Unternehmenspolitik Deutsche Bahn: „Schwarze, die für einen Hungerlohn Koffer von Weißen tragen“

Screenshot bahnbilder.de

Einige Parteien tun sich gerne mit den Begriff: „Umverteilung“ hervor: Nur die Frage, was wohin umverteilt wird, bleiben sie oftmals schuldig. Sogenannte „Manager“ im Staatsunternehmen streichen üppige Gehälter ein, die in der freien Wirtschaft wohl kaum realisierbar wären. Und gleichzeitig erhalten die Beschäftigten sehr geringe Gehälter und haben oftmals mit schlechten Arbeitsbedienungen zu kämpfen. Aber die Ausbeutung lässt sich noch weiter steigern.

>>Huffington Post<<

„Ein-Euro-Jobs abschaffen, das würde Hamburgs Sozialsenator Scheele (SPD) nur zu gerne tun. Er verglich die Maßnahme mit der Sinnhaftigkeit von Schwalben zählen auf Helgoland. … Unternehmen, die Ein-Euro-Jobber beschäftigen, sparen Personal und kassieren Fördergelder vom Staat. Die Arbeitslosen profitieren hingegen wenig bis gar nicht von den Maßnahmen. In der Theorie sollen sie gemeinnützige Arbeit leisten Die Ein-Euro-Jobs („Arbeitsgelegenheiten“ oder „Zusatzjobs“) sollen ihnen helfen, sich besser in das Arbeitsleben einzugliedern. Das funktioniert aber nicht, kritisiert der Bund der Steuerzahler. „Die Ein-Euro-Jobs sollten ersatzlos gestrichen werden“, sagte Damian Fichte vom Steuerzahlerinstitut der Huffington Post. Sie würden reguläre Beschäftigungsverhältnisse verdrängen und seien häufig nicht gemeinnützig.“

 

>>Zeit<<

„Doch dann veröffentlichte die Lokalzeitung ein Bild der Kofferträger und schrieb über den Ein-Euro-Lohn. Und die Empörung brach hinweg über die kleine Stadt. Die aus Nordrhein-Westfalen stammende Bundestagsabgeordnete der Linken, Ulla Jelpke, meinte einen „Rückfall in die Kolonialzeit“ erkannt zu haben: Schwarze, die für einen Hungerlohn Koffer von Weißen tragen.“

 

>>Der Tagesspiegel<<

„Der frühere Bahn-Chef Rüdiger Grube hat trotz des Eklats bei seinem Rücktritt vor gut einem Jahr eine hohe Abschiedszahlung erhalten. Insgesamt zahlte die bundeseigene Deutsche Bahn für 30 Tage Amtszeit im Jahr 2017 die Summe von 2,3 Millionen Euro an ihren früheren Topmanager.“

Das Unternehmen Deutsche Bahn befindet sich in Staatsbesitz: Einerseits kassieren deren „Manager“ oder wahlweise Behördenleiter üppige Vergütungen. Anderseits soll es sich hierbei um eine „Karitative“ Einrichtung handeln, wo Menschen für einen Hungerlohn Koffer schleppen müssen. Selbstverständlich konkurriert die Deutsche Bahn auch mit anderen Schienenverkehrsunternehmen: Die hierdurch Benachteiligt sind, weil sie ihre Mitarbeiter eben auch wirklich bezahlen müssen.

 

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