„Keimschleuder Smartphone!“ – So schützen Sie sich vor den gefährlichen Erregern auf dem Handy (2)

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Die Corona-Pandemie bestimmt unser aller Leben. Doch trotz der Tatsache, dass die Menschen wie nie zuvor auf allgemeine Hygiene achten, vergessen die meisten dabei die größte „Keimschleuder“: Das eigene Handy!

Nur jeder vierte Deutsche reinigt das Touchscreen bewusst und intensiv. Andere Untersuchungen sprechen diesbezüglich von nur acht Prozent. Das ist natürlich völlig unzureichend und deshalb werde ich Ihnen nachfolgend zeigen, wie Sie Ihr Handy richtig reinigen und sich somit vor Krankheitserregern schützen.

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Von Guido Grandt

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So reinigen Sie Ihr Handy richtig & schützen sich vor Keimen

Verzichten Sie auf herkömmliche Glasreiniger oder Spülmittel. Diese enthalten aggressive Seifenlaugen (und/oder Alkohol), die die Oberfläche des Touchscreens beschädigen können.

Verwenden Sie auch kein Wasser. Denn es besteht die Gefahr, dass die Nässe durch die Spalten und Ritzen ins Innere des Gehäuses gerät, und so Ihr Handy irreparabel beschädigt.

Nehmen Sie stattdessen ein Mikrofasertuch. Achten Sie darauf, dass es sauber ist, damit es keine Kratzer auf dem Display verursacht. Putzen Sie Ihr Smartphone zwei Mal täglich mit kreisenden Bewegungen.

Hartnäckigen Schmutz können Sie mit einem feuchten – nicht nassen! – Brillenputztuch abwischen. Untersuchungen haben gezeigt, dass mit einem trockenen Tuch nur 80 Prozent der Keime entfernt werden; mit einem feuchten jedoch nahezu alle.

Weitere Handy-Reinigungs-Tipps

Um das Smartphone komplett keimfrei zu machen, sollten Sie spezielle Desinfektionssprays und antibakterielle Reiniger für Touchscreens verwenden.

Schützen Sie Ihr Handy mit einer Schutzfolie – und Hülle. Wenn Sie es einfach so in die Tasche werfen oder in die Hosentasche stecken, entstehen Kratzer, in denen sich Keime ansammeln. Vor allem in Verbindung mit der Wärme des Akkus ist das ein idealer Nährboden für die Bakterien.

So machen Sie Staubkörnern den Garaus

Entfernen Sie mit einem herkömmlichen Zahnstocher Staubkörner in den Geräteöffnungen und den kleinen Ritzen rund um den Displayrahmen (z.B. für Micro-USB-Anschluss oder Kopfhörer).

Doch Vorsicht: Stochern Sie nicht in den kupfer- oder goldfarbenen Kontakten herum, sonst beschädigen Sie das Gerät! Für etwas größere Zwischenräume verwenden Sie am besten ein trockenes Wattestäbchen. Entfernen Sie vorher jedoch überschüssige Flusen, die sonst leicht in den Anschlüssen hängen bleiben können.

Nehmen Sie Ihr Handy nicht überall mit hin, um eine Verkeimung zu verhindern!

Verzichten Sie auf der Toilette auf Ihr Smartphone, damit gleich gar keine gefährlichen Bakterien auf diesem landen. Ebenso beim Essen: Lebensmittelreste können sich auf dem Handy festsetzen, die wiederum den idealen Nährboden für Keime bilden.

Waschen Sie grundsätzlich Ihre Hände, sobald Sie mit Bazillen (z.B. auf der Toilette, auf Rolltreppen, Pfandflaschenautomaten, Türklinken, Einkaufswagen, beim Niesen, Naseputzen, Husten etc.) in Berührung kommen. So gelangen deutlich weniger Bakterien auf Ihr Smartphone.

Und noch ein Rat: Geben Sie Ihr Smartphone nicht zu oft in „fremde“ Hände, beispielsweise um Fotos zu zeigen.

 

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