Verfolgtes Christentum: „Das ist Kirchenschändung“

Screenshot latimes.com

Das Schänden von Kirchen, Sakralgegenstände und Heiligenfiguren nimmt beständig zu. Selbst schwer zugängliche Gipfelkreuze sind keinesfalls mehr sicher.

>>Neue Westfälische<<

„Kürzlich war es wieder so weit: In der Marienloher St.-Joseph-Kirche wurde der Opferstock gewaltsam von der Wand gerissen und mitgenommen. Kein Einzelfall: Kirchen leiden zunehmend unter Vandalismus und Diebstahl. Es werden Sakralgegenstände entwendet, Kerzen gestohlen, Schriftstücke zerstört und „Verunreinigungen“ hinterlassen. Dazu kommt, dass in den meisten Orten Ehrenamtliche fehlen, die die Gotteshäuser beaufsichtigen können. Die Konsequenz daraus ist häufig, den Zugang außerhalb der Gottesdienste zu begrenzen.

 

>>Süddeutsche Zeitung<<

„So etwas hat Pfarrer Marcus Wolf noch nicht erlebt; er hätte es in Deutschland auch nicht für möglich gehalten: Ein Unbekannter oder mehrere haben in fünf Bamberger Kirchen religiöse Bildnisse beschädigt. „Das ist Kirchenschändung“, sagt Wolf schockiert. Allein in der Klosterkirche Heilig Grab und in St. Otto, beides Häuser, für die der katholische Pfarrer zuständig ist, waren der oder die Täter seit Mittwoch mehrmals aktiv. Dort wurden zwei große Heiligenfiguren mitsamt des Sockels umgestoßen, eine weitere vom Sockel gestürzt und ein großes Kruzifix aus der Wand gerissen. „Die Dübel lagen am Boden“, berichtet Wolf. Die Holzstatuen wurden dabei zum Teil stark beschädigt, bei einer Figur sei der Arm in mehrere Teile zersprungen. Laut Polizei haben sich seit Mittwoch im Stadtgebiet insgesamt sieben solcher Fälle ereignet. Am Donnerstag wurde in der evangelischen Erlöserkirche ein Bild auf den Boden geworfen, in der katholischen Martinskirche eine goldene Holzfigur beschädigt, bei einem anderen Mal wurden Broschüren beschmiert. In der Nacht auf Freitag wurde in der Kirche St. Kunigund ein Seitenfenster eingeworfen.“

 

>>Hannoversche Allgemeine Zeitung<<

„Die Acrylfarbe ist mit einem Wischmopp auf dem Boden und am Taufbecken verteilt worden. Der Schaden war am Sonntag entdeckt worden und wird auf etwa eine halbe Million Euro geschätzt. Eine Reinigungsfirma ist nun damit beschäftigt, die Schäden zu beseitigen. … Nach einem Brandanschlag auf die Trinitatis-Kirche im Stadtteil Tenever im Jahr 2012 ist dies der zweite größere Fall von Vandalismus in der bremischen Kirche, sagte Hatscher. Damals drangen kurz vor Weihnachten Einbrecher durch ein Seitenfenster ein und zündeten Gesangbücher an. Das Feuer breitete sich bis zum Dachstuhl aus, so dass die Weihnachtsgottesdienste ausfallen mussten.“

Die Bewachung von Kirchen und christliche Heiligtümer ist schlicht – wegen der Masse – unmöglich. Denn das Christentum gehört seit ewigen Zeiten zu Deutschland.

 

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