„Beim Hochwasserschutz sei aber noch Luft nach oben“

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Katastrophenvorsorge wird teilweise gerne belächelt: Nach 170 Toten sollte diese Haltung jedoch überdacht werden. Auch wenn es die Lausitz im Verhältnis zu anderen Regionen nur minderschwer getroffen hat: Dennoch sollte es als Warnung verstanden werden.

„Einzelne Ortslagen waren vorübergehend nicht erreichbar“

>>Radio Lausitz<<

„Einzelne Ortslagen waren vorübergehend nicht erreichbar. Auch Gemeinden im Süden des Landkreises Bautzen hatte es erwischt. … Der Kreis Bautzen ist beim Hochwasser mit einem blauen Auge davon gekommen. … Bewohner hätten sich selbst beholfen, z.B. mit Sandsäcken – und die Kommunen im Zusammenspiel mit den Feuerwehren reagiert. Beim Hochwasserschutz sei aber noch Luft nach oben.“

„Bewohner hätten sich selbst beholfen“

Gerade die vergangene Hochwasser-Katastrophe hat die Notwendigkeit von Vorsorgemaßnahmen gezeigt. Mitunter kann es mehre Tage dauern, bis überhaupt die ersten Rettungskräfte eintreffen.

„Abgeschnittenes Hochwassergebiet: Amphibienfahrzeug kämpft sich zu Hochwasser-Opfern“

>>Focus<<

„Abgeschnittenes Hochwassergebiet: Amphibienfahrzeug kämpft sich zu Hochwasser-Opfern: „Dachten, sie seien vergessen worden“ … Die Ortschaft ist seit der Hochwasserkatastrophe komplett von der Außenwelt abgeschnitten, durch keine Straße mehr zu erreichen. Mit einem Pendelverkehr kommen nun humanitäre und medizinische Hilfen zu den Menschen, die sich von allen verlassen fühlten. … Dieses Ausmaß der Verwüstung kam mir noch nie zu Gesicht. Ich kann mir nicht vorstellen, welches Szenario nach dem Krieg solche Zerstörungen hervorgerufen haben soll“, erzählte der Notfallsanitäter … „

„Ortschaft ist seit der Hochwasserkatastrophe komplett von der Außenwelt abgeschnitten“ 

In dieser Zeit sind die Hochwasser-Opfer mit Trinkwasser, Nahrung und allen anderen Schwierigkeiten auf sich alleine gestellt: Weder Strom, noch Wasser funktionieren und die Lebensmittelgeschäfte sind entweder geschlossen oder nicht erreichbar. Die Lausitzer Allgemeine Zeitung hat bereits – vorher – über solche Szenarien berichtet. Sogar über wichtige Einzelaspekte wie Nahrungszubereitung oder die Wasserversorgung. Im Artikel: „Krisenszenarien und Notfallvorsorge: Wenn plötzlich alles anders ist“ – Da wurde bereits die verschiedenen Abstufungen von Krisenszenarien näher erläutert: Die verschiedenen Spektren können nun mal vom einfachen verhältnismäßig harmlosen Stromausfall von einigen Stunden bis zum sprichwörtlichen Weltuntergang eines Atomkrieg mit anschließenden nuklearen Winter reichen: Dort wurde auch auf die Problematik von Plünderungen eingegangen, die sich später bestätigen sollten. Nichtsdestotrotz werden vom sozialen vielen Medien und Suchmaschinen solche Artikel – vermutlich mit Wohlwollen der Bundesregierung – für gewöhnlich wegzensiert. Aber gerade der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk hat sich mit seiner Berichterstattung nicht mit Ruhm bekleckert.

„WDR prüft nach deutlicher Kritik eigene Unwetter-Berichterstattung“

>>Welt<<

„WDR prüft nach deutlicher Kritik eigene Unwetter-Berichterstattung – Nach der Hochwasser-Katastrophe mit mehr als 170 Toten wurde Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk laut. Der WDR räumt Versäumnisse bei der Berichterstattung ein. … Nach massiver Kritik wegen seiner Reaktion auf die Unwetterkatastrophe prüft der Westdeutsche Rundfunk (WDR) seine eigene Berichterstattung.“

„Nach der Hochwasser-Katastrophe mit mehr als 170 Toten“ – „WDR räumt Versäumnisse bei der Berichterstattung ein“

Gerade das UKW-Radio nimmt hier eine Schlüsselrolle ein. Denn das Festnetzinternet ist außer Betrieb gesetzt. Aber auch viele Mobilfunkmasten sind in einer solchen Situation entweder beschädigt oder Aufgrund der hohen Nachfrage überlastet. Besonders das UKW-Radio zeichnet sich nun mal durch seine verhältnismäßig einfache Technik und hohe Reichweite aus, weshalb die Berichterstattung über UKW-Radio in einer Krisensituation eine besonders wichtige Rolle zukommt.

 

–W E R Β U Ν G–

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