Unter Verschluss: Die krebserregenden Schadstoffbelastungen in Schulen

Screenshot inhdw.com

Die Schulverwaltungen und Jugendämter arbeiten intensiv zusammen, jedoch eine gegenseitige Kontrolle findet faktisch nicht statt und teilweise verbünden sich die Institutionen sogar gegen die erziehungsberechtigten Eltern.

>>Westfälischen Anzeiger<<

“Im vergangenen Jahr mussten 299 Kinder vorläufig ihre Familie verlassen, im Jahr davor waren es 174. In diesem Jahr sind es bereits 249. Für die Inobhutnahme musste die Stadt Hamm im Jahr 2014 758.000 Euro bezahlen und im Jahr 2015 980.000 Euro. Hinter all den Zahlen stecken echte Schicksale. Wenn Eltern überfordert sind, dann sind die Kinder die Leidtragenden.   Oft haben das Raoul Termath und sein Team schon erlebt. Termath ist Leiter des Jugendamtes in Hamm. Mit einem Team aus Sozialarbeitern, Erziehern und Sozialpädagogen geht er unter anderem Hinweisen auf Kindesgefährung nach.”

Hinter solchen Schicksalen verbergen sich auch einträgliche Geschäftsmodelle: Die Zuwachsraten betragen an diesem Beispiel gemessen über 22 Prozent – in gesättigten Volkswirtschaften sind vergleichbare Werte nur zu erreichen, wenn eine völlig neuartiges Produkt oder Technologie dem Markt erobert. Für die Kinderheimbetreibern bedeutet die gegenwärtige Welle an sogenannten “Kindeswohlgefährdungen” dem Anbruch eines Goldenen Zeitalters.

>>EXPRESS<<

“Bürgermeister Dieter Freytag hält weiter wichtige Informationen zurück. Weder wollte er auf EXPRESS-Anfrage die Messwerte veröffentlichen, noch die Schadstoffe benennen, die bei Staubmessungen in einem Gebäudetrakt festgestellt wurden. … Dazu kommt, dass nun immer mehr Eltern berichten, dass ihre Kinder häufig über Kopfschmerzen klagten. „Natürlich ist es so, dass nun viele Eltern, die bislang keine Erklärung mit den Kinderärzten fanden, dies auf die erhöhten Schadstoffwerte im Staub zurückführen, den die Kinder dort eingeatmet haben“, so eine Mutter. Neben der krebskranken Lehrerin, über deren Krankheit die Schüler Bescheid wissen, soll es weitere Krankheitsfälle geben, über die Freytag jedoch aus „Datenschutzgründen“ nicht sprechen wollte. Aber betroffene Eltern sprechen: Demnach leidet ein Kind an einem Tumor, dass die gleiche Klasse wie die erkrankte Lehrerin besuchte. Ein anderes Kind, dass auf eine weiterführende Schule wechselte, hat Leukämie, so eine Bekannte der Familie. Steht alles nicht im Zusammenhang? … Jetzt wird gehandelt: Brühls Bürgermeister Dieter Freytag (62) hat die mit Schadstoffwerten belastete Grundschule Badorf teilweise räumen lassen. Sechs Klassen haben ab sofort in einem Nachbargebäude Unterricht. Die Eltern sind nun erleichtert. Hatte Freytag zu Beginn die Eltern nicht gut informiert, so entschuldigte er sich dafür – und informiert nun ausführlich und transparent. Ein Kölner Baubiologe hatte in einem alten Trakt neben sehr hohen Schadstoffwerten von Weichmachern und Flammschutzmittel in einer Staubprobe gefunden.”

In diesem Fall sah das Jugendamt keine “Kindeswohlgefährdungen” gegeben – kritische Fragen an Schule und Bürgermeister kamen ausschließlich von Seiten der Eltern und Presse. Der Sachverhalt kam im wesentlichen imitiert aus Richtung der besorgten Erziehungsberechtigten an das Tageslicht – die Behörden haben versucht dem Skandal zu vertuschen und klein zu reden.

>>Reblu GmbH – Luftanalyse Zentrum<<

“Die Schule soll ein Ort sein, der Kinder beim Lernen und in ihrer Entwicklung fördert. Kinder verbringen oftmals die meiste Zeit des Tages in Klassenzimmern und Schulgebäuden. Dass an zahlreichen Schulen in Deutschland in den letzten Jahren immer wieder eine erhebliche Belastung mit Schadstoffen gemessen wurde, versetzt viele Eltern in Unglauben und Schrecken. Die Schadstoffe in Klassenzimmern verhindern eine gesunde Lernatmosphäre und beeinträchtigen die Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit. In manchen Fällen lösen sie bei Kindern und Jugendlichen auch Kopfschmerzen, Müdigkeit und schlimmere Beschwerden aus. … Da viele Schulgebäude schon einige Jahrzehnte alt sind, kämpfen zahlreiche Gemeinden heute mit Asbestfunden in Klassenzimmern. … Neben den oben genannten Schadstoffen wurden in der Vergangenheit auch eine Reihe anderer bedenklicher Substanzen in Schulgebäuden und Klassenzimmern gefunden. Dazu gehören zum Teil Stoffe, die in der Zwischenzeit zwar verboten sind, sich aber trotzdem heute noch als Altlasten in Schulgebäuden finden. Dies sind Holzschutzmittel wie Lindan und Pentachlorphenol, die bei einer langfristigen Exposition u.a. die Leber schädigen sowie eine immuntoxische Wirkung haben. Außerdem fanden sich Flammschutzmittel, die in sehr vielen Produkten verarbeitet werden (z.B. in Teppichen, Tapeten, Montageschäumen, Computern) und die sich bereits in erhöhten Mengen im Körpergewebe von Kindern nachweisen lassen. Auch Schimmel ist, besonders in Neubauten, deren Bausubstanz noch nicht vollständig ausgetrocknet ist, häufig ein Problem in Schulen und Klassenzimmern.”

Screenshot nelemansadvocatuur.nl

Screenshot hollandherstelgroep.nl

Screenshot alphananotech.com

Selbstverständlich sind die Schadstoffbelastungen in Schulgebäuden bekannt – aber häufig klassifiziert und damit der Öffentlichkeit unzugänglich. Bei spezifische Fragen bewegt sich das Spektrum der Antworten der Staatsbediensteten: Von ignorieren, über nichtssagende Plattitüden bis hin zur groben Unwahrheit.

>>Rechtsanwalt Dr. jur. Andreas Vogt<<

“Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs (BGH) kann ein „Missbrauch der elterlichen Sorge, der das Wohl der Kinder nachhaltig gefährdet“ und Maßnahmen des Familiengerichts nach §§§ 1666, 1666a BGB erfordert, darin liegen, dass sich Eltern beharrlich weigern, ihre Kinder der öffentlichen Grundschule oder einer anerkannten Ersatzschule zuzuführen (Beschluss vom 11. September 2007 – XII ZB 41/07 – und Beschluss vom 11. September 2007 – XII ZB 42/07-).”

Solange Beweise für Asbest oder andere giftige Substanzen fehlen – droht bei Weigerung der Eltern ihre Kinder in die Schule zu schicken: Der Kindesentzug durch das zuständige Jugendamt wegen “Missbrauch der elterlichen Sorge” mit anschließender Inobhutnahme inklusive entsprechender Zwangszuführung zu eben genau jenen belasteten Einrichtungen Namens: “Schule” .

Screenshot ils.de

 

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Screenshot fernakademie-klett.de

Es gibt zahlreiche Einrichtung die ermöglichen staatlich-anerkannte Bildungsabschlüsse bequem von Zuhause aus zu erwerben. Für schulpflichtige Kinder würde der Besuch einer solchen Einrichtung einem erheblichen Freizeitgewinn bedeuten: Da der Schulweg – bei dem immer weiter ausgedünnten Schulnetz – immer länger, teurer, aufwendiger und zeitintensiver sich gestaltet wegfällt.

>>Zeit<<

“Damit zählten mehr als 14 Prozent der Erwerbsfähigen zu den sogenannten funktionalen Analphabeten, heißt es in einer Studie der Universität Hamburg. Diese können nur einzelne Sätze, nicht aber zusammenhängende Texte lesen und schreiben.”

Darüber hinaus gibt es ähnliche Privatstudien und diese kommen stets auf Werte jenseits von 20 Prozent funktionaler Analphabetismus. Der Begriff “Schulpflicht” ist in weitesten Sinne irreführend: “Schulgebäude-Anwesenheitspflicht” beschreibt besser die hiesige Situation und das Wort Bildung bleibt dabei bewusst ausgeklammert. Die DDR-Verfassung beinhaltete eine Bildungspflicht: Jeder Bürger hatte das staatlich garantierte Recht auf Bildung.

 

 

 

 

 

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