Neue Wege in der Landwirtschaft

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Im Bereich der Landwirtschaft zeichnet sich auf verschiedenen Gebieten ein schleichender Paradigmenwechsel ab, der bisher kaum von der allgemeinen Öffentlichkeit beachtet wird.

>>Sächsische Zeitung<<

“Der Thüringer betreut seit Mitte Januar dieses Jahres die Gewächshäuser der Gartenbaubeteiligungsgesellschaft Boxberg GmbH. Denn nach wie vor bezieht die Gärtnerei für ihre Gewächshäuser die Wärme vom Kraftwerk Boxberg – und die ist nicht kostenlos. Deshalb ist der Betreiber immer froh, wenn die Sonne scheint und man so die von ihr ausgehende Wärme kostenlos nutzen kann. In den fünf Gewächshäusern pflanzten die Mitarbeiter unter Anleitung des Gartenbauingenieurs am 17. und 18. Januar Tomaten und Gurken. Auf 12 000 Quadratmetern Anbaufläche unter Glas haben sie 14000 Pflanztöpfe mit je zwei Tomatenpflanzen bepflanzt. Dabei kamen zehn unterschiedliche Tomatensorten, von der Mini- über die Partygurke bis hin zu den ganz großen Exemplaren, in die Pflanztöpfe. Die Gurkenpflanzen haben die Mitarbeiter auf 8000 Quadratmetern Anbaufläche unter Glas in 1 500 Pflanztöpfen mit je zwei Gurkenpflanzen bestückt.”

Screenshot sz-online.de

>>Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (PDF-Datei)<<

“Gegenüber der durchgängigen Teichbewirtschaftung führt die Karpfenproduktion unter Nutzung der K1 – K2-Aufzucht im Winterhalbjahr zu einer Verkürzung des Produktionszyklus um ein Jahr. Die hohen K1-Überwinterungsverluste werden vermieden und durch die Bereitstellung gut konditionierter schwerer K2 werden die Voraussetzungen für eine verlustarme Erzeugung starker Speisekarpfen geschaffen. Da die Karpfenerträge unter den klimatischen Verhältnissen Mitteleuropas in starkem Maße von den Witterungsverhältnissen abhängig sind und dadurch erhebliche jährliche Schwankungen aufweisen, kann die K1 – K2-Warmwasserproduktion ein wesentliches stabilisierendes Kettenglied des dreistufigen Produktionszyklus bilden. Diese Vorteile wurden bereits im Zeitraum Ende der 1960er-Jahre bis kurz nach der politischen Wende 1989 in den Warmwasseranlagen der DDR genutzt (SÄUBERLICH 1972, STEFFENS 1981, SOBOTA 1984, BREUNINGER 1984, AUERBACH 1984, FRITZSCHE 1984, SCHRECKENBACH et al. 1987). Der Hauptanteil des Aufkommens wurde damals in vier großen Rinnen- bzw. Beckenanlagen erzeugt, die das von Braunkohlekraftwerken abgegebene Warmwasser nutzten. Zur weitgehenden Ausnutzung der verfügbaren Warmwassermengen arbeiteten diese Anlagen im offenen Kreislauf mit herkömmlicher Belüftung (STEFFENS 1981, SCHRECKENBACH et al. 1987).”

Screenshot lr-online.de

 

Screenshot Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

 

Screenshot mainpost.de

In anderen Ländern finden auf diesem Bereich der Landwirtschaft intensiver Forschungen statt und man ist bereits dabei dem Anbau in viel größeren Dimensionen zu organisieren.

>>Hannoversche Allgemeine<<

“Um die Landwirtschaft wieder näher zu den Konsumenten zu bringen, investiert Musk in Projekte zum sogenannten Vertical Farming. Die Anhänger dieser Idee wollen die Landwirtschaft zurück in die Stadt holen – und weil es in Megacitys keinen Platz für Felder gibt, stapeln sie ihre Anbaufläche in die Höhe. In riesigen Hochhäusern werden, so die Vision, in Zukunft auf mehreren Etagen Pflanzen angebaut.  Unten Äpfel und Pfirsiche, in der Mitte Erdbeeren und Tomaten und ganz oben wachsen Spinat und Kräuter. Die Pflanzen werden von künstlichem Licht bestrahlt und ihre Wurzeln hängen in einer Nährstofflösung, die sie optimal versorgt. Normale Erde wäre zu schwer und würde die Konstruktion zum Einsturz bringen. … Despommier sieht die Lösung deshalb in vertikaler Landwirtschaft. In den luftdicht abgeriegelten Gewächshochhäusern könnten die Bedingungen so optimiert werden, dass die Pflanzen schneller wachsen. Sie wären außerdem unabhängig von Jahreszeiten und klimatischen Bedingungen. Auf den Anbauetagen könnten moderne Bauern deshalb wesentlich häufiger ernten, als es in der konventionellen Landwirtschaft möglich ist.”

Screenshot businessinsider.com

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Ohne Zweifel kann man geteilter Meinung über die Sinnhaftigkeit von mehrstöckigen Gebäuden für die Aufzucht von Pflanzen und Tieren sein. Jedoch geschlossene Systeme haben sehr wohl ihre Vorzüge: Diese bieten in vielen Fällen als ausschlaggebende Gründe eine bessere Planbarkeit bezüglich Ertrag und Finanzen. Das Potential könnte in der Lausitz vorallem durch die bestehenden Braunkohlekraftwerke und der zur Verfügung stehenden Abwärme bei entsprechender wirtschaftlicher Förderung ausgebaut werden, was Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region schaffen würde.

Screenshot kirschauer-aquakulturen.com

 

 

 

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