Komplettabzug statt Neujustierung der Kampfeinsätze in der Sahel-Region

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„Das Ende der französischen Militäroperation Barkhane wäre zu begrüßen – die Pläne zur Ausweitung anderer Kampfeinsätze in der Sahel-Region nicht“, erklärt Christine Buchholz, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestags, anlässlich der Ankündigung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die Anti-Terror-Operation Barkhane in der Sahel-Region in der jetzigen Form zu beenden.

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Von Christine Buchholz

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Buchholz weiter:

„Statt eines Komplettabzugs plant der französische Präsident eine ‚grundlegende Umbildung‘ der französischen Militärpräsenz. Macron will vorantreiben, womit er seit Monaten nicht vorankam: Die sogenannte Task Force Takuba, eine europäische Spezialeinheit, die gemeinsam mit Spezialkräften der G5-Sahelstaaten operiert, soll künftig den Anti-Terror-Kampf fortführen. Das von der Bundesregierung und der französischen Regierung angeführte Argument, dass sich die Sicherheitslage in der Sahel-Region bei einem Abzug der internationalen Militärmissionen verschlechtern würde, ist Augenwischerei. Die Gewalt und die Anzahl der Milizen sind mit der internationalen Militärpräsenz gewachsen. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, die Bundeswehr unverzüglich aus der Sahel-Region abzuziehen.“

 

–W E R Β U Ν G–

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