Zitat:  „Ich z.B. arbeite im Einzelhandel und finanziere damit einen Teil ihrer Diäten.“ Daraufhin die entlarvende Antwort des Politikers: „Und ich zahle daraus nicht nur Steuern, ich kaufe davon auch jeden Tag ein. Wer finanziert jetzt wen?“ – Alles nur bedauerliche Ausrutscher und Einzelfälle?

„Wenn man den Benzinpreis um drei Cent erhöht, die Pendlerpauschale aber um fünf Cent erhöht, dann lohnt es sich eher, mit dem Auto zu fahren als mit der Bahn“

>>Spiegel<<

„Wenn man den Benzinpreis um drei Cent erhöht, die Pendlerpauschale aber um fünf Cent erhöht, dann lohnt es sich eher, mit dem Auto zu fahren als mit der Bahn … nannte die geplante Erhöhung einen „Anreiz“, möglichst weite Strecken zu fahren. „Wenn man den Benzinpreis um drei Cent erhöht, die Pendlerpauschale aber um fünf Cent erhöht, dann lohnt es sich eher, mit dem Auto zu fahren als mit der Bahn“, sagte er. Darauf angesprochen, dass die Pendlerpauschale für alle Verkehrsmittel gelte, kam der Grünenchef ins Stottern: „Dann ist es ja nur die Erstattung des Bahntickets, und die… oder wird die dann… das weiß ich gar nicht.“

„Dann ist es ja nur die Erstattung des Bahntickets, und die… oder wird die dann… das weiß ich gar nicht“

Bei so viel fragwürdiger „Sachkenntnis“ bei Steuer- und Wirtschaftsfragen drängt sich die Frage auf: Ist ein tieferer Diskurs über solche Fragen überhaupt noch sinnstiftend? Die heutige Elite sticht wohl kaum durch übermäßige Intelligenz hervor. Letztlich, wer will es auch verdenken? Viele haben noch nie gearbeitet und ihr ganzes Leben in irgendeiner staatlichen Behörde verbracht. Ein faktisch unkündbares Beamtenverhältnis auf Lebenszeiten – mit allen nur denkbaren Privilegien – macht so etwas möglich. Aber diese Leute haben – logischerweise – auch Kinder bekommen.

„Die verhätschelten „Schneeflocken“ und ihre Feinde“

>>Welt<<

„Die verhätschelten „Schneeflocken“ und ihre Feinde – In Großbritannien und den USA hat sich der Schmähbegriff „snowflake“ für angeblich verzärtelte Jugendliche und ihre Eltern und Lehrer durchgesetzt.“

 

Mit der „Generation Schneeflocke“ ist – anders als beispielsweise bei der Generation Golf – keine spezifische Alterskohorte, sondern eine bestimmte Gesellschaftsschicht gemeint. Würde man die Begrifflichkeit „Generation Schneeflocke“ durch etwas anderes ersetzen, würde es vermutlich ebenfalls Schmähbegriff durchgehen. Zugleich ist aber damit nur derjenige gemeint, der sich auch subjektiv angesprochen fühlt. Dennoch lässt sich die „Generation Schneeflocke“ an ganz konkreten Taten und Verhaltensweisen festmachen.

„Klimaeifer zeigt“ – „Mitmenschlichkeit und Mitgefühl in ihrem Denken keinen Platz haben“

>>Welt<<

„Klimaaktivisten dürfen sich nicht einfach über die Sorgen vieler Menschen hinwegsetzen. Doch genau diese beunruhigende Entwicklung beobachte ich unter meinen FFF-Bekannten schon eine ganze Weile. Neben dem großen Klimakampf scheint es bei ihnen einfach keinen Platz mehr für Solidarität mit verängstigten Menschen zu geben, deren Lebenswirklichkeit ihnen fremd ist. In ihrem fanatischen Klimaeifer zeigt sich, dass Mitmenschlichkeit und Mitgefühl in ihrem Denken keinen Platz haben … „

„Eine bedenkliche soziale Ignoranz bei den Klimaaktivisten beschreibt“

>>Focus<<

„Ein Ex-Aktivist von „Fridays for Future“ hat eine Abrechung mit der Bewegung geschreiben. Spannend daran ist vor allem, dass er eine bedenkliche soziale Ignoranz bei den Klimaaktivisten beschreibt. … Ende der vergangenen Woche rief „Fridays for future“ zur Klima-Demonstration auf und man muss sagen: viele Menschen folgten dem Aufruf, die meisten waren jung und wohlerzogen. „

„Klima-Demonstration“ – „Die meisten waren jung und wohlerzogen“

Die Grenzen zwischen „Fridays for Future“ und anderen radikalen Gruppen dürften sicherlich fließend verlaufen, was gemeinsame Auftritte beweist. Also vom Klimaaktivist zum Terrorist gegen Landwirte? – Die These mag vielleicht weit hergeholt klingen: Aber tatsächlich hat die Landwirtschaft vermehrt mit gezielter Brandstiftung und anderen Anschlägen zu kämpfen. Nicht wenige dieser Straftaten lassen sich problemlos als Terrorakte bezeichnen.

„Polizei Brandstiftung festgestellt“ – „Trecker angezündet – Stall abgebrannt“

>>Wochenblatt<<

„Trecker angezündet – Stall abgebrannt – Jetzt hat die Polizei Brandstiftung festgestellt. … Zuerst werden Mitte März bei mehreren Landwirten die Schlepper-Radbolzen bzw. -muttern gelöst. Nur durch viel Glück kommt es nicht zu schlimmen Unfällen.“

„Mehreren Landwirten die Schlepper-Radbolzen bzw. -muttern gelöst“

>>Moderner Landwirt<<

„Unbekannte zünden Heuballen im Pirmasens an – Ermittlungen vor Ort ergaben, dass offenbar vorsätzlich Heuballen angezündet wurden, die auf dem Feld lagen. Somit muss von einer Brandstiftung ausgegangen werden.“

„Unbekannte zünden Heuballen im Pirmasens an“

>>Hannoversche Allgemeine<<

„Brandanschlag auf Hähnchenmastanlage in Sprötze – Bei einem Brandanschlag ist in der Nacht zum Sonnabend eine Hähnchenmastanlage in Sprötze bei Buchholz im Kreis Harburg komplett niedergebrannt. „Wir gehen eindeutig von Brandstiftung aus“, sagte ein Polizeisprecher.“

„Brandanschlag auf Hähnchenmastanlage in Sprötze“

Nur selten können diese Anschläge überregionale Aufmerksamkeit erregen und noch seltener werden die passenden Täter gefasst. Das augenscheinliche Desinteresse an diese Straftaten lässt sich aber leicht erklären. Vereinfacht: Die Eltern von „Generation Schneeflocke“ sitzen wohl behütet in ihren Ämtern und lassen sie selbst bei gewaltsamen Umweltdemonstrationen frei gewähren: Der Weg zur Radikalität ist daher recht kurz: Die Bewegung „Fridays for future“ grenzt sich kaum von ihren radikalen Elementen ab und tritt mit denen auch Öffentlich zusammen auf. Außerdem dürfte es zweifelhaft sein, dass diese Gruppen sich überhaupt für die Umwelt einsetzen: Das Beispiel Schreiaderler macht es recht deutlich.

„Deutschlands Schreiadler sind in Gefahr“

>>unsere Jagd (Heft) <<

„Deutschlands Schreiadler sind in Gefahr. Zur Rettung der letzten Vorkommen in Ostdeutschland wird viel getan, auch mit Unterstützung von Jägern und Falknern. … Zur Rettung der letzten Vorkommen in Ostdeutschland wird viel getan, auch mit Unterstützung von Jägern und Falknern. … Sobald die Zugvögel aus dem Winterquartier zurückgekehrt sind, legt das Weibchen nach der Balz im Abstand von drei bis vier Tagen zwei Eier. Diese werden 38-41 Tage bebrütet. Sind die Jungen geschlüpft, beginnt das Erst- geborene den „Nachzügler“ sofort mit Schnabelhieben zu malträtieren. Biologen bezeichnen dieses Verhalten als Kainismus – benannt nach der biblischen Geschichte von Kain, der seinen Bruder Abel erschlug. Der zweite Jungvogel überlebt nur wenige Tage. Die Tötungshandlung ist angeboren und erfolgt unabhängig vom Ernährungszustand der Brut.“

Schreiadler: „Rettung der letzten Vorkommen in Ostdeutschland“ – „Unterstützung von Jägern und Falknern“

Der Schreiadler zeigt eigentlich all das auf, was es aus Sichtweise aller Umweltfanatiker keinesfalls hätte geben dürfte. Jäger und Landwirte stellen regelrechte Hassfiguren dar, aber gerade die Jäger setzen sich für dem Erhalt der Schreiadler ein. Das zweite Jungtier des Schreiadlers wird gerettet und wächst in menschlicher Obhut auf. Im Anschluss muss es ausgewildert werden. Ansonsten hätte es keine Überlebenschance gehabt. Die Natur geht untereinander keinesfalls zimperlich mit sich um. Allerdings braucht die Art keine Wildnis, sondern eine intakte Kulturlandschaft zum überleben: Diese Voraussetzungen macht erst die Landwirtschaft möglich. Aber der Bestand des Schreiadlers wird durch ganz andere Akteure gefährdet.

„Zerstörter Bruthorste und Nistplätze und vergifteter, strengst geschützter Vögel rund um die geplanten Windindustriestandorte“

>>Dunkelflaute von Frank Hennig (Buch) <<

„Heute werden See- und Schreiadler, Störche, Eulen, Uhus, Schwarz- und Rotmilane, ganze Schwärme von Zugvögeln nüchtern im Deutschen Naturschutz unter Kollateralschäden abgeheftet. Noch immer suche ich nach den Barrikaden, auf denen wenigstens einer der BUND-Führungspersönlichkeiten und der eine oder andere Vertreter der jeweiligen Landesforste steht. Sie sollten die Schweinereien zerstörter Bruthorste und Nistplätze und vergifteter, strengst geschützter Vögel rund um die geplanten Windindustriestandorte anprangern und wenigstens einmal öffentlich mit unserer ehrenwerten Gesellschaft in Verbindung bringen. Aber ganz offensichtlich gehören sie dazu: So sind sie alle, alle ehrenwert! Oder sind tatsächlich die verwüsteten Horste, die vergifteten Greifvögel, die gefällten Brutbäume ein, wie wir Musiker sagen, Misterioso, ein an übernatürliche Wunder grenzendes Phänomen? Flächendeckend durch die ganze Republik? Immer zur gleichen Zeit?“

„Ganze Schwärme von Zugvögeln nüchtern im Deutschen Naturschutz unter Kollateralschäden abgeheftet“

Die „Generation Schneeflocke“ fällt bei diesem Thema überwiegend durch Schweigen auf. Der sonst so radikale Umweltschutzprotest hat also bei Spezialinteressen – auf wundersame Weise – ein schnelles Ende gefunden. Viele Naturschutzgruppen sind auf staatliche Gelder angewiesen und deshalb werden die Probleme – bei der politischen gewollten – Windkraft sehenden Auges vermutlich ignoriert. Und genau dieses Verhalten setzt sich dann bei der „Generation Schneeflocke“ fort.

 

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