Verfehlte Wirtschaftspolitik: Insolvenzen und Stellenabbau

Screenshot bremen.arcelormittal.com

Es sind zahlreiche Beweise für eine verfehlte Wirtschaftspolitik vorhanden, worunter besonders der Mittelstand leidet, aber auch große Konzerne können mitunter Aufträge nicht – wie vertraglich vereinbart – abwickeln. Davon völlig unbeeindruckt will die Bundesregierung den eingeschlagen Kurs beibehalten.

>>Bundesregierung<<

“Unsere Wirtschaft ist stark, unser Arbeitsmarkt robust. In vielen Branchen werden Fachkräfte sogar regelrecht gesucht. Das heißt, man kann sagen, Deutschland ist in diesen Monaten in guter Verfassung. Ein entscheidender Grund – bei Weitem nicht der einzige –, warum Deutschland stark ist, liegt in der soliden Finanz- und Haushaltspolitik dieser Bundesregierung. Wir sind den Weg der wachstumsorientierten Konsolidierung gegangen, und er hat sich bewährt. Das gibt uns den nötigen Rückhalt und macht uns voll handlungsfähig.”

Die gesamte Selbstbeweihräucherung ist 4.124 Wörter lang. Die Realität innerhalb der “wachstumsorientierten Konsolidierung” sieht hingegen etwas anders aus.

>>Creditreform Magazin<<

“Vor rund einem Jahr blickte Gerhard Krossing noch hoffnungsvoll in die Zukunft. Die Geschäfte seiner Magdeburger Vakoma Gruppe mit Kompressoren, Pumpen und Getrieben liefen ausgezeichnet – vor allem auf dem russischen Markt. Rund 60 Prozent des Umsatzes machte Vakoma in Russland. Doch dann begann für ihn ein einziger Albtraum. … Als das Geschäft noch gut lief, machte das Magdeburger Unternehmen jährlich rund fünf Millionen Umsatz in Russland. Für knapp 15 Millionen Euro investierte man sogar vor Ort in ein neues Getriebewerk, doch das Geschäft platzte. “Das schlug bei uns ein, wie eine Bombe”, sagt Krossing. Zwar gilt der Importstop für Baumaschinen eigentlich nur für staatliche Konzerne, doch auch private russischen Unternehmen sind völlig verunsichert, sagt Krossing: “Unsere langjährigen Kunden kaufen unsere Produkte nicht mehr und haben mir auch geschrieben, dass es nur an der politischen Krise zwischen EU und Russland liegt. An der Qualität unserer Produkte liegt es nicht”, sagt Krossing.”

Die Vakoma Gruppe musste zwischenzeitlich Insolvenz anmelden.

>>AFD Sachsen<<

“Nach Medienberichten ist das Leipziger Traditionsunternehmen Industriemontagen Leipzig Pleite! Als Gründe für den Niedergang des Stahlbauers werden u.a. die Russlandsanktionen und die Energiepolitik der Bundesregierung genannt.”

Zahlreiche Firmen leiden unter der eingeleiteten Politik – auch wenn nicht alle Betriebe gleich Insolvenz anmelden müssen, sind Entlassungen und Umsatz- sowie Gewinnrückgang an der Tagesordnung. Einige Unternehmer haben dazu offene Briefe geschrieben, die allesamt wirkungslos verpufften. Die übrigen Angaben der Bundesregierung entsprechen genauso wenig der Wahrheit: Es gibt ungefähr sieben Millionen Menschen die arbeitslos sind und diese Zahlen sind seit vielen Jahren nahezu unverändert. Und die vermeintlich “soliden Finanz- und Haushaltspolitik” beruht einzig und allein auf der Tatsache: Die Europäische Zentralbank hat Negativzinsen eingeführte, womit zumindest kurz- und mittelfristig keine Zinszahlungen auf die mehreren Billionen Euro schweren Staatsschulden mehr fällig werden.

>>Staatsrundfunk “Mitteldeutscher Rundfunk” <<

“Die Sanktionen betreffen vor allem Hersteller von Werkzeugmaschinen und Landwirtschaftstechnik sowie Autozulieferer. Laut Industrie- und Handelskammer ist der sächsische Export nach Russland in den vergangenen drei Jahren um 670 Millionen Euro eingebrochen.”

Selbst der Staatsrundfunk musste die gewaltigen wirtschaftlichen Einbußen – alleine bei den Russlandsanktionen – einräumen. Die ökonomischen Verluste bei der Energiepolitik wurden in den Zusammenhang mit keiner Silbe erwähnt.

 

 

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