Bundeskriminalamt: „Christenverfolgung sei auch in Deutschland eine bittere Wirklichkeit“

Screenshot twitter.com

Die Christenverfolgung nimmt weltweit zu. Auch hierzulande werden Christen alleine Aufgrund ihres Glaubens immer mehr bedroht. Immer mehr Gläubig ziehen sich deshalb ins Private zurück, um ihren Glauben noch leben zu können. Über die Ursachen wird gerne hinweg geschwiegen.

Verschwiegene Ursachen der Christenverfolgung

>>Bild<<

„Haroon Masih (34, Name geändert) ist vom Islam zum Christentum konvertiert und wird in seiner Heimat Pakistan mit dem Tode bedroht. Seine Familie hat ihn für tot erklärt, möchte nichts von ihm wissen. „Keiner liebt mich, jeder will mich töten. Sogar meine Freunde und meine Familie“, sagt Haroon zu BILD. Auch in seiner neuen Heimat Deutschland versuchten Landsmänner ihn zu töten. Der Grund: Er war Imam und ist heute Christ. Pakistan liegt in der traurigen Tabelle der Christenverfolgung auf dem fünften Rang. Christen werden häufig, meist willkürlich, der Blasphemie bezichtigt – dafür genügt bereits eine negative Aussage über den islamischen Propheten oder Kritik an ihm oder dem Islam. Es droht Gefängnis, in manchen Fällen sogar der Tod.“

Todesurteile wegen Blasphemie

Um die die Hintergründe hiervon besser zu verstehen: In Pakistan – sowie in vielen anderen islamischen Staaten – gilt zwar pro-forma die Glaubensfreiheit, allerdings als geborener Muslim ist der Wechsel des Glaubens verboten. Geborene Christen dürfen zwar – mehr schlecht als recht – ihren Glauben leben und zum Islam konvertieren, aber keinesfalls andersherum. Nicht selten wird der – Abfall von Islam – mit dem Tode geahndet. Die offizielle Rechtssprechung in diesen Ländern ist die eine Seite, die andere Seite, ist die praktische Realität: Viele Muslime gelten in diesem Ländern als Fanatiker, die gerne mal das „Recht“ in die eigene Hand nehmen um „Ungläubige“ zu töten, diese Taten werden später kaum verfolgt und falls ja, gerichtlich milde geahndet. Es sind weniger die Einzelfälle, sondern mehr eine tief verwurzelte Grundhaltung.

Einige nehmen das „Recht“ in die eigene Hand

>>Welt<<

„An jenem Tag 2009 hatte Asia Bibi aus demselben Brunnen getrunken wie die muslimischen Bewohner ihres Dorfes. Die warfen ihr vor, den Brunnen zu „verunreinigen“, indem sie als Christin daraus trinke. Darauf wagte die Katholikin ein folgenschweres Widerwort: „Jesus hat mich gerettet. Und was hat euer Prophet für euch getan?“, antwortete sie. Wegen dieser angeblichen Gotteslästerung wurde sie zum Tode verurteilt.“

Da international dieser Fall recht hohe Wellen schlug und der Staat Pakistan selbst dadurch in Misskredit geraten war, rückten die Offiziellen von der Todesstrafe letztlich ab. Was danach geschah, spottet eigentlich jeder Beschreibung: Das Land versank in bürgerkriegsähnliche Zustände und tausende erboste Muslime forderten die Hinrichtung der Christin.

Ausgesetztes Todesurteil gegen Christin sorgt für bürgerkriegsähnliche Zustände

Der Fall steht mehr exemplarisch für die gesamte Situation vieler Christen in zahlreichen Ländern.

>>Junge Freiheit<<

„Weltweit sind laut des Hilfswerks mehr als 200 Millionen Christen in den 50 im Index aufgeführten Ländern einem hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt. In diesen Staaten wohnen etwa fünf Milliarden Menschen, darunter 700 Millionen Christen. „Die Dunkelziffer ist hoch“, sagte der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende von Open Doors Deutschland, Markus Rode, der Bild-Zeitung. „Wir nehmen nur sehr genau dokumentierte und religiös motivierte Morde in unseren Bericht auf.“ Es dürfte deutlich mehr Christen geben, die wegen ihres Glaubens getötet werden. Zudem erfahren immer mehr Christen in ihren Ländern Ausgrenzung seitens der Gesellschaft sowie Unterdrückung durch den Staat, heißt es in dem Bericht.“

Durch den anhaltenden Strom an sogenannten Flüchtlingen und die zuvor schon eingereisten Arbeitsmigranten seit dem 1960er Jahren, nimmt auch hierzulande die Christenverfolgung stetig zu.

Christenverfolgung nimmt auch in Deutschland zu

Gerne werden hierfür Begriffe wie „Multikulti“ und ähnliches mehr verwendet, doch bei genauerer Betrachtung stellen Muslime die erdrückende Mehrheit da. Nicht wenige sind fanatische Gläubige, die problemlos für ihre Taten langjährige Gefängnisstrafen oder gar dem Tod selbst in Kauf nehmen: Weil ja für sie dann das vermeintliche „Paradies“ offen stehen würde.

>>Christliche Medienmagazin pro<<

“ … BKA-Zahlen vom Freitag alarmierende Signale: Christenverfolgung sei auch in Deutschland eine bittere Wirklichkeit.“

Und diese „bittere Wirklichkeit“ nimmt von Jahr zu Jahr bedrohlichere Ausmaße an.

 

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