Sinkender Lebensstandard: Der innere Wert geleisteter Arbeit

Screenshot ppic.org

Ein Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika, Thomas Jefferson sagte einst: “Für das Leben der Menschen und ihr Glück zu sorgen, und nicht es zu zerstören, ist das erste und einzig legitime Ziel einer guten Regierung.” Dieses legitime Ziel wurde weitestgehend aus dem Augen verloren, seit Jahren sinkt der Lebensstandard und eine Besserung ist kaum in Sicht.

>>Computer Bild<<

“Bis zu 1.319 Euro verlangt Apple für das iPhone X.”

 

>>inside-handy.de<<

“Für das iPhone 1 von Apple gibt der Hersteller einen Einführungspreis von 499 € und einen Marktstart mit 05. Februar 2008 an, es ist momentan nicht erhältlich.”

Auch wenn ein Preisvergleich für schnelllebige Elektroprodukte gewagt sein mag: Dennoch, bei den Mobiltelefonen handelt es immer um das aktuelle Spitzenmodel des amerikanischen Unternehmen Apple. Außerdem reiht sich die Preisentwicklung nahtlos in die von anderen Produkten ein: Die Preise für Milchprodukte sind zum Tei um 70 Prozent gestiegen, Wohnraum und Energie legen ebenfalls deutlich zu. Ungeachtet dessen, weiß das Staatsfernsehen erstaunliches zu berichten.

>>Staatsrundfunk “Bayerischer Rundfunk” <<

“Auf den ersten Blick hört sich das toll an: Die Preise steigen nicht mehr. Die Inflationsrate in der Eurozone liegt bei null Prozent.”

Selbst gemessen am niedrigen journalistischen Standard des Staatsfunks stellt diese Meldung einen zeitweiligen Tiefpunkt da.

>>Zeit<<

“Bei der Vorstellung des Reports, einer Sammlung von Studien verschiedener Forschungsstellen, erklärte Roderich Egeler, der Präsident des Statistischen Bundesamts: “Das sogenannte deutsche ‘Jobwunder’ relativiert sich jedoch, wenn man nicht nur die Personen betrachtet, sondern die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden und damit das Arbeitsvolumen.” Zwar seien heute mehr Menschen erwerbstätig als je zuvor. Insgesamt aber arbeiteten die Deutschen weniger als noch im Jahr 1991. Unterm Strich werde heute nicht mehr gearbeitet, sondern weniger.”

 

>>Frankfurter Rundschau<<

“Leiharbeit war gestern – jetzt lernen Unternehmer wie sie Gehälter drücken können trotz Mindestlohn und Tarifvertrag. Selbst Gebäudereiniger avancieren zu Künstlern – aus dem geputzten Fenster wird ein Werk, das per Werkvertrag bezahlt wird. … Dabei sind rechtliche Bestimmungen kein Hindernis. Die vorgeschriebenen „getrennten Arbeitsbereiche“ werden mittels gestrichelter Linien in der Werkhalle markiert, Maschinen stundenweise an den Subunternehmer vermietet. Damit wird den gesetzlichen Regularien, die für Werkverträge mit Subunternehmern gelten, genüge getan. Strategien dieser Art standen nun im Zentrum der Düsseldorfer Tagung.”

 

>>Spiegel<<

“Der Internethändler Amazon will auch in Deutschland Privatpersonen als selbstständige Paketboten anheuern. … Ob es Höchst- oder Mindeststunden gibt, konnte Amazon gegenüber dem “Tagesspiegel” nicht sagen. Eine vierstündige Lieferschicht werde mit bis zu 64 Euro entlohnt.”

Natürlich sind Offerten: “Eine vierstündige Lieferschicht werde mit bis zu 64 Euro entlohnt.” verhältnismäßig durchsichtige Manöver. Das Angebot läuft auf Provisionsbasis und es dürfte in der Praxis sicherlich recht schwierig sein, so einen Verdienst zu generieren. Hinzu kommt: Das Ausgaben für Auto, Telefon und so weiter einschließlich des wirtschaftlichen Risikos der – Unternehmer – selbst trägt. Da in den letzten Jahren ein umfangreicher Sozialabbau stattfand, ist es für viele Menschen kompliziert, sich gegen solch offenkundig fragwürdige Offerten zu wehren.

>>Welt<<

“Das Gefühl, dass die westlichen Gesellschaften ihr Aufstiegsversprechen nicht mehr halten, gibt es schon länger. In der Wissenschaft wird die Frage kontrovers diskutiert. Nun schlägt sogar eine Institution Alarm, die nicht im Verdacht steht, besonders sozial bewegt zu sein: die Finanzindustrie. Die britische Versicherungsgruppe Standard Life widmet dem Schwinden der sozialen Mobilität eine Studie. Die Ökonomen haben Hunderte Daten aus verschiedenen Staaten zusammengetragen. Sie zeigen, dass der gesellschaftliche Aufstieg so schwierig geworden ist wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Heute bestimmt das Elternhaus die Perspektiven, mehr denn je. „Lotterie der Geburt“, haben die Experten ihre Publikation überschrieben und warnen davor, dass die Welt wertvolles ökonomisches Potenzial verschenkt.”

Unverkennbar sinkt der Lebensstandard. Der innere Wert geleisteter Arbeit nimmt im Kaufkraftverhältnis unvermindert ab, womit Innovation und Fortschritt ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden.

 

 

 

Share on StumbleUponFlattr the authorBuffer this pageShare on LinkedInShare on TumblrPrint this pageEmail this to someonePin on PinterestShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on VK

Andere interessante Beiträge

Werbung

table-layout
Bild: getdigital.de
Bild: getdigital.de
Bild: getdigital.de
Scroll Up