Wolf als Gefahr: Das unkontrollierte Wachstum der Population stoppen

Screenshot sott.net

Die Anzahl der Wölfe steigen kontinuierlich an, weil die Tierart hierzulande keine natürlichen Feinde hat und die Aufnahme ins Jagdrecht noch immer ausgeblieben ist. Aus diesen Grund wurde ein offener Brief – gerichtet an den sächsischen Landtag – verfasst.

>>Landesjagdverband Sachsen – Bautzener Erklärung (PDF-Datei) <<

„Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete aller Fraktionen des Sächsischen Landtages,

hiermit erklären die Unterzeichner das deutsche Wolfsmanagement für gescheitert!

In den vergangenen 17 Jahren nach der Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland ist es nicht gelungen, ein einheitliches und auf wissenschaftlicher Grundlage basierendes Instrument zu einem gesellschaftlich akzeptierten und verträglichen Umgang mit dem Wolf zu schaffen.

Entgegen den Warnungen international anerkannter Wissenschaftler in der Wolfsforschung, stellvertretend seien hier genannt Prof.Valerius Geist, Prof. Bibikow, Prof. Granquist, Prof. Pfannenstiel, Prof. M. Stubbe, Dr.N.Stier, Kaj Granlund u.a. wird von deutschen Regierungsvertretern weiterhin an der Politik zur ungehinderten Ausbreitung von Wölfen festgehalten. Die tatsächliche Anzahl der Wölfe, insbesondere in Sachsen, beträgt ein Vielfaches der verträglichen Populationsdichte und stellt WELTWEIT den absoluten Spitzenwert dar!

Die Bevölkerung wird mindestens grob fahrlässig über die Gefahren, die von den meistenteils vorhandenen Wolf-Haushundhybriden aus gehen, im Unklaren gelassen. Die reale Gefahr besteht in der Möglichkeit zur Einschleppung von Tollwut und Afrikanischer Schweinepest, der Verbreitung des Hundebandwurmes, Staupe und Räude sowie Angriffen auf Menschen und Haustiere, deren Wahrscheinlichkeit mit einer weiteren Zunahme der Wolfspopulation signifikant steigt.

Des Weiteren bedeutet der ungehinderte, staatlich geförderte Populationszuwachs des Wolfes durch enorme Verringerung verschiedener Wildarten einen Verstoß gegen § 14 GG. In dessen Folge wird eine indirekte Enteignung der Grundbesitzer durch stetig sinkender Jagdpachtwerte, gleichbedeutend mit Verfassungsbruch, herbeigeführt ! Die Unterzeichner fordern Sie daher als gewählte Volksvertreter zu folgenden, dringenden und zeitnah umzusetzenden Maßnahmen auf:

1. Das derzeitige Wolfsmanagement ist durch ein ganzheitliches Wildtiermanagement zu ersetzen.

2. Für Canis lupus lupus sind geeignete Habitate als Schutzzonen auszuweisen, vorrangig in bereits bestehenden Naturschutzgebiete n und Nationalparks mit bereits jetzt eingeschränktem Jagdrecht. Hierzu ist Einvernehmen mit der ortsansässigen Bevölkerung, insbesondere Landwirten, Nutztierhaltern, Grundstücks-und Jagdrechtsinhabern herzustellen.

3. Der Wolf gilt in Europa NICHT als gefährdete Art und ist aus Gründen der von ihm ausgehenden Gefahr nach sächsischem Vorbild bundesweit in das Jagdrecht aufzunehmen. Der ungebremste Populationszuwachs ist durch eine angemessene Bejagung zu begrenzen.

4. Wolf-Haushundhybriden sind eine Gefahr für den S chutz des echten Wolfes und sind der Natur komplett zu entnehmen. Zum Nachweis der Hybridisierung sind geeignete und wissenschaftlich anerkannte Methoden, wie z.B. die kraniologische Untersuchung vorhandener Wolfsschädel der in den vergangenen 17 Jahren in Sachsen tot aufgefundenen Individuen, zeitnah durch zuführen.

5. Die bisherige Berichterstattung ist durch eine ungeschönte Information der Bevölkerung zu ersetzen.

6. Eine Offenlegung aller über die Wolfsvorkommen bekannten Daten sind in einer öffentlich zugänglichen Datenbank zu gewährleisten. Dabei sind verstärkt die Belange der Betroffenen zu beachten.

Wir fordern von Ihnen, sich proaktiv und mit entsprechendem Nachdruck sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene für einen am Volkswillen orientierten, aber vorrangig dem der betroffenen Bevölkerung verpflichteten Umgang mit dem Wolf einzusetzen. Der in Vorbereitung befindliche Statusbericht an die zuständige EU Kommission sollte vorgenannte Forderungen ebenfalls vollumfänglich widerspiegeln.“

 

Loading...
Scroll Up