistisch belegen die Handwerkskammern Cottbus und Dresden die Situation in ihrer vierten gemeinsamen Umfrage zur “Sicherheitslage im grenznahen Raum”. Danach sind die Landkreise Spree-Neiße und Görlitz sowie die kreisfreie Stadt Cottbus besonders betroffen. Bei der Vorstellung der Ergebnisse am Dienstag in Dresden betonte der dortige Kammerpräsident Jörg Dittrich: “Die Sicherheitslage trifft den Nerv unserer Betriebe, die keine Hochsicherheitstrakte sein können und wollen.” Angst vor Kriminalität sei ein Standortnachteil.”

 

>>Frankfurter Allgemeine Zeitung<<

“Was nicht ins Bild passt, wird passend gemacht. Was passt nicht ins Bild? Dass 27 Prozent der Frauen bei einer Befragung des Instituts Infratest Dimap sagen, sie fühlten sich in der Öffentlichkeit „eher unsicher“ oder sogar „sehr unsicher“. Dass 34 Prozent der Frauen sagen, sie fühlten sich „in den letzten zwei Jahren infolge der Zuwanderung zunehmend unsicher“. Dass 62 Prozent der Frauen sagen, sie mieden „abends bestimmte Straßen, Parks oder Plätze“, und dass 36 Prozent derjenigen, die dies sagen, angeben, dies seit zwei Jahren häufiger zu tun. Öffentliche Verkehrsmittel meidet jede dritte der befragten Frauen (31 Prozent), etwas weniger als die Hälfte der Befragten (45 Prozent) hält dies seit zwei Jahren so. Dreizehn Prozent der befragten Frauen haben Reizgas in der Tasche, die Mehrheit von diesen (65 Prozent) setzt heute häufiger als vor zwei Jahren auf den Selbstschutz. Gibt es bestimmte Gruppen, vor denen Furcht herrscht? 51 Prozent aller Befragten (Frauen und Männer) sagen: nein. 47 Prozent sagen ja, 32 Prozent geben Ausländer oder Flüchtlinge als Gruppe an, von der eine Bedrohung ausgehen könne.”

 

>>finanzen.net<<

“Hongkong hat am Samstag eine Reisewarnung für Deutschland ausgesprochen. Fünf Tage nachdem vier Touristen aus Hongkong durch den Axtangriff eines Flüchtlings in einem Zug bei Würzburg schwer verletzt wurden und einen Tag, nachdem ein offensichtlicher Amokläufer neun Menschen und sich selbst in München getötet hatte, stellte die Administration der chinesischen Sonderverwaltungszone einen entsprechenden Hinweis in Orange auf ihre Webseite.”

Das Phänomen der Kriminalität reicht weit über die Perspektive des individuellen Bürgers hinaus: Es schreckt Touristen, als auch Investoren ab und verändert die Verhaltensweisen von Menschen.

 

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