„Die allermeisten Menschen – gerade hier in der Lausitz – wollen Anerkennung und ordentliche Bezahlung für ihre Arbeit“

Screenshot leag.de

Bei einen revierübergreifenden Aktionstag rückten die Beschäftigten der Braunkohleindustrie enger zusammen. Dazu fanden 20 parallel stattfindenden Betriebs- und Abteilungsversammlungen in der Lausitz, in Mitteldeutschland und im Rheinland statt. Ungefähr 20.000 Mitarbeiter setzten dabei ein Zeichen.

>>Lausitz Energie Bergbau<<

„In der Schienenfahrzeuginstandhaltungshalle im Industriepark Schwarze Pumpe ist an diesem Tag nichts wie gewohnt. Die Züge und Waggons stehen am Rand und bilden die Kulisse für ein Meer an Stühlen. Auf ihnen nehmen ab 10 Uhr die Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereich der LEAG bei der ersten Gesamtbetriebsversammlung des Unternehmens Platz. Und nicht nur hier versammeln sich die Beschäftigten aus dem Revier: Auch im mitteldeutschen und rheinischen finden parallel Versammlungen statt. Die Ansprache vom IG BCE Vorsitzenden Michael Vassiliadis wird live dorthin übertragen. Die Veranstaltungen läuten den ersten bundesweiten Aktionstag der Braunkohlebeschäftigten ein. Es geht um die Perspektive der Reviere. Der Konzernbetriebsrat führt mit seinem Vorsitzenden Uwe Teubner und Stellvertreter Toralf Smith durch die Veranstaltung. Beide machen klar, dass hier in der Lausitz das Revierkonzept den äußersten Kompromiss darstellt. Der LEAG-Vorstandsvorsitzende Dr. Helmar Rendez sieht das genauso und unterstreicht: „Die allermeisten Menschen – gerade hier in der Lausitz – wollen Anerkennung und ordentliche Bezahlung für ihre Arbeit und keine Abfindungen für politisch verantwortete Arbeitslosigkeit.“ Es sei Zeit für eine Vernunft-Politik, die nicht auf das Schüren von Untergangsängsten, sondern auf Zuversicht und Zukunftsmut setze, ohne wohlfeile öffentliche Spekulationen und weitere Verunsicherungen. Eine Politik mit Augenmaß, Klarheit und Verlässlichkeit. … Rendez betont, dass es über alle Reviere hinweg in erster Linie um die Menschen und um deren zehntausende qualifizierte und mit ordentlichen Tarifen entlohnten Arbeitsplätze gehe. Dazu kämen die regionale Wertschöpfung in Milliardenhöhe und die 100-prozentige Versorgungssicherheit. Schließlich sichere die Braunkohle ein Viertel des deutschen Stromverbrauchs zu international konkurrenzfähigen Kosten. „Mit einer aktiven Bergbauindustrie als Partner und Ankerunternehmen für die Entwicklung neuer und zukunftsfähiger Arbeitsplätze kann uns in allen Revieren eine Erfolgsgeschichte gelingen.“

 

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