Schutzpatron des Internet: Das Zeitalter der Informationsgewinnung

Screenshot web.de

Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen ist eines der zentralen Themen unserer Zeit. Je häufiger Falschmeldungen Institutionen verbreitet, desto kritischer und misstrauischer sind Bürger gegenüber solchen Organisationen eingestellt. Der angerichtete Vertrauensverlust ist schnell angerichtet und kaum wieder gut zu machen.

>>Staatsfernsehen “heute” <<

“Im vergangenen Jahr sind rund 890.000 Asylsuchende nach Deutschland gekommen – statt der bislang kalkulierten 1,1 Millionen.”

Der 11. Bericht der Beauftragten der >>Bundesregierung für Migration,Flüchtlinge und Integration<< sagt aber: Das im Jahr 2015 über zwei Millionen und zwar genau 2.137.000 Zuzüge von Menschen gab. Dementsprechend sind die Informationen des Staatsfernsehen keineswegs zuverlässig, vor allem wenn die veröffentlichten Zahlen derart eklatant von dem tatsächlichen Angaben abweichen.

>>Landeshauptstadt Erfurt (PDF-Datei) <<

“Das Thüringer Erziehungsgeld kann nur noch für Kinder beantragt werden, die bis zum 30. Juni 2015 geboren wurden.”

 

>>Stadtverwaltung Baden-Baden<<

“Eltern von Kinder mit Geburtsdatum 1.1.2007 bis 30.09.2012 können im Anschluss an das Bundeselterngeld beim Land Baden-Württemberg Landeserziehungsgeld beantragen. Das gilt für eigene und adoptierte Kinder. Für ab dem 1.10.2012 geborene Kinder gibt es kein Landeserziehungsgeld mehr.”

Interessant an dieser Tatsache ist: Das jeweils ungefähr ein Jahr vor der Abschaffung des Landeserziehungsgeld die Partei Grüne (Baden-Württemberg) und die Partei Linke (Thüringen) an die Macht gekommen sind. Eigenwerbung machen diese Organisationen vorwiegend mit sozialen Themen und versuchen auf diese Weise Stimmen, sowie Mitglieder zu gewinnen. Kaum an der Macht bildet jedoch die gelebte “Realpolitik” ein spiegelverkehrtes Bild ab.

>> Bezirksblätter Tirol<<

“Sie bedrohten den Mann mit einer Schusswaffe und forderten ihn auf, in den nächsten zehn Tagen mehrere tausend Euro zu bezahlen, ansonsten würde er erschossen. Kurze Zeit später wurden die drei Deutschen im Alter von 23, 29 und 31 Jahren im Stadtgebiet von Kufstein festgenommen. Sie sind nicht geständig und bestreiten die Tat. Die Anzeige der drei Männer erfolgt auf freiem Fuß.

 

>>Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes<<

“Denken Sie daran: Sollten Sie Opfer einer Raubstraftat werden, versuchen Sie Ruhe zu bewahren. Prägen Sie sich nach Möglichkeit die Täterbeschreibung und den Handlungsablauf genau ein. Bitten Sie Passanten und andere Beobachter der Straftat, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen; notieren Sie sich deren Personalien und informieren Sie nach der Tat unverzüglich die Polizei. Und noch eins: Führen Sie keine Waffen oder Abwehrgeräte mit, da der Täter in einer solchen Situation seine Gewaltbereitschaft bzw. Aggressivität noch weiter steigern könnte.”

 

>>Spiegel<<

“Drei Frauen vor Restaurant in Finnland erschossen Die Schüsse fielen kurz vor Mitternacht. Mitten in der Fußgängerzone des finnischen Städtchens Imatra wurden drei Frauen erschossen.”

Die drei erschossenen Frauen konnten zur Täterbeschreibung leider keine Angaben mehr machen. Aber selbst wenn – wie es in einem anderen Fall gewesen ist – noch die Möglichkeit besteht, sachdienliche Hinweise dem Beamten zu geben, stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Unterfangen – wenn danach keine Konsequenzen erfolgen. Wie auch immer, die Liste an Beispielen ließe sich ohne weiteres verlängern, heutzutage ist es leicht unterschiedliche Meldungen und Informationen zu kombinieren um damit zu vernünftigen Schlussfolgerungen zu kommen. Die Basis bleibt aber das Internet – auch wenn andere Quellen nach wie vor existieren – ist es nirgendwo sonst möglich, binnen so kurzer Zeit durch selbstständige Recherche zu solchen oder vergleichbaren Ergebnissen zu kommen.

>>Blick<<

“Am Computer war der junge Mailänder ein Crack, designte Internetseiten, später programmierte er Algorithmen. Daneben fand er aber auch Zeit, täglich eine Kirche zu besuchen und sich um Bedürftige zu kümmern. 2006 starb Carlo im Alter von 15 Jahren an Leukämie. Nun sieht der Vatikan Carlo zu Höherem berufen und prüft seine Seligsprechung. Bis es so weit ist, kann es dauern – so muss ihm etwa ein Wunder nachgewiesen werden –, doch bereits scheint klar, welche Funktion der Verstorbene einst innehaben könnte. «Vielleicht wird Carlo zum Schutzpatron des Internets ernannt», sagt ein ranghoher Würdenträger der Zeitung «Corriere della Sera».”

Besonders für die Informationsgewinnung nimmt das Internet eine kaum zu unterschätzende Rolle ein.

Screenshot blick.ch

 

 

 

 

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