Medien: Zensur unter Deckmantel vermeintlicher Qualität

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Der Öffentliche-Rundfunk tut sich gerne als sogenanntes „Qualitätsmediumhervor. Soweit es zu verstehen ist, sollen dort vermeintliche „Übermenschen“ arbeiten, die alles nur Richtig machen können. Die Realität zeichnet jedoch ein ganz anderes Bild: Von erfundene Lügenreportagen mit angeheuerte Laienschauspieler, über fragwürdige Autoren die mit Pseudonymen arbeiten, bis hin zu ausgedachten Biographien der Redakteure. Während der Öffentliche Rundfunk immer tiefer in seiner eignen Phantasiewelt versinkt, werden kritische Medien gleichzeitig zensiert.

„Familiengeschichte frei erfunden“

>>Israelnetz<<

„Preisgekrönte Bloggerin hat jüdische Familiengeschichte frei erfunden – Marie Sophie Hingst hat sich lange als Nachkommin von Holocaust-Überlebenden ausgeben. Bei der Gedenkstätte Yad Vashem reichte die „Bloggerin des Jahres 2017“ erfundene Biografien von angeblichen Vorfahren ein. Sie sprach auf Podien und gewann Preise.“

„Erfundene Biografien von angeblichen Vorfahren“

Ihre Beiträge dürften so echt gewesen sein, wie ihre erfundene Familiengeschichte.

„Die Glaubwürdigkeit der Autorin so stark angezweifelt werden“

>>Der Tagesspiegel<<

„Bei Deutschlandfunk Nova geht es um eine Reportage über Sexualaufklärung in Indien. Es müsse „die Glaubwürdigkeit der Autorin so stark angezweifelt werden“, dass man ihre Beiträge nicht mehr guten Gewissens veröffentlichen könne. „Wir müssen uns in dem Zusammenhang auch damit auseinandersetzen, trotz unserer hohen Standards möglicherweise einer gezielten Täuschung aufgesessen zu sein.“

Öffentlicher Rundfunk und seine frei erfundenen Märchengeschichten

Der Anwalt der Autorin teilte mit, dass ihre Berichteein erhebliches Maß an künstlerischer Freiheit für sich in Anspruch“ nähmen. Zur künstlerischen Freiheit gehört wohl auch: Unter Pseudonymen zu arbeiten. Die Künstlerin oder Autorin hat mit zahlreichen falschen Namen gearbeitet. Irreführende Pseudonyme, erlogene Familiengeschichte und frei erfundene Beiträge. Bei soviel Lug und Trug, kann schon mal leicht der Überblick verloren gehen. Aber die fehlgedeutete „Künstlerin“ des Öffentlichen-Rundfunks: Die ist leider keine Einzelfall.

Haltungsjournalismus: Komparsen und erfundene Geschichten

>>Westdeutsche Zeitung<<

„In drei Filmen der Dokumentationsreihe „Menschen hautnah“ im WDR Fernsehen gibt es nach Angaben des Senders Fehler und Verstöße gegen journalistische Standards. … Eine Filmemacherin des WDR hat sich Mitwirkende für eine Dokumentation über eine Komparsen-Website vermitteln lassen.“

Frei Erfundene Dokumentationsreihe – „Menschen hautnah“

Der Öffentliche-Rundfunk scheint Scharlatane regelrecht magisch anzuziehen. Anders als die Schadenbegrenzung des staatlichen Rundfunks suggerieren will, bestand der Skandal nicht nur darin Komparsen – also Laienschauspieler – anzuheuern, sondern die Geschichte in der Dokumentationsreihe waren ebenfalls frei erfunden. Also, alles in allen keine „bedauerlichen Einzelfälle“ – vielmehr: Ein wiederkehrendes Musters.

Haltungsjournalismus: Zwischen Claas Relotius

Claas Relotius gilt quasi als Inbegriff der Lügenpresse. Seine phantasiereichen Werke strotzen nur so von frei erfundenen Lügengeschichten. Trotzdem konnte er viele Jahre unbehelligt Arbeiten und noch dazu Kariere machen. Er wurde regelrecht mit Journalisten-Preisen für seine phantasiereichen Märchengeschichten zugeschüttet. Das Licht des Claas Relotius strahlte so hell, dass auch eine Anja Reschke sich darin sonnen wollte. In ihren BuchHaltung zeigen!“ macht sie klar: Was unter Haltungsjournalismus zu verstehen sei. Und das Vorwort dazu schrieb – passenderweise – Claas Relotius. Da das Kriterium „Qualitätsjournalismus“ schon irgendwie lächerlich wirkt, muss die verdeckte Zensur Abhilfe schaffen.

„Followerzahlen stagnieren, die Likes werden weniger und ihr Engagement wächst nicht“ – „Shadow Banning“

>>Absatzwirtschaft<<

„Sie haben das Gefühl, ihre Followerzahlen stagnieren, die Likes werden weniger und ihr Engagement wächst nicht? Dann sind Sie tatsächlich vom Shadow Banning betroffen.“

Zensur auf großen Internetplattformen

Das sogenannte „Shadow Banning“ wird wohl kaum von den großen Suchmaschinen und Sozialen Netzwerken selbst ausgehen. Die Plattformen leben von der Interaktion mit den Nutzern: So ein Verhalten ist eher Kontraproduktiv und Unternehmensschädigend. Vielmehr dürfte die Bundesregierung Druck auf die betreffenden Unternehmen ausüben. Streng genommen: Handelt die Regierung damit gegen geltendes Recht.

Informationsfreiheit muss gewährleistet werden

>>Bundesverfassungsgericht<<

„Eine „Unterrichtung“ ist auch aus Quellen möglich, die ohne Zutun des Empfängers in seinen Wahrnehmungsbereich gelangen. Denn nur der Besitz von Informationen ermöglicht eine selbständige Auswahl. Dieser Aspekt des Auswählenkönnens ist der Grundtatbestand jeder Information. Wäre durch die Informationsfreiheit nicht garantiert, daß Informationsquellen überhaupt an den Einzelnen gelangen, dann wäre er auch daran gehindert, durch aktive Tätigkeit unter ihnen auszuwählen. Mit „sich unterrichten“ ist daher auch der rein geistige Vorgang der Aufnahme der Information gemeint.“

„Aspekt des Auswählenkönnens ist der Grundtatbestand jeder Information“

Durch ihre marktbeherrschende Stellung wirken sich solche Entscheidungen auch auf die großen Plattformbetreiber aus. Allgemein wirkt es reichlich befremdlich, dass gerade die Nachrichtenportale behindert werden, die kein Haltungsjournalismus betreiben. Natürlich ist die Lausitzer Allgemeine Zeitung auch davon betroffen. Falschnachrichten? Weit gefehlt: Zu guter Journalismus! Deshalb immer daran Denken – Lausitzer Allgemeine Zeitung: Geben Sie sich nicht mit Weniger zufrieden.

 

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