Quantencomputer: Der Rechner der Zukunft

Screenshot dwavesys.com

Universitäten und Unternehmen forschen weltweit an Quantencomputer: Diese versprechen wesentlich höher Rechenleistung als konventionelle Computer.

>>Wired<<

“Supercomputer können fast alles rechnen. Manches aber eben auch nicht. Dazu gehört zum Beispiel die Faktorisierung – also Zerlegung – von sehr großen Zahlen. Auch kleinste Vorgänge auf Molekül- oder Atomebene können die herkömmlichen Supercomputer nicht simulieren, so wie zum Beispiel das Verhalten von Atomen in einem neuen Molekül. Um solche Quantenobjekte und -systeme zu verstehen, braucht es Quantencomputer. Das Versprechen: Quantencomputer sind schneller und besser als alles, was wir bisher kennen.”

 

>>Welt<<

“Wer die Welt der Quantencomputer verstehen will, der muss komplett umdenken. Herkömmliche Computer rechnen in der sogenannten Booleschen Logik des „0“ und „1“ – entweder weist ein Bit den Zustand „0“ oder eben „1“ auf. Mit dieser Logik arbeiten Computer seit der Anfangszeit moderner Rechenmaschinen – auch heute noch. Quantencomputer operieren völlig anders. Sie basieren auf sogenannten Qubits (Quantenbits), die auch zwei Zustände gleichzeitig haben können – etwa „0“ und „1“. Einfaches veranschaulichendes Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie wollen mit Ihrem Auto aus einer Parklücke rausfahren und stoßen dabei nicht nur gegen das vordere Auto, sondern gleichzeitig auch gegen das hintere. Die Logik dahinter stammt aus der Quantenphysik und ist gar nicht so neu – sie aber in eine funktionierende Maschine zu überführen, war lange Zeit eine große Herausforderung.”

 

>>Handelsblatt<<

“Das Unternehmen aus Redmond gilt als zweitgrößter Anbieter für Cloud-Infrastruktur nach Amazon und vor IBM oder Google. Der Einstieg in „Augmented Reality“, der digital angereicherten Wirklichkeit, erfolgte, bevor Apple auch nur Pläne präsentieren konnte. Und Stillstand ist für Nadella keine Alternative. Er will das Momentum aufrechterhalten, auf dem Microsoft derzeit wieder als Innovationsweltmeister schwimmt. Nach der Demokratisierung der künstlichen Intelligenz verkündet er jetzt den Beginn in das Quanten-Computing für jedermann. … Es wird eine eigene Programmiersprache für diese weitgehend unbekannte Art des Computing geben und sie wird eingebettet sein in die Standard-Umgebung für Microsoft-Programmierer, „Visual Studio“, das hundertausende Programmierer beherrschen.”

Das amerikanische Unternehmen Google scheint schon etwas weiter zu sein und hat den >>Quantencomputersystem D-Wave 2X<< bereits öffentlich vorgestellt. Auch Intel hat den ersten 17-Qubit-Testchip bereits ausgeliefert.

 

 

 

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