Warum die Inflation die Bürger ärmer macht

Screenshot ciie-upaep.blogspot.com

Die Erhöhung der Geldmenge bewirkt, eine anziehende Inflation. Dabei werden die steigende Preise nur zum Teil weitergegeben: Durch den technischen Fortschritt, wird die Herstellung von Produkten günstiger, jedoch dieser Effekt äußerst sich nicht in sinkende Preisen, sondern verschwindet in der Regel vollkommen unberücksichtigt und taucht auch in keiner offiziellen Inflationsstatistik auf.

>>Frankfurter Allgemeine Zeitung<<

„Nicht nur die Europäische Zentralbank kann Geld schaffen, sondern auch jede ganz normale Bank. Sie schöpft ihre Kredite aus dem Nichts.“

 

>>The Huffington Post<<

„…die Geschichte von Staat und Geld ist eine Geschichte von Lug und Trug, die stets auf Kosten des kleinen Mannes geht. In seinem 1976 erschienenen Buch „Die Entnationalisierung des Geldes“, das heute aktueller ist als je zuvor, fordert der große Ökonom und Wirtschaftsphilosoph Friedrich August von Hayek die Ersetzung des staatlichen Geldmonopols durch ein marktwirtschaftliches Währungssystem, das auf freiem Wettbewerb statt auf staatlichem Zwang beruht. Diese scheinbar radikale Forderung ist in Wahrheit lediglich eine Anwendung grundlegender ökonomischer Erkenntnisse auf die Geldproduktion. Die simpelste und selbst für überaus einfache Gemüter nachvollziehbare Begründung dieser Forderung ist historischer Art. So schreibt Hayek: „Seit die Funktion von Regierungen bei der Geldschaffung aber nicht länger nur im Bestätigen von Gewicht und Feingehalt eines bestimmten Metallstücks liegt, sondern eine wohlüberlegte Entscheidung über die Menge des in Umlauf zu bringenden Geldes mit einschließt, haben Regierungen diese Aufgabe völlig unzureichend erfüllt und, das kann ohne Einschränkung gesagt werden, überall und unablässig das in sie gesetzte Vertrauen dazu missbraucht, die Leute zu betrügen.“ (…) „Wenn man die Geschichte des Geldes studiert, kann man nicht umhin, sich darüber zu wundern, dass die Menschen den Regierungen so lange Zeit eine Macht anvertraut haben, die sie über 2000 Jahre hinweg in der Regel dazu gebrauchten, sie auszunützen und zu betrügen.“ … Unter der Führung der beiden ehemaligen Fed-Präsidenten Alan Greenspan und Ben Bernanke wurde in den vergangenen 25 Jahren in der Geldpolitik ein geradezu revolutionärer Wandel vollzogen, in dessen Verlauf sich die Zentralbankbürokraten zu extrem mächtigen Planwirtschaftlern aufgeschwungen haben, die jenseits des Gesetzes stehen. Hayeks Prognose, dass der anhaltende Einsatz der Gelddruckmaschine zu einer zentral gelenkten Wirtschaft à la DDR oder UdSSR führen werde, ist bereits weitgehend eingetroffen, wobei dreiste Scharlatane in den Zentralbanken die Rolle des kommunistischen Zentralkomitees usurpiert haben. Laut Duden ist ein Scharlatan ein Mensch, der bestimmte Fähigkeiten vortäuscht, um andere damit hinters Licht zu führen. Präziser kann man die Vorgehensweise moderner Zentralbanker wohl kaum beschreiben. Denn diese Menschen geben vor, klüger als der Markt zu sein, und behaupten, mit der Gelddruckmaschine Wohlstand schaffen zu können – beide Behauptungen sind glatte Lügen.“

 

>>Focus<<

„Neben der Berechnungsmethode von Shadowstats.com gibt es eine einfache Faustformel, die in der volkswirtschaftlichen Forschung eingesetzt wird. Danach entspricht die Inflationsrate dem Wachstum der Geldmenge minus dem Wirtschaftswachstum. Das ist logisch. Denn eigentlich sollte die Geldmenge durch die Wirtschaftsleistung eines Staates gedeckt sein. Ist sie das nicht, steht der Geldvermehrung keine gestiegene Wirtschaftsleistung gegenüber. Das Ergebnis heißt Inflation. Aus dieser Berechnungsmethode ergibt sich für Deutschland, dass die Preise von 2001 bis Ende 2012 um 66 Prozent gestiegen sind – und nicht um gut zwölf Prozent, wie es die offizielle Statistik glauben machen will. … Ist das aber der einzige Grund, warum die Behörden in Deutschland, in den USA und in vielen anderen Ländern die Inflationsraten gern nach unten rechnen? Wohl kaum. Ein Zitat des berühmten britischen Ökonomen John Maynard Keynes (1883-1946) dürfte es auf den Punkt bringen: „Mit dem kontinuierlichen Prozess der Inflation kann der Staat heimlich und unbeachtet einen großen Teil des Reichtums seiner Bürger konfiszieren. Mit dieser Methode können die Regierungen nicht nur konfiszieren, sondern willkürlich konsfiszieren (. . .) Der Prozess stellt alle verborgenen Kräfte der ökonomischen Gesetze in den Dienst der Zerstörung, und er macht es auf eine Art und Weise, die nicht einer aus einer Million Menschen zu erkennen vermag.“ Wie es zu diesem Prozess kommt, beschreibt Bestsellerautor Dirk Müller in seinem „Crashkurs“ anschaulich: „Unser Wirtschaftssystem ist auf Verschuldung angelegt, auf Konsumieren und Investieren, bevor die eigentliche Leistung erbracht wurde. Also wird einfach mehr Geld herausgegeben, als Wirtschaftsgüter existieren. Der Staat nimmt zum Beispiel einfach mal aus dem Nichts heraus neue Schulden auf (schafft also de facto neues Geld), um Straßen zu bauen.“ Allerdings sorge unser System dafür, dass dies von Jahr zu Jahr neu geschehe. Nämlich immer mehr Verschuldung, um immer wieder Jahr für Jahr die Wirtschaft neu wachsen zu lassen. Das wäre so weit kein Problem, gäbe es nicht den Zins- und Zinseszinseffekt. „Denn von Jahr zu Jahr wachsen der Schuldenberg und die Zinslast. Also muss der Staat immer mehr Geld neu schaffen (Kredit aufnehmen), von dem ein immer größerer Teil nicht mehr zur Stimulierung der Wirtschaft, sondern zur Bedienung der Zinsen verwendet wird“, erläutert Müller.“

Die kalte Progression bewirkt, dass sich die steigende Preise positiv auf die Einnahmen des Finanzamtes auswirken. Die Bürger müssen also mehr Geld für Waren des täglichen Bedarfs und zu gleich eine höhere Steuerlast schultern.

 

 

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