Tief im Untergrund: Wie kriminelle Organisationen die Behörden unterwandern

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Hinter verschlossenen Türen finden geheime Abmachungen zwischen Polizisten und der hoch gefährlichen Organisierten Kriminalität statt: Polizei interne Informationen werden gegen Bezahlung an einschlägig bekannte Gangster verkauft. Allerdings in Wirklichkeit ist die Unterwanderungen der Polizei noch viel weiter Fortgeschritten.

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„Ein Phänomen der Parallelgesellschaft sind auch kriminelle Clans, die sich vor allem in den Städten Nordrhein-Westfalens, in Bremen und in Berlin etabliert haben und dort zu einer ernsten Gefahr für die öffentliche Ordnung und zu einer Bedrohung für den Rechtsstaat geworden sind. Hier stehen vor allem Clans im Mittelpunkt, die als Flüchtlinge aus dem libanesischen Bürgerkrieg zwischen 1975 und 1990 zu uns kamen: Palästinenser, Schiiten und – besonders problematisch – Mhallami-»Kurden«,  zu denen etwa der berüchtigte Miri-Clan gehört, der seinen Schwerpunkt in Bremen hat. Ob die Mhallami wirklich Kurden sind, ist ungeklärt. Sie migrierten von Mardin in der Osttürkei in den Libanon (seit den 1920er-Jahren), wo eine Vielzahl heterogener religiöser und ethnischer Gemeinschaften koexistiert. Unter der Bedrohung des libanesischen Bürgerkriegs flüchteten sie nach Deutschland. »Es entwickelten sich geschlossene Gesellschaften mit eigenen Regeln«, die eine abgeschottete Eigenexistenz führten, in deren Schutz sie Formen organisierter Kriminalität entwickelten und bis heute weiter konsolidieren und ausbauen.“

 

>>Der Tagesspiegel<<

„Razzia unter Kollegen: Das Berliner Landeskriminalamt ist am Freitagmorgen gegen einen Polizisten vorgegangen. Die Berliner Staatsanwaltschaft erklärte, es werde wegen Korruptionsverdachts mit Bezug zum Drogenhandel ermittelt. Ein 39 Jahre alter Polizist sei dringend der gewerbsmäßigen Bestechlichkeit verdächtig, der Verletzung von Dienstgeheimnissen in mindestens acht Fällen und der Beteiligung am Betäubungsmittelhandel.“

 

>>Focus<<

„Wie der Berliner Innensenator Andreas Geisel dem Abgeordnetenhaus mitteilte, haben sich kürzlich drei Polizeischüler ihren Ausbildungsplatz eingeklagt, obwohl sie in der Vergangenheit straffällig geworden waren. … Zunächst hätten sie demnach den erforderlichen Einstellungstest bestanden, wären dann aber wegen der Vorstrafen – darunter Diebstahl – von der Akademie abgelehnt worden. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichtes waren die Jugendstrafen nicht schwerwiegend genug und daher eine Polizeiausbildung möglich.“

 

>>Polizei Berlin<<

„Nach einer Auseinandersetzung am Wochenende in #Friedrichshain wurden fünf junge Männer vorläufig festgenommen. Unter ihnen befand sich auch ein Azubi unserer #Polizeiakademie. Die #Kripo unserer Direktion 5 ermittelt.“

Zweifelsfrei ist in einigen Regionen die Unterwanderung der Behörden durch Kriminelle schon äußerst weit fortgeschritten: Durch jede Abschlussklasse an der Polizeiakademie erhöht sich die Gefahr. Denn diese Clans versuchen ihre Leute direkt innerhalb der Polizei-Behörden zu platzieren.

 

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