Die fehlende Ortsumgehung zwischen Neuzelle und Eisenhüttenstadt

Screenshot youtube.com

Die Ortsumgehung zwischen Neuzelle und Eisenhüttenstadt ist eine zentrale Forderung vieler Bewohner der betroffenen Region. Der Verkehr – insbesondere der Schwerlastverkehr – hat in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen und belastet viele Anwohner.

>>Märkische Oderzeitung<<

„Die Stadtverordnetenversammlung von Eisenhüttenstadt und die Gemeindevertretung von Neuzelle wollen nun gemeinsam Druck machen, dass die Ortsumgehung zwischen Neuzelle und Eisenhüttenstadt schnellstmöglich gebaut wird. Das ist ein Ergebnis des Stadtentwicklungsausschusses in Eisenhüttenstadt, zu dem der Ausschussvorsitzende Wolfgang Perske Vertreter der Neuzeller Bürgerinitiative eingeladen hat. In Neuzelle würden die Anwohner erheblich unter dem zunehmenden Schwerlastverkehr leiden, sagte Reinhard Schulz, Vorsitzender der Initiative. Burkhard Jantke ergänzte diese Aussagen mit Zahlen. So habe der Schwerlastverkehr, der vor allem die Papierfabrik und ArcelorMittal beliefert, um 60 Prozent zugelegt. Von den 12 000 Fahrzeugen, die sich im Schnitt täglich durch Neuzelle quälen sind 1200 Lkw. Auch Eisenhüttenstadt sei davon betroffen. Aus Sicht der Bürgerinitiative sei es deshalb wünschenswert, wenn nicht nur von einer Seite Druck kommt, sondern sich auch Eisenhüttenstadt für das Projekt einsetzt.“

 

>>Oder-Neiße-Journal<<

„Insbesondere die Ortsdurchfahrt in Neuzelle ist durch den zunehmenden Schwerlast- und PKW-Verkehr stark belastet. Aber auch in Eisenhüttenstadt ist durch die industriellen Neuansiedlungen eine deutliche Zunahme des Verkehrs zu beobachten. In Neuzelle fürchtet man zusätzlich um das Image als Erholungsort, da das hohe Verkehrsaufkommen bereits heute die Aufenthaltsqualität deutlich mindert“

Obwohl der Verkehr schon seit Jahren zunimmt, lässt die geforderte und dringend benötigte Ortsumgehung weiter auf sich warten.

 

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