Die desaströse Finanzpolitik der EU (2)

Die katastrophale EU-Finanzpolitik durch Institutionen wie etwa die Europäische Bankenaufsicht (EBA) oder der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die Krise weiter verstärkt, anstatt sie zu bekämpfen. ___________________ Von Guido Grandt ___________________ Aber nicht nur durch am 1. Januar 2021 anstehende massive Verschärfung der Richtlinien bezüglich der Unternehmenskredite für kleine und mittelgroße Unternehmen durch die EBA, wie in Teil 1 ausführlich beschrieben, sondern auch durch die Niedrigzins-Politik der EZB. Niedrigzins-Politik: Astronomischer Verlust für deutsche Sparer Kritiker werfen ein, dass die Zinssenkungen der EZB wirkungslos sind, auch wenn Banken die Niedrigzinsen bei Kreditvereinbarungen oftmals, wenn auch nicht immer vollständig, weitergeben und somit die Kreditvergabe durchaus stimulieren. Und selbst, wenn niedrige Zinsen durchaus einen dämpfenden Effekt auf den Euro haben. Doch jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Da, wo etwa die Exporteure jubeln, da weinen die Sparer. Denn aufgrund der desaströsen Niedrigzins-Politik haben alleine die deutschen Sparer in neun Jahren (2010 bis 2019) sage und schreibe rund 650 Milliarden Euro verloren! Die Kreditnehmer hingegen haben Einsparungen von 290 Milliarden Euro. Die Niedrigzins-Politik ist also, gerechnet anhand von Deutschlands Sparer, ein Minusgeschäft von bislang 360 Milliarden Euro (jährlich rund 40 Milliarden Euro)! Doch kein europäischer oder deutscher Politiker bekennt sich dazu! Auch der Kauf von … Die desaströse Finanzpolitik der EU (2) weiterlesen