Tschechien: “Jeder waffentragende Bürger selbst verteidigen dürfen”

Screenshot youtube.com

In regelmäßigen Abständen versucht die Partei >>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN<< auf Bundes- oder wahlweise auf Landesebene das Waffenrecht zu verschärfen. Immer wenn die politische Vereinigung bei einen ihrer Anträge irgendeinen Erfolg oder Teilerfolg verzeichnen kann, wird zugleich die nächste Waffenrechtsverschärfung aus der Schublade gezogen. Auf diese Weise wird das im Grundgesetz verankerte >>Recht auf körperliche Unversehrtheit<< ausgehebelt.

>>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN<<

“Es wird höchste Zeit, deutsche Wohnzimmer zu entwaffnen: Nach dem entsetzlichen Amoklauf in Winnenden brauchen wir konsequente Maßnahmen statt politischer Augenwischerei. Am Montag, den 15. Juni diskutiert dazu der Innenausschuss des Bundestages die Verschärfung des Waffenrechts. Wir fordern:

– Verbot von Schusswaffen in Privathaushalten

– Großkalibrige Waffen aus dem Schießsport verbannen

– sofortige Einführung des zentralen elektronischen Waffenregisters


Kommentare zu “Hausverbot für Waffen!” (Auszüge)

 

“Es gab keinen “Amoklauf” in Winnenden. Es gab einen geplanten Massenmord eines geistig verwirrten Jugendlichen, der zudem mit einer illegalen Waffe ausgeführt wurde. Illegale Waffe? Ja, denn der Eigentümer war der Vater des Mörders und durch die unberechtigte Wegnahme (aka Diebstahl) durch den Täter war die Waffe ab diesem Zeitpunkt illegal.”

 

“Die Einzigen, die “mehr Informationen” brauchen, seid Ihr selbst. Die immer selbe Leier von der Verschärfung des Waffengesetzes mit den selben dümmlichen und zudem völlig substanz- und sinnlosen Argumenten. Ihr wart für mich noch nie wirklich wählbar. Aber mit Eurem Punkt 9 der 10 Punkte Agenda für die Bundestagswahl seid Ihr entgültig untendurch. Ich zitiere: “Wir stehen für eine effektive Sicherheitspolitik. Eine Sicherheitspolitik, die Bedrohungen ernst nimmt, aber mit Augenmaß und unter Wahrung der Bürgerrechte reagiert.” Unter dem selben Punkt dann “Dazu gehört auch, das Waffenrecht zu verschärfen.” Es sollen also Bürger in Ihren Freiheitsrechten beschnitten und der Privatwaffenbesitz am besten ganz verboten werden um die innere Sicherheit zu stärken. Ich empfehle Euch DRINGEND, Euch mit den einschlägigen Statistiken zu beschäftigen hinsichtlich “Deliktrelevanz”.

Die veröffentlichten Kommentare gehen hierbei inhaltlich in ein und dieselbe Richtung – auffällig dabei ist: Das offensichtlich mit der Forderung “Hausverbot für Waffen!” ehemalige Unterstützer der Partei massiv vor den Kopf gestoßen wird. Ungeachtet dessen, teilen nicht alle Staaten, die Auffassung in Puncto Waffen der Partei >>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN<<.

>>Radio Prag<<

“Tschechien lockert die Regeln zum Gebrauch von Schusswaffen. Das Abgeordnetenhaus hat am Mittwoch dazu eine Verfassungsänderung beschlossen. Im Falle eines Terroranschlags soll sich nun jeder waffentragende Bürger selbst verteidigen dürfen, und so zur allgemeinen Sicherheit beitragen. „Es ist ein deutliches Zeichen des tschechischen Parlaments, dass es keine Angst hat vor dem eigenen Volk und Bürgern, die eine Waffe haben. Das Gesetz ermöglicht, dass sich die tschechischen Bürger aktiv am Schutz des Staates beteiligen können. Wir bereiten nun noch weitere Gesetzesinitiativen vor, wie zum Beispiel zur Bildung von aktiven Reserven bei Armee und Polizei.“ So kommentierte Innenminister Milan Chovanec sichtlich erleichtert das „Ja“ des Abgeordnetenhauses zu seiner Reform des Waffengesetzes. Kurz zusammengefasst: Mit der Verfassungsnovelle wird tschechischen Waffenbesitzern erlaubt, im Notfall mit ihrer Schusswaffe einzugreifen. Das Innenministerium begründet die Erweiterung des Rechts auf Waffengebrauch mit der verschärften Sicherheitslage in Europa. Man könne so im Falle eines Anschlags wie in Nizza oder Berlin schneller reagieren, und die regulären Sicherheitskräfte würden entlastet.”

Screenshot personaldefenseworld.com

>>Focus<<

” Nach der Überwältigung eines bewaffneten Angreifers in einem französischen Schnellzug haben sich die US-Bürger, die den Mann außer Gefecht setzten, zu dem Vorfall geäußert. Einer der US- Bürger, Anthony Sadler, sagte dem US-Nachrichtensender CNN am Freitag, er und seine Freunde Alek Skarlatos und Spencer Stone hätten in dem Schnellzug zwischen Amsterdam und Paris beobachtet, wie der Angreifer mit einer Kalaschnikow aus einer Bordtoilette gekommen sei. Daraufhin seien sie sofort eingeschritten. “Mein Freund Alek rief ‘Schnapp ihn!’, woraufhin mein Freund Spencer sofort aufsprang, um den Typ zu überwältigen, gefolgt von Alek und mir”, berichtete Sadler. “Wir drei haben den Typ zusammengeschlagen, wobei Spencer mehrmals mit dem Teppichmesser geschnitten wurde, und Alek nahm die Kalaschnikow weg”, sagte Sadler dem Sender. Anschließend habe er den Angreifer mit Hilfe eines weiteren Passagiers gefesselt. Dann habe er einen Mann mit einem Schnitt an der Kehle entdeckt, woraufhin sein Freund Stone begonnen habe, die Wunde zu behandeln.”

Es handelte sich dabei unter anderen um Spencer Stone (Angehöriger der US-Luftwaffe) und Aleksander “Alek” Skarlatos (Angehöriger der US-Nationalgarde). Die militärischen Einheiten verraten bereits: Das es sich hierbei um keine Mitglieder von diversen Spezialeinheiten zur Anti-Terrorbekämpfung, sondern um gewöhnliche Militärangehörige – deren Tätigkeitsschwerpunkt – woanders zu verorten ist handelt. Demzufolge kann eine rudimentäre militärische Ausbildung um Angreifer zu überwältigen – im Gegensatz zur Auffassung der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – sehr wohl ausreichen, um Terroranschläge zu verhindern. Hätten die Amerikaner die Erlaubnis gehabt Schusswaffen zur Selbstverteidigung mitzuführen, wären sie nicht gezwungen gewesen, den bewaffneten Angreifern – unbewaffnet – gegenüber zu treten.

Screenshot npr.org

 

 

 

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