Freiheit war Gestern: Warum Menschen kleine Mikrochips implantiert bekommen sollen

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Sind Mikrochip-Implantate in der Hand bald Normalität in Europa?“ – So etwa bringt „Euronews“ eine seiner Hauptschlagzeilen heraus. Kaum ein anderes Thema lässt zumindest bei einige Menschen die Emotionen hochkochen.

„Sind Mikrochip-Implantate in der Hand bald Normalität in Europa?“

Doch dabei finden die eigentlich wichtigen Entwicklungen an ganz anderer Stelle statt: Denn solche Mikrochip-Implantate stellen nur dann einen Sinn her: Wenn die dazugehörige Dateninfrastruktur schon errichtet wurde. – Und das läuft sehr Unscheinbar ab. Das Thema ist auch beim staatlichen Rundfunk angekommen.

Im Hintergrund wird die dazugehörige Dateninfrastruktur schon aufgebaut

>>Staatsfunk „MDR JUMP“ <<

„Sollen Menschen … Mikrochips implantiert bekommen? … kursieren diverse Verschwörungsmythen und Falschinformationen. – Was soll man glauben – und was nicht? … Wie soll man vor diesem Hintergrund nun wahre Informationen im Netz von falschen unterscheiden?“

„Verschwörungsmythen und Falschinformationen“ – Im Artikel selbst steht aber etwas ganz anderes drin

Der staatliche Rundfunk gibt sich Beitrag allerhand Mühe der Bevölkerung zu erklären: Das alles könne nur Unsinn sein: Gleichzeitig wird – im selben Artikel – die vermeintliche „Falschnachricht“ auch schon wieder relativiert. Die journalistische Quadratur des Kreises wurde erneut wieder geschafft.

„Chips unter der Haut – so etwas gibt es ja tatsächlich“

>>Staatsfunk „MDR JUMP“ <<

„Chips unter der Haut – so etwas gibt es ja tatsächlich. So sorgte etwa die schwedische Zentrale … , weil sich Mitarbeiter die Technik dort zum Öffnen von Türen oder zum Bezahlen in der Kantine nutzen können, auf freiwilliger Basis.“

 „Chips unter der Haut“ – Wirklich alles ganz Freiwillig?

Doch die entscheidende Frage lautet: Wie „Freiwillig“ diese RFID-Implantate nun wirklich seien? Immerhin bei Hunden sind solche RFID-Chips bereits implantiert. Sollte der Vierbeiner auf Reisen gehen, dann ist es mit der viel-beschworenen Freiwilligkeit auch schon wieder vorbei. Und was bei Hunden – schon jetzt – möglich sei: Das dürfte früher oder später auch beim Menschen kommen.

„Könnten auch einige für das menschliche Auge unsichtbare Farbpartikel unter die Haut gespritzt werden“ 

>>Staatsfunk „MDR JUMP“ <<

„Es geht um die sogenannten Quantum Dot Tattoos. Hinter dem futuristischen Namen verbirgt sich eine eigentlich recht simple Idee für Entwicklungsländer. Wenn Bedürftige dort im Rahmen von Hilfsprojekten geimpft werden, so die Idee von Wissenschaftlern, könnten auch einige für das menschliche Auge unsichtbare Farbpartikel unter die Haut gespritzt werden. Man kann sich das als eine Art Tattoo vorstellen. Dieses kann dann mit einem Smartphone ausgelesen werden und für Menschen ohne Impfausweis anzeigen, welche Spritzen die Person schon bekommen hat.“

„Man kann sich das als eine Art Tattoo vorstellen“ – „Dieses kann dann mit einem Smartphone ausgelesen werden“

Aber streng genommen: So wirklich bahnbrechend „Neu“ ist diese Entwicklung keineswegs. Die eindeutige Identifizierung von Menschen über „implantierte“ Zahlenreihen und die damit einhergehende Datenverarbeitung ist schon zu einer ganz anderen Zeit eingesetzt worden.

„Die KZ-Gedenkstätte in Auschwitz hat mehrere Metallstempel erhalten, mit denen den Häftlingen eine Nummer ins Fleisch gestochen wurde“

>>Watson<<

„Nummern auf dem Unterarm – So brutal tätowierte die SS KZ-Häftlinge – Die SS nummerierte Hunderttausende mit ihnen: Die KZ-Gedenkstätte in Auschwitz hat mehrere Metallstempel erhalten, mit denen den Häftlingen eine Nummer ins Fleisch gestochen wurde. Der Tod war ein Verwaltungsakt: Bei der industriellen Vernichtung von Millionen Menschen in den Konzentrationslagern ging das «Dritte Reich» streng bürokratisch vor.“

„Der Tod war ein Verwaltungsakt“

Zur eindeutigen Identifizierung haben die KZ-Häftlinge eine Nummer eintätowiert bekommen: Und schon damals wurden die analogen Computer mit genau jenen Daten gefüttert.

„IBM habe „hauptsächlich durch ihre deutsche Tochtergesellschaft Hitlers Programm der Judenvernichtung zu einer technologischen Mission (gemacht)“

>>Spiegel<<

„IBM habe „hauptsächlich durch ihre deutsche Tochtergesellschaft Hitlers Programm der Judenvernichtung zu einer technologischen Mission (gemacht), die das Unternehmen mit erschreckendem Erfolg durchführte“. … Die Lochkartentechnik sei ein „Teil der Industrialisierung des Massenmordes“ gewesen, schrieb beispielsweise die amerikanische Historikerin Sybil Milton vom Holocaust Memorial Museum in Washington, das auch zwei IBM-Maschinen ausstellt.“

„Lochkartentechnik sei ein „Teil der Industrialisierung des Massenmordes“ gewesen“

Dieser spezieller Aspekt der Geschichte wird kaum beleuchtet. Die allgemein-gültige Warnung, dass so etwas nie wieder passieren darf: Die wollen die aktuell Verantwortlichen offensichtlich immer weniger zur Kenntnis nehmen, wie aktuelle Entwicklungen recht deutlich zeigen.

„Zuteilung der Identifikationsnummer“ – „Beim Bundeszentralamt für Steuern erfolgte Datenspeicherung“

>>Legal Tribune Online<<

„Die Zuteilung der Identifikationsnummer und die dazu beim Bundeszentralamt für Steuern erfolgte Datenspeicherung sind mit dem Grundgesetz vereinbar.“

Gibt es die „Identifikationsnummer“ bald implantiert?

Um diese sogenannte „Identifikationsnummer“ werden alle „Behördenvorgängeherumgebaut. Im Prinzip läuft es nach den selben Schemata ab: Was heute schon bei Hunden zu beobachten ist. Zwar werden dazugehörigen RFID-Implantate beim Menschen prinzipiell (noch) abgelehnt, aber in ein paar Jahren kann es schon ganz anders aussehen: Denn schließlich würden sie nur den nächsten logischen Schritt darstellen.

 

–W E R Β U Ν G–

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