Turris Omnia: Der leistungsstarke Open-Hardware-Router

Screenshot indiegogo.com

Die gemeinnützige tschechische Organisation >>CZ.NIC<< hat einem Open-Source-Router Namens “Turris Omnia” entwickelt – welcher an Leistung und Anschlüssen neue Maßstäbe setzt.

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>>c’t 2017 – Heft 1<<

“Auf dem Omnia-Router läuft als Router-Betriebssystem ein Open – WRT 15.05 mit einem recht frischen 4.4er-Linux-Kernel. … Die Omnia-Router haben einen potenten Prozessor (Marvell Armada 385) nebst reichlich RAM (1 oder 2 GByte), aktuelles WLAN (11n-300 und 11ac-1300) und mit 7 Gigabit-Anschlüssen mehr NetzwerkPorts als üblich – darunter ist als alternative WAN-Verbindung ein SFP-Slot für Glasfaser-Module. Einer der LAN-Ports hängt direkt an der Router-CPU, sodass man eine echte DMZ am integrierten Gigabit-Switch vorbei errichten kann. Für Hardware-Erweiterungen gibt es innen einen freien Mini-PCIe-Slot nebst SIM-Fassung, etwa für ein LTE-WANModul, sowie drei Stiftleisten. Auf Letzteren warten zehn Binär-Ports (GPIO) sowie diverse serielle Schnittstellen (SPI, I2C, 3ˇxˇUART) auf zu steuernde Peripherie, beispielsweise für Heimautomation. Drei Versorgungsspannungen (+3,3 V, +5 V, 12 V) aus den Onboard-Reglern stehen ebenfalls bereit. Die WLAN-Performance gegen ein MacBook Pro über 20 Meter durch Wände war je nach Funkband sehr gut (39 bis 76 MBit/s bei 2,4 GHz) beziehungsweise zufriedenstellend (25 bis 78 MBit/s auf 5 GHz). Im NAT-Benchmark konnten wir die mit 1,6 GHz getaktete Dual-CoreRouter-CPU nicht auslasten: Bei PPPoE begrenzte unser Testserver den Durchsatz auf rund 640 MBit/s, was auch für Internetzugänge der nächsten Generation reichen sollte. Der Prozessor war dabei nur zu rund 40 Prozent beschäftigt; bei IP-zu-IP mit 940 MBit/s waren es gerade mal 25 Prozent.”

 

>>golem.de<<

“Der Open-Source-Router Turris Omnia schaffte es vor einem Jahr, mehr als eine Million US-Dollar über Indiegogo zu sammeln. … Der Router soll sich besonders durch seine kräftige Hardware und seine Erweiterbarkeit hervorheben.”

 

>>PRO-LINUX.DE<<

“Der Omnia ist mit zwei USB-3-Anschlüssen und einer potenten CPU zum Aufsetzen eines vollwertigen NAS für den Heimbedarf gerüstet. Ein vorinstallierter virtueller Server bietet einen zusätzlichen LAN-verbundenen Rechner an. Ein dedizierter Cryptochip sorgt für ausreichend Entropie beim Erzeugen von Zufallszahlen. Für unterbrechungsfreie Internetanbindung kann ein LTE-USB- oder miniPCIe-Modem angeschlossen werden, das bei Ausfall der Netzanbindung automatisch zugeschaltet wird.”

Auch wenn der Preis von derzeit ungefähr 240 Euro am oberen Ende der Preisskala bei dieser Klasse von Geräten angesiedelt ist – sollte bedacht werden: Jeder Router ist ein Computer und stellt die erste IT-Frontlinie für dem externen Datenverkehr da.

 

 

 

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Bild: getdigital.de
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