Sicherheitskonzept zu Verhinderung von Terroranschlägen

Screenshot abcnews.go.com

Das in heimischen Gefilden neue Anschlagsmuster durch Lastkraftwaagen – welche gezielt in Menschenmengen gesteuert werden, um damit so viele unbeteiligte Bürger wie möglich so töten, war in dieser Form im allgemeinen Kontext gesehen bisher noch unbekannt.

>>n-tv<<

„Auch der Terrorismusforscher Peter Neumann erklärte im Gespräch mit n-tv, dass ein Anschlag auf den Weihnachtsmarkt wahrscheinlich sei. Der Experte, der am King’s College in London lehrt, geht sogar noch einen Schritt weiter und erkennt in dem Anschlagsmuster die deutliche Handschrift des IS.  In Nizza im Sommer 2016 und auch bei früheren Anschlägen 2014 seien bereits Lastwagen in Menschenmengen gefahren worden, so Neumann. 2014 seien nicht so viele Menschen zu Schaden gekommen, „deswegen ist es etwas untergegangen, aber genau diese Anschlagsmethode wurde auch damals schon vom Islamischen Staat durchgeführt“. Im vergangenen Juli waren 86 Menschen in Nizza ums Leben gekommen, als ein Terrorist mit einem Lastwagen über die Uferpromenade der Mittelmeermetropole fuhr. Für die Tat hatte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Verantwortung übernommen.“

Screenshot zeit.de

Screenshot muenchen.de

Terroranschläge mit gewöhnlichen Kraftfahrzeugen oder Lastkraftwaagen sind kein Phänomen was auf Europa beschränkt ist.

>>Süddeutsche Zeitung<<

„Bei einem Anschlag im Ostteil Jerusalems sind am Sonntag vier Menschen mit einem Lastwagen getötet worden. Das sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einem Besuch am Anschlagsort. Bei den Toten handele es sich um drei Frauen und einen Mann im Alter von 20 bis 22 Jahren. Mindestens 17 weitere Menschen wurden verletzt. Der Attentäter, der laut Netanjahu ein Anhänger des IS sein soll, wurde erschossen. Zu dem Anschlag bekannt hat sich bisher niemand.“

 

>>Welt<<

„Dass Terroristen Fahrzeuge als Mordinstrumente missbrauchen, um damit Menschen zu töten, mag wie jetzt in Nizza in Europa entsetzen.  In Israel gehört diese Gefahr seit Jahrzehnten zur bitteren Realität. Allein im Jahr 2015 verübten Palästinenser sechs tödliche Fahrzeugattacken. Auch 2016 gab es schon mehrere ähnliche Versuche.  Dabei dienen Busse, Lastwagen, Traktoren, Schaufelbagger oder Kleinwagen als tödliche Waffen. … Schon in den 70er- und 80er-Jahren überfuhren Palästinenser absichtlich israelische Soldaten und Zivilisten. Manche dieser Fahrzeugattentate hatten weitreichende Konsequenzen. Wie jener Anschlag am 14. Februar 2001: Ein Palästinenser aus dem Gazastreifen, der bei einem israelischen Busunternehmen angestellt war, beschleunigte sein Gefährt um 7.41 Uhr morgens auf 147 Stundenkilometer und raste in einem Vorort Tel Avivs in eine Bushaltestelle. Acht Menschen starben, 21 wurden verletzt. Der Täter wurde erst nach einer langen Verfolgungsjagd gestoppt. Infolge des Anschlages wurden die Einreisebestimmungen für Arbeiter aus Gaza erheblich verschärft, viele Menschen aus dem Landstrich verloren ihre Arbeit.“

Natürlich wäre es vernünftig die Grenzkontrollen – wie sie noch Mitte der 1990er Jahre vorhanden waren – wieder einzuführen, um die allgemeine Sicherheitslage zu verbessern.

>>Tagesspiegel<<

„Wachtürme mit Radarausrüstung, Wärmebildkameras und unterirdische Bewegungssensoren: Es ist eine der modernsten Grenzschutzanlagen der Welt, die Saudi-Arabien derzeit errichtet – mit deutscher Hilfe. Der Rüstungskonzern Airbus (früher EADS) liefert die Technik für das Zwei-Milliarden-Euro- Projekt. Weil High-Tech-Ausrüstung ohne gut ausgebildete Sicherheitskräfte aber wenig Nutzen hat, werden die Grenzschützer seit 2009 von Bundespolizisten geschult. „Die deutsche Unterstützung bei der Modernisierung des saudi-arabischen Grenzschutzes ist Teil einer strategischen Partnerschaft im Sicherheitsbereich“, sagt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.“

In erster Linie handelt es sich hierbei um die gemeinsame Grenze zwischen Irak und Saudi Arabien. Im Gegensatz zu anderen Nationen nimmt das vorwiegend muslimische Land Saudi Arabien keine Migranten oder Flüchtlinge auf – auch nicht aus dem Nachbarland Irak.

>>Welt<<

„Und so warnen Armee, Polizei und Sicherheitsexperten immer wieder, es sei unmöglich, solche Angriffe gänzlich zu verhindern. Jeder Passant auf jedem Bürgersteig ist ein potenzielles Ziel, jeder mit Zugang zu einem Autoschlüssel – sei es das Auto eines Verwandten oder ein Traktor, der unbewacht auf einer Baustelle steht – ein potenzieller Täter. … Misslingt dies, dann können auch die Attentäter in Israel nur – wie in Nizza – durch den Einsatz von Schusswaffen gestoppt werden. Sehr oft sind das aber nicht Polizisten im Dienst, sondern bewaffnete Zivilisten oder Soldaten auf Urlaub, die sich zufällig vor Ort befinden. Das ist der Grund, weshalb man in Israel viel leichter einen Waffenschein bekommt und man in den Straßen, Caféhäusern oder Kinos viel öfter bewaffnete Beamte oder Zivilisten sieht als in Europa. In Israel ist es heute sehr unwahrscheinlich, dass ein Terrorist mehr als zwei Kilometer in seinem Todesfahrzeug zurücklegen kann – ohne vorher von jemandem mit einer Schusswaffe gestoppt zu werden.“

Fraglos könnten mittels einer bewaffneten Nothilfe: Bürger Anschläge entweder ganz verhindern oder dem Terrorakt vorzeitig beenden um ein schlimmeres Szenarium zu verhindern.

Screenshot israelnationalnews.com

Screenshot newsmax.com

Screenshot blog.cheaperthandirt.com

Screenshot illinoisgunpros.com

 

 

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