Die Sorgen der Bürger werden immer noch ignoriert: Zuwanderung, Demografie & die Kritiklosigkeit der Politik

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In meinem Content „Fakten zur Migrationshistorie in Deutschland“ habe ich darauf hingewiesen, dass das Thema Zu- und Einwanderung nach wie vor die Gemüter der deutschen Bürger erhitzt. Es hat nicht nur hierzulande, sondern in ganz Europa, die Lager gespalten.

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Von Guido Grandt

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Ganz sicher jedoch verändert und prägt die Zuwanderung das Land hinsichtlich des sozialen Zusammenlebens, des Arbeitens und des Wohnens, wie niemals zuvor. So hat Ulrich Reitz, der frühere Chefredakteur des Focus sicher recht, der einmal sagte: „Eine Völkerwanderung hält mindestens zwei Lehren bereit: Erstens: Meistens verändert sie Völker und Grenzen. Zweitens: Ohne Obergrenze beim Asyl ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass dies passiert.“

Die veränderte Statik Deutschlands

Der heutige bayrische Ministerpräsident und CSU-Finanzminister Markus Söder erklärte diesbezüglich öffentlich: „Ich glaube, die meisten Deutschen sind sehr zufrieden mit ihrem Land und wollen, dass sich hier nichts grundlegend ändert. Die Menschen sind tief besorgt. Sie fragen sich, wohin unser Land treibt. Glaubt wirklich jemand, dass weitere Millionen schulterbar wären, ohne dass dies Auswirkungen auf unser Land hätte?“

Söder wies aufgrund des Flüchtlingsstroms darauf hin, dass wir weniger Geburten im Land hätten als Zuwanderung. „Die Generation 2015 wird damit als Minderheit im eigenen Land geboren. Dies ist auf die Dauer nicht haltbar. Wenn es uns nicht gelingt, die jetzige Zuwanderung rasch und massiv zu begrenzen, sind wir bald nicht nur finanziell, sondern auch kulturell überfordert … wir verändern derzeitig die Statik des Landes.“

Die Politik rät kritiklos zu Zuwanderung bezüglich der Demografie

Die Politik wird nicht müde ihrem in der Flüchtlingsfrage immer skeptischer werdenden Volk zu erklären, dass diese Zuwanderung vor allem aus demografischen Gründen wichtig und nötig sei. Und das völlig kritiklos!

Beispielsweise die Ex-SPD-Vorsitzende und ehemalige Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles, die dahingehend von einem „großen Gewinn§ und angesichts des demografischen Wandels von einem „Segen“ sprach. Ebenso EX-Bundesfinanzminister und heutiger Präsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Schäuble: „Denken wir auch daran, die demografische Entwicklung ist das mit Abstand größte Strukturproblem für unser Land, für die Wirtschaft und für die sozialen Sicherungssysteme“, gab er schon auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise zum Besten. Und weiter: „Ich weiß gar nicht, wie wir damit klarkommen wollten ohne Zuwanderung. Wir brauchen also Zuwanderung …“

Die Mainstream-Medien hierzulande stimmten den Politikern vorschnell zu. Auch das gehört zur ungeschminkten Wahrheit, für das sich heutzutage sogar Medienmacher entschuldigen.

Übrigens: Schon Altkanzler Helmut Schmidt sprach 2005 davon, dass Zuwanderung als Mittel gegen die Überalterung nicht in Frage komme. Konkret: „Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schafft nur ein zusätzliches dickes Problem.“

Aber wer erinnert sich heute schon noch an die Worte der Politik-Ikone. Nicht einmal die SPDler selbst!

 

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