Wie autonome Fahrzeuge in Zukunft Menschen erziehen werden

Screenshot bmwblog.com

Dabei helfen soll auch eine einheitliche Software, die alle Außenstände, also neben Steuerschulden auch Bußgelder, nicht bezahlte Gerichtskosten oder Kosten für Rettungswageneinsätze verwaltet und auflistet. “Wir wollen beim Forderungsmanagement besser werden”, erklärt Finanzsenatorin Linnert.” … so lauten die stetig präsenten Sorgen und Nöte des Finanzamtes. Beim Eintreiben von Forderungen zeigen sich Behörde schon gegenwärtig recht kreativ, neben allseits beliebten Kontopfändungen haben besonders Autos es den Bürokraten angetan. Aber in Zukunft könnte sich die internen Abläufe noch weiter steigern lassen.

>>Auto Zeitung<<

“Wegfahren unmöglich: Statt mit einer Parkkralle könnten Parksünder in Zukunft mit dem sogenannten Barnacle aufgehalten werden, einer Plastikscheibe, die auf der Windschutzscheibe angebracht wird und sich erst nach dem Zahlen des Bußgelds lösen lässt.”

 

>>Vienna.at<<

“Noch schlechtere Zeiten für Falschparker in Wien: Ab 1. September ist es nicht mehr nur teuer, sondern auch besonders zeitaufwändig, wenn das Auto mit einer Parkkralle versehen wird. Solche, wie es offiziell heißt, “technische Sperren” für Falschparker soll es aber nur “unter gewissen Umständen” geben – etwa wenn ein Strafzettel wenig sinnvoll erscheint. Die Überwachung der Kurzparkzonen erfolgt dann durch die neue “Parksheriff”- Einheit, die dienstrechtlich der Exekutive unterstellt ist.”

 

>>AdvoNeo Ratgeber<<

“Verschuldete Auto­besitzer haben Angst, ihr Fahrzeug dadurch zu verlieren, dass dieses gepfändet wird und der Gerichtsvollzieher eine Parkkralle an dem Auto anbringt und es nicht mehr zur Verfügung steht.”

 

>>Wirtschafts Woche<<

“Der Rundfunkbeitrag, ehemals GEZ-Gebühr, erfreut sich leidenschaftlichen Hasses – viele Menschen weigern sich, die pauschale Abgabe zu entrichten. Das kann böse Folgen haben: in Form eines platten Autoreifens. Beitragsmuffel aufgepasst: Wer sich weigert, den Rundfunkbeitrag zu zahlen, kann eine böse Überraschung erleben. Denn die Städte und Gemeinden können zu einer drastischen Maßnahme greifen, wenn die Zahlungen ausbleiben. Mit einem sogenannten Ventilwächter am Autoreifen wird einfach der Wagen lahmgelegt. Wer trotzdem losfährt, kommt nicht weit: Laut Hersteller ist nach rund 600 Metern im wahrsten Sinne des Wortes die Luft raus. Der Reifen verliert durch das Gerät, das auf das Reifenventil montiert und abgeschlossen wird, nach und nach Druck – bis der Wagen immer schwerer lenkbar wird und irgendwann Schluss ist.”

Ein ziemlich bunter Blumenstrauß an Gründen, weshalb ein sogenannter “Ventilwächter” oder “Parkkralle” zum Einsatz kommen kann. Insbesondere beim Punkt des sogenannten “Rundfunkbeitrages” stellt sich die Frage – im Zusammenhang des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit – inwiefern der “Zweck” überhaupt begründet werden kann: Das Abstellen des Rundfunks wäre wohl das geeignetere Mittel. Wie auch immer, da Autos immer mehr lernen autonom zu fahren, stehen zukünftig den Behörden wesentliche bessere und umfangreichere Methoden zur Verfügung.

>>Welt<<

“Wenn Roboter immer intelligenter und entscheidungsbefugter werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis autonome Autos entscheiden, wann wir mal selbst fahren dürfen und wann nicht.”

Nicht nur dass dass das eigene Auto autonom – als Pfand oder Erziehungsmaßnahme – zum Beitragsservice fahren kann, theoretisch müsste in Zukunft – Dank künstlicher Intelligenz – nicht mal ein Mensch diese Entscheidung treffen: Das ganze Szenario ist keineswegs weit hergeholt, sondern praktisch Stand der aktuellen Technik.

 

Share on LinkedInShare on XingShare on TumblrPrint this pageEmail this to someonePin on PinterestShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on VK

Andere interessante Beiträge

Loading...
Scroll Up