Reduzierung von Schienenverkehrslärm durch Drehgestelle

Screenshot waggonbau-niesky.com

Der Schienenverkehrslärm gehört für viel leidgeplagte Anwohner von Bahnstrecken zum Alltag. Die Deutsche Bahn möchte – nach offizielle Aussagen – den Lärm reduzieren, aber dazu sind neben verschiedenen Baumaßnahmen, auch Investitionen in Waggons von Nöten.

>>Deutsche Bahn<<

“Nur einer leisen Bahn gehört die Zukunft. Deswegen hat die Bahn sich zum Ziel gesetzt, die Anwohner von Bahnstrecken spürbar zu entlasten. Der Schienenverkehrslärm soll – ausgehend vom Jahr 2000 – bis 2020 halbiert werden. Im Mittel soll der Schienenverkehrslärm um 10 Dezibel (dB (A)) reduziert werden – dies entspricht in der menschlichen Wahrnehmung einer Halbierung der Lautstärke. Um dieses Ziel zu erreichen setzt die DB AG auf ein übergreifendes Gesamtkonzept, das Maßnahmen am Streckennetz und an der Fahrzeugflotte beinhaltet.”

 

>>Waggonbau Niesky<<

“Durch den Einsatz der Gummirollfederung in Doppelanordnung und von seitlichen Gleitstücken ohne Längsspiel mit Federlenker werden das Fahrverhalten verbessert, die Lärmentwicklung reduziert und die Life-Cycle-Kosten (LCC) gesenkt. Eine weitere Reduktion des Lärms kann durch Lärmabsober in den Rädern erreicht werden. Güterwagen mit diesem Drehgestell erfüllen die Bedingungen der EN 14363. Das Drehgestell ist als Interoperabilitätskomponente nach TSI zertifiziert.”

Selbstverständlich ist es zu hinterfragen, inwiefern die Deutsche Bahn ihre Versprechungen den Schienenverkehrslärm zu reduzieren wahr macht. Denn dazu müsste sie neben Lärmschutzmaßnahmen an bestehenden Strecken, auch das rollende Material erneuern. Sollte die Deutsche Bahn ihr Ankündigungen wahr machen: Würde diese Maßnahmen Arbeitsplätze in der Lausitz sichern.

 

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